In Gedenken an die Toten Lebenden | FASSETTE.NET

  • Kurz vor dem Ende der Welt und danach
  • Revanche-Paranoia
  • Für einige Historiker erscheint es so als mussten für 2000 Pearl-Harbor Soldaten 140000 japanische Zivilisten sterben.

2 Menschen irren so Etwas wie eine Straße entlang. Bildunterschrift: Verwüstet, Hiroshima nach der Atombombe. Hier befand sich vor Sekunden noch eine Großstadt. Nichts. Nur eine grau rauchende Fläche, bis zum lilafarbenen trüben Horizont. Geschmolzene Gebeine und Skelette schauen aus flachen Steinhaufen, wo zuvor Häuser standen. Sonst nichts. Eine Marslandschaft. Die 2. Bombe, drei Tage später, will dieses Bild mit ihrer Sprengkraft in den Schatten stellen, was ihr zwar nicht gelingt. Aber das Ausmaß läßt eh keine Vergleiche zu. Entsetzen solcher Größenordnungen sollten statistisch nicht verglichen werden.

Gestern war der 65. Gedenktag. Vertreter der Atommächte Großbritannien und Frankreich sowie Vertreter 30 weiterer Staaten waren zu der Gedenkfeier bezüglich des genauen Zeitpunkts der 2. Atombomben-Explosion und der vielen Todesopfer zu einer Schweigeminute angereist. Eine Minute! In die 2. Stadt, die jeh Opfer eines Atombombenabwurfs wurde. Ihr Name ist weniger bekannt als von der ersten: "Nagasaki".

Die Diskussion darüber wie die Ereignisse historisch zu bewerten sind, gibt es seit 65 Jahren, in der Welt, aber auch in den USA: Müssen sich die USA für die Atombombenabwürfe verantworten? Die gegenseitigen Standpunkte dazu bedienen sich bekannter Rhetorik: Die eine Seite erklärt dass es auch im Krieg Grenzen gibt, die nicht überschritten werden dürfen und wofür es das Kriegsrecht und die Anklagen wegen überhöhter Kriegsverbrechen gibt. Die andere Seite erklärt die Ausweglosigkeit der Situation und dass man nicht wusste, wie die Situation damals im 2. Weltkrieg sonst ausgegangen wäre. Das Abkommen zwischen USA und Russland wurde von russischer Seite eingehalten und die russische Armee stand in Richtung China und Japan bereit. Nur leider war die USA zu dem Zeitpunkt nicht rechtzeitig darüber informiert und mit ihrer neuen Waffe "schwer" beschäftigt. Einige Historiker meinen, dass es viel mit dem überraschenden frühen Tod von Stalins US-Verhandlungspartner Roosevelt und dem unerfahrenen hitzigen neu eingesetzten Truman zu tun hatte, dass die Dinge so gelaufen sind. Denn nach Roosevelts Tod wurden die Nachkriegsgespräche der Siegermächte sehr einseitig.

Bei der ersten Gedenkfeier, am Freitag dem 06.08.2010 in Hiroshima, zu der der US-Botschafter Roos wohl noch anwesend war, räumte er ein: "Für das Wohl künftiger Generationen müssen wir weiter zusammenarbeiten, um eine Welt ohne Atomwaffen zu schaffen". Entschuldigt hat er sich allerdings nicht und Kritiker hörte da eher die Angst vor einer Revnache heraus als Einsicht, was auch die US Paranoia gegenüber Atomwaffen in Konfliktländern erklären würde. Bei der 2. Gedenkfeier in Nagasaki am 09.08. waren die USA nicht mehr vertreten. "Botschafter John Roos habe andere Termine."

Wie so oft in kommenden Jahrzehnten, wird das Unverständnis gegenüber dem überhöhten Kriegsgebahren der USA hier bereits schon wissentlich ignoriert. Die Wirtschaftsmacht USA war damals bereits in einer Position, die Kritiker leise werden lies. Ein Umstand der sich heutzutage abschwächt und die Kritiker wieder lauter werden lässt. Die Diskussion über eine Entschuldigung erscheint mir jedoch eh absurd. Das wäre als würde man darüber diskutieren, ob ein Mörder sich bei der Mutter des Opfers entschuldigen solle oder nicht. Während er dafür aber noch nicht einmal vor Gericht für Mord verurteilt wurde. Massenmord, um genau zu sein. Denn als was soll man dieses maschinell initiierte Töten sonst bezeichnen? Kriegsführung mit einem "Kollateralschaden" von fast einer halben Million toter Zivilisten wohl eher nicht. Davon abgesehen wird die Diskussion völlig flasch geführt, da wir nunmal dazu neigen unkonstruktiv zu argumentieren und es uns wichtiger ist mit dem Finger auf jemandem zu zeigen, als nach Lösungen zu suchen, so Etwas zu verhindern. Denn Fakt ist, wenn man sich die Forschung der damaligen Zeit anschaut: wäre ein anderes Land schneller mit der Entwicklung der Bombe gewesen, wäre heute ein anderes Land des Verbrechens schuldig geworden.

6. August 1945. Früh am Morgen. Der US-Bomber "Enola Gay" macht sich auf den Weg nach Hiroshima. Er startet von der kleinen Insel Tinian, ca. 2500 Kilometer südöstlich von Japan. Nach mehreren Stunden Flug erreicht er sein Ziel: das Zentrum von Hiroshima. Über dem Zentrum der Stadt wirft das Flugzeug einen runden blechernen Gegenstand ab. Gut 580 Meter über dem Shima-Krankenhaus zündet eine Detonation in einer Dimension, wie wir sie zuvor nur von Stern-Novas und Meteoritenaufschlägen kannten. Der etwas unpassende Name "Little Boy" stand auf dem nach unten fallenden Blechkörper, bevor er detonierte und einen apokalyptischen Pilz aus schillernden Farben und Formen über der Stadt ausbreitete und binnen weniger Sekunden eine ganze Großstadt mit der Hand des Teufels dem Erdboden gleichmachte. Binnen weniger Augenblicke stehen plötzlich nur noch Knochengerippe für einen kurzen Moment anstelle wo zuvor noch Menschen gingen, dann fallen sie in Asche zusammen. Die wenigen Hochhäuser Hiroshimas werden weggefegt, wie von einem Orkan, einer Flutwelle aus Rauch und Drachen-Feuer.

Zu dem Zeitpunkt befanden sich wohl über 350.000 Menschen in der Stadt. 70.000 von ihnen starben nach der Detonation noch im selben Augenblick. Bis zum Dezember 1945 verdoppelte sich die Zahl der Opfer. An den Folgen der Strahlung starben auch Jahre und Jahrzehnte später noch zehntausende Menschen. Bis heute. Am 9. August 1945, drei Tage nach der Detonation, warf die USA eine 2. Atombombe ab, über Nagasaki. Sie trug den Namen "Fat Man" und hatte eine fast doppelt so große Sprengkraft wie die 1. Bombe. Bis Dezember 1945 starben an den Folgen dieser Atombombe etwa weitere 70.000 Menschen.

Makaber aber wahr, 31 Jahre nach dem Abwurf der Atombomben in Hiroshima und Nagasaki: Paul Tibbets, der Pilot, der die besagte erste Atombombe damals über Menschen abwarf, setzt sich 1979 noch einmal in das Cockpit eines B-29-Bombers und wirft wieder eine Atombombe über Menschen ab - diesmal allerdings eine Attrappe. Die Pilzwolke belustigt begeisterte Besucher einer Flugschau in Texas. Und wer noch nicht genug hat von Geschmacklosigkeiten kann sich auch gern bei Amazon den Aufnäher "Little Boy - Riding Girl " bestellen, der eine ganz eigene Geschichte hat: http://goo.gl.

Eisenbahn-Lokführern, die Zeugen eines Selbstmords werden, wenn ihnen ein Passant auf die Gleise vor den Zug springt, sagt man nach, sie seien traumatisiert und bräuchten psychologische Betreuung. Dieser Pilot und seine Vorgesetzten jedoch scheinen ihre wahre Freude an der Präsentation ihres damaligen Massenmordes zu haben. Später entschuldigten sich die USA offiziell bei Japan für die Demonstration auf der Flugschau. Für die echte Bombe vor über 30 Jahren aber nicht.

Die russische Regierung verweist interessanter Weise stets auf die Amerikaner bei der Frage nach dem Beginn und der Existenz von Atomwaffen. Für Moskau war Hiroshima Anlass, sich mit eigenen Atomwaffen gegen die Vereinigten Staaten von Amerika zu schützen. Russland sieht in dem Abwurf der ersten Atombombe den Beginn des Kalten Krieges, der zu einem nuklearen Wettrüsten führte. Es sei eine Machtdemonstration der Amerikaner gewesen, inszeniert für die Russen. Andere Historiker  wiederum verweisen auf Otto Hahn, der zu jener Zeit in Deutschland mit Kernspaltung experimentierte und dessen Assistent die Aufzeichnungen mit einer Warnung an Einstein in die USA übersandte. Und die Bombe der USA habe ursprünglich Deutschland gegolten und wurde nach dem Sieg im April '45 in Berlin als Atombombentest und Machtdemonstration gegenüber Russland auf Japan umgelenkt. Theorien über Theorien. Fakt ist: Weder Stalin noch Hitler noch Trumann noch Japan hätte ich damals noch heute als Wissenschaftler die Atombombe in die Hände gegeben.

Heute ist das Verhältnis zwischen den USA, Deutschland und letztendlich auch mit Russland und Japan wohl deutlich besser. In diesem Jahr haben sich US-Präsident Barack Obama und Kremlchef Dmitri Medwedew auf einen neuen Vertrag über die Reduzierung strategischer Offensivwaffen geeinigt. Demnach soll die Zahl der Atomsprengköpfe innerhalb der nächsten sieben Jahre von je 2.200 auf 1.550 reduziert werden. Wow! Dann steht ja da wohl bald der nächste Friedens-Nobel-Preis ins Haus! Sorry - Verstehe ich nicht. Wie wäre es mit 0 Atomsprengköpfen? Nein? Gut. Und von der makaberen Reduzierung von Menschenleben auf Knopfdruck anno '45 in Japan ist kaum mehr die Rede. Keine Klärung? Nein?

Der Holocaust hatte weitaus mehr böse Gesichter und hässliche Fratzen, als es uns Geschichtsbücher glauben machen wollen. Hitler und Stalin waren nur zwei von Vielen. Und wie argumentieren die Verfechter der Demokratie doch so gern: auch im Krieg gäbe es Regeln. Bei aller Ironie dieser Worte, aus dem Munde "großer Krieger": Nähme man sie ernst, würde man heute für Hiroshima und Nagasaki auf "Verbrechen an der Menschlichkeit" angeklagt. Aber dass die westliche Welt da gern mit zweierlei Maß misst, ist ja weitläufig bekannt. Schließlich sind sie die Richter, wenn jemand in der Welt angeklagt wird. Und nicht die Täter. Und wer bitte klagt schon sich selbst an? Und von der angeblichen Isolationsstimmung der damaligen USA der 1940-er gegenüber Europa kann bei der Frage um die Verzögerung ihres Kriegseintritts und der Mitverantwortung am 2. Weltkrieg auch nicht ernsthaft die Rede sein. Denn eine Atombombe muss erst einmal entwickelt werden, bevor man sie abwerfen kann. Dafür reicht die Zeit vom Kriegseintritt der USA bis zum Abwurf im August 1945 nicht aus. Es mag zwar stimmen, dass große Teile der US Bevölkerung keine Lust hatten, sich am 2. Weltkrieg zu beteiligen. Wer kann das nicht nachvollziehen. Aber Fakt ist, dass die USA zeitgleich mit anderen Ländern zu diesem Zeitpunkt bereits über die Idee einer mächtigen Bombe spekulierte was das Wesen der damaligen Staaten nach außeb gut beschreibt, wie ich finde.

Für viele Menschen ist der Abwurf einer Atomwaffe in ihrer Vorstellung gleichbedeutend dem Ende der Welt. Bücher und Filme zeichnen unlängst durch einen Atomkrieg verursachte Endzeitszenarios, die Menschheit ausgelöscht, und mahnen immer wieder, dass dies niemals passieren dürfe. Das Risiko von Kettenreaktionen und Gegenschlägen bis niemand mehr da ist, so die Botschaft, wäre viel zu groß. Nicht alle haben wirklich verinnerlichend realisiert: Es ist bereits passiert. Die USA war bereit, das Risiko zu tragen: 1945 in Japan.

Good Night and Good Luck

Fassette Artikel abgelegt unter: Hiroshima, Nagasaki, Atombombe, Little Boy, Japan, Atomwaffen

Aus den Fassette Themen-Ressorts: Politik, Panorama, Eindrücke, Ausland


Den Artikel mit anderen teilen/diskutieren:

Weitere Blickwinkel zu dem Thema im Netz:

    • Süddeutsche Zeitung: Prophet, Vater und Gegner der Bombe | 06.Aug.10, 09:10 | Als vor genau 65 Jahren die Atombombe auf Hiroshima fiel, war dies der furchtbare Höhepunkt im Leben des Physikers Leó Szilárd. Der in Ungarn geborene...
    • Der Spiegel: Hiroshima stemmt sich gegen das Vergessen | 06.Aug.10, 06:31 | Jahrestag der Atombombe - Auch in Hiroshima gibt es Sehenswürdigkeiten, doch die meisten erzählen eine traurige Geschichte. Als die Atombombe "Little Boy"...
    • AG Friedensforschung: 65 Jahre nach dem Atombombenabwurf | 06.Aug.10, 00:00 | Anlässlich des 65. Jahrestags der ersten Atombombenabwürfe über Hiroshima und Nagasaki veröffentlichten die Tageszeitungen "Neues Deutschland" und "junge...
    • Wikipedia: Hibakusha | 23.Mai.10, 16:35 | Als Hibakusha (jap. 被爆者, dt. Explosionsopfer) werden in Japan die Überlebenden der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki im August 1945 bezeichnet....
    • Helles Köpfchen: Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki | 11.Aug.10, 00:00 | Noch heute sterben Menschen an den Folgen der Verstrahlung - Am 6. und 9. August 1945 warfen US-Kampfflugzeuge auf Befehl des damaligen US-Präsidenten Harry...
  • In Gedenken an die Toten Lebenden | FASSETTE.NET
  • Kurz vor dem Ende der Welt und danach
  • Revanche-Paranoia

  • Diskussions-Runde zum Thema:

  • Debattieren Sie mit ...
  • Abbildung von Atombomben-Pilz von Hiroshima 1945 auf FASSETTE

    "Atomic Cloud over Hiroshima". 70.000 Menschen waren sofort tot: der Atompilz über Hiroshima am 6. August 1945. | photo by 509th Operations Group | provided by Wikimedia Commons | ©  Public Domain

  • Abbildung von Opfer der Atombombe auf FASSETTE
  • Abbildung von Nachbau der US Atombombe Fat Man auf FASSETTE
  • Abbildung von der Leiche eines Opfers der Atombome 1945 Hiroshima auf FASSETTE
  • Abbildung von Opfern der Atombombe in den Truemmern auf FASSETTE
  • Abbildung von Foto von zerstoertem Hiroshima mit Autogramm vom Bomber-Pilot auf FASSETTE
  • Abbildung von Ueberlebenden der Atombombe auf FASSETTE
  • Abbildung von eingebrannten Koerperschatten auf FASSETTE
  • Abbildung von zerstoerter Urakami Tenshudo Kirche auf FASSETTE
  • Abbildung von Atompilz über Nagasaki auf FASSETTE

Infobox zum artikel

Am 6. August 1945 explodierte über der Stadt Hiroshima Little Boy, die erste militärisch eingesetzte Atombombe in der Geschichte der Menschheit. Die Detonation und der anschließende Feuersturm töteten 140000 Menschen. Am 9. August 1945 wurde über Nagasaki eine zweite Bombe gezündet, der 70000 Menschen zum Opfer fielen. Zehntausende von Überlebenden erlagen später den Strahlenschäden. In allen Ländern der Welt wurden am 06.08 und am 09.08 2010 den Toten der zwei Atombomben auf Japan gedacht. Atombomben, die von jener Weltmacht abgeworfen wurden, die mit der Begründung, es gäbe Verdacht auf atomare Waffen, den Krieg/Überfall gegenüber Ländern wie Irak begannen.

So akribisch wie die USA heute nach mutmaßlichen Atomwaffen im Sockenfach aller Herren Länder ahndet, muss man annehmen, dass die USA eine berechtigte Angst vor einem atomaren Schlag gegen sie hat. Woher könnte die Angst nur rühren? Vielleicht von einem dunklen Kapitel der USA, welches alles in den Schatten stellt und sogar dem Holocaust verdächtig nahe kommt: Kurz vor Ende des Krieges demonstriert die USA ihre zukünftige Macht mit dem Ausklinken zweier Atomwaffen über 2 großen zivilen Städten in Japan. USA ist bis heute das einzige Land was jemals eine Atomwaffe eingesetzt hat und das vor allem gegen Zivilisten.

  • Foxtrot, der Film, Israel 2017

    • 2 auf einen Streich
    • Der 2. Tanz zum selben Lied
    • Als es hieß, der Film würde dieses Jahr noch nicht in Cannes laufen, brodelte die Gerüchteküche in den internationalen Kino- und Branchennews hoch, denn der Film bearbeitet keinen leichten Stoff. Und er...
    • Abbildung des Kino Posters zum Kinofilm - Foxtrot - 2017
  • Roosevelts Vier Freiheiten

    • Anlässlich des 11. September 2001
    • ... Und ihre Schattenseiten
    • Anlässlich des 11. September möchten wir gern für einen interessanten und erweiternden polithistorischen Kontext nur wenig kommentiert einen Auszug aus seiner State of the Union Address vom 6. Januar 1941...
    • Abbildung des US President Franklin D. Roosevelt beim unterzeichnen des Dokuments zum Eintritt in den Zweiten Weltkrieg
  • Nick's Film - Lightning over Water

    • Kritik zum Film
    • Ein Meisterwerk im Rückblick
    • Die heimliche Kunst im Film (über)lebt. Aber wie man mal wieder sieht, nicht bei den jungen Usern einschlägiger Filmportale und Filmrezensionsblätter. Vermutlich zu viel Gewolltes und zu wenig Gekonntes...
    • Abbildung von Nicholas Ray mit Augenklappe und Zigarette
  • Das neue Leseverhalten der Jugend

    • Wenn Studien etwas belegen wollen
    • Die neue Erkenntnis der Medienwelt
    • Eine Studie sorgt für Aufsehen. Wer hätte das gedacht. Großes Entsetzen über eine neue (?) Erkenntnis geht um und eines meiner Lieblingsworte aller Pseudogebildeten namens „Studie“ weckt wieder...
    • Abbildung von Haenden und einem Stift auf einem Ausfuellbogen Papier
  • Tatort Debatten im Krimi TV

    • Der berühmte Sack Reis in China
    • Was darf soll kann und muss
    • Babbeldasch. Als wenn es keine anderen Themen bezüglich bewegter Bilder gäbe, debattiert die empörte Tatort-Posse mitsamt allen Darstellern und Zuschauern inklusive hochrangiger deutscher Zeitungen über...
    • Abbildung einer Wachsfigur eines Polizisten vor einer Tatortabsperrung
  • Neueste Leser-Kommentare

  • Trumps erste Ansprache im Kongress

    • Trumps Joint address to Congress
    • Der politische Vorhang öffnet sich
    • Wir haben bis jetzt zum Thema Trump wissentlich und in der Redaktion uns einig geschwiegen, weil die Hitzewellen und gezielten Quotenschlachten und Trump-Clickrate-Comments alle News und sozialen...
    • Abbildung von Donald Trump bei seiner Rede 2017 vor dem US Kongress
  • Pädagogen Psychologen Dämagogen

    • Ein Berufsstand im Visier
    • Es gibt Tyrannen auf allen Seiten
    • Sie haben es schwer und fühlen sich mißachtet. Sie gehören mit Busfahrern, Verkäufern, Polizisten und Bauarbeitern zu den bekanntesten Bilderbuch-Berufsgruppen, die ein Kind schon auf Bildern in den...
    • Abbildung von Oberbayrische Landgarde
  • Brot für die Armen der Welt

    • Export of our way of life
    • Was nur gut für unsere Mägen ist
    • Brot für die (Armen der) Welt! - Glaubt man den Studien bezüglich der sinkenden Qualität von Brot klingt das für mich eher nach einer Drohung als denn nach einem aufrichtigen Hilfeaufruf. Emulgate,...
    • Ein Foto mit der Darstellung von Brot in Scheiben in einem Brotkorb
  • Reizüberflutung und Reaktionschaos

    • Eindrücke, Emotionen, Meinungen
    • Der Mensch vor dem sozialen Infarkt
    • Action-Filme ersaufen in millionenschwerer CGI und "realistischen" Explosionen mit herumfliegenden Gebeinen und 2 Tonnen Kunstblut während die westliche "heimische" Welt am Fernseher oder Internet...
    • Critical Mass - Eine Fotografie von Matthias Ripp - zur Verfuegung gestellt unter der CC BY 2 Lizenz
  • Ein Land voller Absolventen

    • Das deutsche Titel-Syndrom
    • Ein Mangel an wahren Talenten
    • Man sieht sie überall, auf Visitenkarten, Autotüren, Postern, Einblendungen unter Kommentatoren und Experten im TV, auch im Netz, hinter Kommentaren, neben den Artikeln, auf Firmenseiten in Lebensläufen...
    • Abbildung von einem Mann im Liegestuhl
  • Das Geschäft mit den Domains im Netz

    • Ein fragwürdiger Schwarzmarkthandel
    • Webadressen, die Aktie der DNS Broker
    • Ich halte mich sich selbst ja für ach so tolerant und vorurteilsfrei und bin nach eigenen Angaben mit allen Menschen ja bereit über alle Maßen ach so gut auszukommen und Verständnis für all die Dinge an...
    • Abbildung von einem Schild mit der Aufschrift Internet.
  • Der Trick mit dem Positive-False

    • Demokratie zum Anfassen
    • Wie man den Mob im Zaum hält
    • Achtung: bissiger Sarkasmus! Was ein anderes System, ein anderes Land oder eine andere Gesellschaftsordnung so falsch machen, das wissen wir in der Regel, und werfen es uns gern gegenseitig permanent in...
    • Foto von Ausschreitungen im Stadion
  • The Talented Mr. Ripley

    • Eine Spätrezension
    • Kritik zum Film
    • Eigentlich hätte der Titel heißen müssen: „Warum ich bis heute keine Rezension über den wundervollen „The Talented Mr. Ripley“ schrieb“. - Erschienen ist der Film 1999! Und geprägt hat mich dieser Film...
    • Abbildung des Kino Posters zum Kinofilm - The Talented Mr. Ripley - 1999
  • Bilder, Worte und ein Geldschein

    • Zu Ehren einer namhaften Dichterin
    • Gedenken und Gedanken
    • Was haben der heutige Tag, ein Geldschein, 2 literarische Texte und ein Mensch der durch die Natur wandert und von ihr ergriffen ist gemeinsam? Nein, das ist keine Eröffnungsfrage für einen schlechten...
    • Abbildung einer deutschen 20 Mark Banknote
  • Der Tag danach

    • Der alljährliche Wahnsinn
    • Es hat endlich ein Ende
    • Wie habe ich diesem ruhigen und verkaterten Tag entgegengefiebert, mich nach dieser ruhigen Stunde gesehnt, in der endlich all dieser Dezember-Wahnsinn ein Ende hat! Es ist soweit! Der Tag danach. Es ist...
    • Muell am Neujahrsmorgen von Silvester 2016 auf den Strassen von Berlin
  • Youtubes GEMA Lüge

    • Gute Neuigkeiten
    • Werden wieder falsch interpretiert
    • So ganz unschuldig sind sie ja nicht an dem Dilemma, die liebe GEMA und ihre schlechte Kommunikation und Außendarstellung. Doch wer gehofft hat, hier einen Artikel im Kanon mit all dem angehäuften anderen...
    • Bild von einem YouTube Graffiti
  • München 2016

    • Und wieder ein Medienspektakel
    • Schreckensmeldung, die 200ste
    • Der Tag danach: "Viele Menschen in München durchlebten eine Nacht der Angst. Polizeipräsident Andrä sprach von einer massiven Verunsicherung der Bevölkerung. Bei der Polizei seien etliche Hinweise zu...
    • Abbildung einer teufelsaehnlichen Maske
  • Gute Autoren braucht das Land

    • Eine Abrechnung mit dem Äther
    • Aber auch gute Leser ...
    • Was uns immer wieder erschreckend auffällt, wenn wir mit unseren eigenen Maßstäben verzweifelt Autoren für neue Kolumnen suchen, und als kleines Nieschenblatt eigentlich garnicht so wählerisch sein...
    • Fotografie eines Musikers auf der Straße. Fotografiert von Autor, Theater und Filmemacher Sebastian Ugovsky
  • Der verblasste Glanz der Glitterwelt

    • Der Ruhm vergangener Tage blättert
    • Das gescheiterte Prominenz-Prinzip
    • Was viele nicht wissen, es war ein Schwabe, der sich damals auf den Weg machte und mit seiner Grundauffassung, wie das damals neue Filmzeitalter bald funktionieren könne, quasi Hollywood wie wir es heute...
    • Abbildung des Oscar Awards
  • Die 5. Welle

    • Der Trick mit der Buchverfilmung
    • Kritik zum Film
    • Was sich heute alles als Buchverfilmung tarnt! Es müsste ein Schutzsiegel auf diese Bezeichnung geben, die nur angewendet werden darf, wenn ein literarischer Zirkel dem Film dieses Prädikat zugesteht und...
    • Abbildung des BlueRay DVD Covers zum Kinofilm - Die 5. Welle - 2016
  • Die Ignoranz des Menschlichen

    • Rettung ist ein humaner Trugschluss
    • Weltall Sonne Erde Tier Mensch
    • Der namhafte amerikanische Kabarettist George Carlin benannte einst eine seiner denkwürdigen Standup-Comedian shows "The arrogance of mankind" und rettete 2010 damit bei einer Stipvisite im Netz meinen...
    • Abbildung eines surrealen Gemäldes mit einem zähneputzenden Mann und Vögeln
  • Warum der Tod ein guter Ratgeber ist

    • weiß Heiner Müller, der heute 87 wird
    • Ein Geburtstag wie jeder andere
    • Ist eine Frage, auf die wusste der sich selbst überlebte tote Dichter, der heute 87 geworden wäre, “der Dichter von morgen”, wie man ihn würdevoll nannte, eine Antwort. Und diese bestünde aus seinem, wie...
    • Foto von Heiner Mueller im Jahr 1989
  • The Reach - In der Schusslinie

    • Ein Remake, der nicht zündet
    • Kritik zum Film
    • Um Himmelswillen Mr. Douglas! Was machen Sie denn da? Ja gut ... die Original-Vorlage, die Vorgeschichte des Films, der Klassiker-Bonus, etc., klar da kann man schon mal versehentlich drauf gesetzt haben...
    • Abbildung des BlueRay DVD Covers zum Kinofilm - The Reach In der Schusslinie - 2014
  • Der Unbestechliche

    • Mörderisches Marseille
    • Eine Kritik zum französischen Film
    • Die durschnittlich positiven Bewertungen zu diesem Film finde ich erstaunlich. Als immer wieder aufs Neue erwartungsvoll sich auf das französische Neuzeit-Kino einlassend im Gedenken an die alten Meister...
    • Abbildung des BlueRay DVD Covers zum Kinofilm - Der Unbestechliche - 2014
  • Weil der Mensch ein Mensch ist

    • Wie wird man Teil eines großen Ganzen
    • Sensationen, Attraktionen, Positionen
    • Das Prinzip erfolgreicher Publikationen: Wenn Sie sich eine Gefolgschaft erarbeiten wollen, brauchen Sie ... wer hätte es gedacht: ein Gefolge. Denn der Mensch folgt nicht dem Nichts, sondern meistens den...
    • Abbildung von Pressefotografen mit Kameras im Jahr 1932
  • Der Kreis von Arbeit und Selbsterhalt

    • Überlebensstrategie der Programmierer
    • IT Branche erfindet sich selbst.
    • Ein oft gehörtes, humoresk aber ernst gemeintes Zitat lautet: "Der (heimische) Computer löst Probleme, die man ohne ihn nicht hätte." Traurig aber leider oft wahr , denkt jeder der mal...
    • Abbildung von Schatten zwischen Netzen und E-Mail-Symbol
  • Diktatur in den Köpfen

    • Sind unsere Götzen Antwort auf Alles?
    • Freiheit und Demokratie
    • Die Prognose des amerikanisch-deutschen Historikers Walter Laqueur zur russischen Politik ist pessimistisch: Einen demokratischen Wandel sieht er nicht. Spannend scheint ihm einzig die Unruhe, die aus der...
    • Abbildung eines kleinen Jungen vor dem Fernseher
  • Eine Maschine verändert die Welt

    • ABC, Z3 oder ENIAC
    • Wer hats erfunden?
    • Eine Welt ohne Computer ... das können wir uns unlängst nicht mehr vorstellen. Überall sind sie in unser Leben integriert und übernehmen zuverlässig viele Aufgaben des Alltags und werden als bessere...
    • Foto des Eniac Computers mit Betty Snyder und Glen Beck
  • Ein ewig klebriges Leben im Gestern

    • Ehemaligen-Kult ohne tieferen Sinn
    • Die Sinnlosigkeit von Klassentreffen
    • Da war sie wieder. Die obligatorische Einladung. Ich hatte die Hoffnung sie hätten mich endlich aufgegeben. Aber alle paar Jahre muss man wohl mit dem erneuten Versuch rechnen. Den Sinn habe ich...
    • Abbildung von Holzsärgen
  • Des Menschen Blödheit zahlt das Tier

    • Dummheit vs Instinkt
    • Ein ungleicher Kampf
    • Dass die Dummheit des Menschen, der es eigentlich besser wissen müsste, heutzutage grundsätzlich immer am längeren Hebel sitzt, als das instinktive Verhalten der Tiere in ihrer unmittelbaren Nachbarschaft...
    • Foto eines Wildschweins