München 2016 | FASSETTE.NET

  • Und wieder ein Medienspektakel
  • Schreckensmeldung, die 200ste
  • Hashtag #EOZ und #Munich. Der ganze Twitterstream ist voll davon seit dem gestrigen Abend. Die Zeitungen und Fernsehsender überschlugen sich. Die Mutmaßungen ebenso.

Der Tag danach: "Viele Menschen in München durchlebten eine Nacht der Angst. Polizeipräsident Andrä sprach von einer massiven Verunsicherung der Bevölkerung. Bei der Polizei seien etliche Hinweise zu Schießereien oder Geiselnahmen im Stadtgebiet eingegangen, von denen sich aber keiner bestätigt habe. Rund hundert Menschen seien ins Polizeipräsidium gekommen, um dort Schutz zu suchen." (Zitat: zeit.de), welche den Umständen entsprechend noch halbwegs behutsam mit dem Thema in der Nacht umgegangen ist. Ganz im Gegenteil zum gröbsten Rest der Medien. Und mal ganz zu Schweigen von den natürlich schnell griffbereiten Terror-Behauptungen oder „Nachfragen“ bis hoch in die großen TV-Sender-Zentralen mit meinem Lieblings-Zusatzwort: „islamistisch“. Mit der Debatte über den Sinn und die Bedeutung dieses Unwortes möchte ich uns jetzt nicht wieder langweilen. Ich will aber auf etwas anderes hinaus:

Herzlichen Glückwunsch! Nach 3 Jahrzehnten Medien der Angst und des Schreckens haben wir es nun endlich geschafft, die Menschen emotional und geistig wieder dahin zurück zu katapultieren, wo sie vor fast einem Jahrhundert hergekommen sind. Ob es der böse Iwan, Russe, davor der Jude, jetzt der Moslem oder sonst wer war und heute wieder ist, wir leben wieder in einer Welt der Schreckenspropaganda, in der eine Einzeltat eines jungen Amokläufers in einem Einkaufszentrum letztendlich sogar dazu führt, dass der US-Präsident vor die Kamera treten muss, wo er doch gerade mit dem "Pflüggewerden" seiner Kinder schwer beschäftigt ist (wer den Witz nicht versteht, Google is your friend: Obama words to Munich).

Hashtag EOZ und Munich. Der ganze Twitterstream ist voll davon seit dem gestrigen Abend. Die Zeitungen und Fernsehsender überschlugen sich. Die Mutmaßungen ebenso. „Alles deute auf einen Terroranschlag hin.“ Vergleiche mit Brüssel und Paris waren auch sofort zur Stelle. Eines meiner Lieblingszitate des silberschnauzbärtigen ARD-Nachrichtensprechers als Frage an den Berlin-Korrespondenten (man achte auf den eingeschobenen Satz): „Ist hier – so wie in Würzburg – von einem islamistischen Terroranschlag auszugehen, oder halten sie solche Annahmen für verfrüht?“ … Ich war sprachlos über diese plumpe indirekte Umdeutung von Würzburg verdeckt durch eine Frage zu aktuellen Ereignissen. Ich musste kurz auf den an meiner Wand hängenden Kalender schauen um sicher zu gehen, dass wir uns tatsächlich im 21. Jahrhundert befinden. Und nicht versehentlich durch einen Zeitsprung in die Propagandamühle der 1930er Jahre zurück gebeamt wurden. Wie kann man denn so seriöse Nachrichten gestalten? Wenige Stunden danach? Ich war - und das kommt selten vor - sprachlos.

Um gleich den verschiedenen zur Zeit auf Hochtouren säbelrasselnden Flügeln den Wind aus den Segeln zu nehmen: Ich verfechte keine Tendenz im politischen Spektrum. Weder in die eine noch in die andere Richtung. Und vor allem nicht zum Thema Terrornachrichten oder dem Unwort Einwanderungspolitik. Also erspart mir eure Grabenkämpfe. Es wäre absurd abzustreiten, dass bei kriminellen Handlungen in der Größenordnung medientauglicher Ereignisse zunehmend auch Menschen mit Imigrationsbackground verwickelt sind. Klar. Das ist ja auch logisch. Weil es genauso absurd wäre zu verklären, dass dem eine ganz banale mathematische Aufgabe und somit ganz simple Logik zugrunde liegt: Ändert sich das Verhältnis der verschiedenen Bevölkerungsschichten und Kulturen einer Region, ändert sich logischer Weise auch das Verhältnis der beteiligten Bevölkerungsschichten an Ereignissen, die in den Medien auftauchen. Wir sprechen ja auch nicht von der Invasion der Regentropfen wenn es Herbst wird oder? So. Langsam sickern lassen, nochmal nachdenken, im Zweifelsfall nochmal lesen. Es ist ganz einfach.

Jeder der mich kennt weiß wie empathisch ich für das Leid anderer Menschen bin, wie empfänglich ich für die Gefühle von Menschen bin, denen es nicht gut geht oder die Opfer tragischer Ereignisse werden. So sehr, dass ich sogar regelmäßig in meinem Leben Tagesnachrichten meiden musste. Warum ich das erwähne? Um den nächsten Absatz vorzubereiten und etwaigen Unterstellungen mangelnder Empathie vorzugreifen.

Ein sicherlich und durchaus streitbarer aber kluger Mann sagte einmal in einer TV-Diskussionsrunde: „Also wenn hier von Diskutanten unter Tränen in den Augen Babyleichen hervorgezerrt werden um seinen Standpunkt zu unterstreichen, verlasse ich diese Diskussion. So kann man weder Politik machen, noch Politanalysen schmücken oder Kriege verhindern. Ganz im Gegenteil!“ (frei zitiert nach Peter Scholl-Latour). Würde man mich auf der Straße zu den Ereignissen von gestern Abend vor laufender Kamera befragen, würde ich dem Reporter der mir das Mikrofon unter die Nase hält sagen: „Entschuldigen Sie, ich habe keine Zeit. Ich muss zu einer Wein-Verkostung.“

Der Reporter entsetzt: „Was?!? Haben Sie den kein Herz für die Opfer und Angehörigen?! Wie kann man jetzt zu einer Weinverkostung gehen??"
Ich: „Wie? Na mit der S-Bahn. Ich habe dort bereits vor einer Woche einen Tisch reserviert.“
Reporter fassungslos und empört: „Wie kann man so herzlos sein!! Unfassbar!!“
Ich: „Herzlos? Ich? Ich habe mal eine Frage an Sie: Möchten Sie dass das aufhört?“
Reporter: „Ich verstehe nicht, natürlich möchte jeder dass ...“
Ich: „Nein, Sie weichen meiner Frage aus: Nicht jeder: Sie!“
Reporter: „Was meinen Sie? Die Geschehnisse?“
Ich: „Ja, und ich frage nicht jeden sondern Sie. Möchten SIE(!) dass das aufhört. Das kann man ganz einfach mit Ja oder Nein beantworten. Ich frage Sie als Journalisten. Ja oder Nein?“
Reporter: „Ja! Natürlich möchte ICH dass das aufhört!“
Ich: „Gut! Dann hören Sie auf davon zu berichten!“

Ich drehe mich um und will gehen. Der Reporter ist verdutzt und braucht eine Sekunde um sich zu sortieren. Dann gibt er schnell dem Kameramann ein Zeichen und hält mir schnell noch einmal das Mikrofon hin: „Das ist unsere Aufgabe!“ - Ich : „Ja. Einmal kurz, da wo es in der Prioritätenliste der gesamten News hingehört. Aber nicht überall, reißerisch und auf allen Titelseiten! Sie geben diesen Menschen genau die Bühne die sie brauchen. Das sind ihre 5 Minuten Ruhm und sie helfen ihnen dabei! Verstehen Sie mich nicht falsch und das ist das letzte Mal dass ich mich zu diesem Thema äußere: Aber ich sage es so hart wie es ist. Das war und ist KEINE Titelstory. Das ist Boulevardjournalismus. Mein aufrichtiges Mitgefühl gilt den Angehörigen. Und jetzt nehmen Sie bitte das Mikrofon aus meinem Gesicht.“

Ich kann wirklich nicht begreifen wie eine moderne Gesellschaft so begriffsstutzig sein kann: Seit nunmehr den 1950er Jahren hören wir den Satz in jedem Krimi, jedem 2. Kinofilm, jeder Serie, von jedem 2. oder 3. Oberdetektiv. In jedem alten oder neuen Tatort hört man diesen Satz aus dem Munde der Kommissare gefühlt 3 mal. Und jeder weiß eigentlich auch dass es (ausnahmsweise mal) Sinn macht was sie sagen. Nur in unsere Hirne will es einfach nicht vordringen: "Bitte zurückhaltende Presse bis alle Fakten bekannt sind. Sonst werden die Ermittlungen behindert und die Täter unterstützt."

Die gestrigen Ereignisse waren ohne Frage traurig für viele Menschen in unmittelbarer Nähe und vor allem als direkt oder indirekt Betroffene. Lassen Sie sich aber nicht benutzen! Meine Anteilnahme und die vieler Anderer ist sicherlich ein winziger kleiner Trost, aber das ist im Gegenzug das Medienspektakel nicht wert.

Lesen Sie mal in regelmäßigen Abständen die Webseiten der Polizei oder des auswärtigen Amtes. Dann werden Sie feststellen, dass solche Dinge (leider) nicht selten passieren. Es kommt immer auf die medientauglichen Umstände die das ganze dann medial explodieren lassen an. In dem Fall reichte wohl der optisch erkennbare Immigrationsbackground auf den in Umlauf gebrachten Handy-Videos.

Überhaupt war die mediale Ausbreitung und Geschwindigkeit unfassbar in dieser Nacht! Ich wüsste da ein paar Propagandaexperten und Innovatoren ihrer (früherer) Zeiten, die würden sich vor Begeisterung direkt in die Hose machen, hätten sie diese Mittel damals zur Verfügung gehabt um die Menschen besser zu kontrollieren. Wie schnell heute so etwas auf jedem Smartphone in der S-Bahn, im Bus, im Zug, im Taxi, zu Hause, im Internet, einfach überall die Runde macht ist wenn mal über die Missbrauchsmöglichkeiten nachdenkt … einfach nur erschreckend.

Wer von diesem Theater profitierte muss noch erörtert werden. Die Betroffenen sind es jedenfalls nicht.

Fassette Artikel abgelegt unter: München, Munich, 2016, Tote, Amoklauf, Terror, Bedrohung, Panik, Presse

Aus den Fassette Themen-Ressorts: Politik, Eindrücke, Inland


Den Artikel mit anderen teilen/diskutieren:

Weitere Blickwinkel zu dem Thema im Netz:

    • Profil.at: Die Stunde der Irren | 23.Jul.16, 22:01 | Die jüngsten Anschläge haben immer weniger mit dem Islam und immer mehr mit psychischer Krankheit zu tun. - von Peter Michael Lingens
    • Der Spiegel: Internetquellen nach Gewalttaten: So kann man Fake-Bilder entlarven | 22.Jul.16, 21:59 | Nach außergewöhnlichen Ereignissen tauchen oft binnen Minuten Bilder im Netz auf - so auch nach den Schüssen in München. Doch längst nicht alle Aufnahmen...
  • München 2016 | FASSETTE.NET
  • Und wieder ein Medienspektakel
  • Schreckensmeldung, die 200ste

  • Diskussions-Runde zum Thema:

  • Debattieren Sie mit ...

Gott sei Dank! Es gibt also noch so etwas wie "seriöse Presse"!


Danke Rene, aber wir sind in dem Sinne keine Presse. Wir rezensieren News, Bücher, Filme, Theorien, etc ,und tauschen Gedanken darüber aus. Wir sind in dem Sinne kein Nachrichten Magazin. PS zum Artikel: Ein User namens "Schillerlocke" machte unter dem "Die Zeit" Artikel der hier zitiert wird wie wir finden einen sehr nennenswerten Kommentar: "[...] Wie kann man einen Schützen und eine Pistole auf drei Schützen und Langwaffen bringen?"


Naja egal, Presse hin oder her. Ich finde es wichtig streitbare Stimmen zu haben im Einheitsbrei, die verhältnismäßig unprätisiös und ohne die gewohnten Mittel für Quote ein paar ausdifferenzierte unbeliebte Bedenken einstreuen ohne dass man das Gefühl hat wieder auf den nächsten Wegelagerer und Prediger reingefallen zu sein. Und da habt ihr mich noch nie enttäuscht, aber auch nie versucht zu bedienen. Sondern immer spontan eure eigenen Kopf/ Gedanken geäußert. Das ist inspirierend und man fühlt sich ungelenkt. Welch angenehme Abwechslung!


Ich finde es auch sehr erschreckend dass es schon so salonfähig geworden ist, dass sobald Ereignisse dieser Art passieren sofort ISLAMISTISCHER TERROR durch die Medien gebrüllt wird. Die "Redakteure" sollten sich mal ersnthaft überlegen was sie damit eigentlich für einen langanhaltenden Schaden anrichten. Hauptsache mal schnell den aktuell gängigen Sündenbock an die Wand gestellt. Das wird sich leider wohl nie ändern. Oder um es mit den Worten Gandhis zu sagen: "Die Geschichte lehrt die Menschen, dass die Geschichte die Menschen nichts lehrt."


  • Abbildung einer teufelsaehnlichen Maske

    "The morning after" Bild zum Artikel auf FASSETTE. | photo by Luz | provided by flickr | ©  CC BY 2.0

  • Der Hofnarr und sein König

    • Wie viel Kunst leistet sich die Menschheit
    • Inspiration versus Inflation
    • Ja, ich bin Kultursubventionszyniker. Ich gebe es zu. Ich bin Künstler aber ein Verräter der Kunst im Streit um jenen Konsens, bei dem sich alle Künstler in ihrer Empörung wohl gern einig sind: Die...
    • Abbildung von Jan Matejko Bildnis von Stańczyk
  • Was ist mit unserem Gehirn passiert?

    • Was lässt uns denken wer wir sind?
    • Bilder im Kopf
    • Seit Jahrhunderten beschäftigt sich die Menschheit im Rahmen der Geistes-Wissenschaften unter anderem mit einer der zentralsten Fragen der Fragen, nämlich der, was es mit unserem Kopf auf sich hat und...
    • Abbildung von einem scheinbar nachdenklichem Gorilla
  • Der Sieg des kleinen Menschen

    • Auf dem Laufsteg des Lebens
    • Cool sein schwächt und kostet viel
    • Wenn wir Coolness als Synonym für unnötigen Aufwand in der Außendarstellung benutzen, kann man daraus ganz gut spielerisch einen metaphorischen Abriss über diese Problematik in der Gesellschaft skizzieren...
    • Abbildung von Maedchen mit Sonnenbrille macht ein Selfie auf FASSETTE
  • Regiedebüts bekannter Schauspieler

    • Ellen Page, Melissa McCarthy
    • Name Dropping und Ghost Directing
    • Ich persönlich finde es meistens eher andersherum sympathischer, also wenn Regisseure und RegisseurInnen mal ins Schauspielfach wechseln, als umgekehrt. Warum? Nun, weil diese "wirklichen" Regisseur(Innen...
    • Abbildung von Ellen Page auf FASSETTE
  • Afrika ist ein Kontinent

    • Wie die 3. von der 1. Welt bestaunt wird
    • Afrika ist kein Land
    • Das Thema Wirtschaftswunder vermeintlich weniger bedeutsamer Regionen mit Rang-Nummern außerhalb Europas ist wohl immer noch nicht ausgeschlachtet. Immer wieder werden Länder oder ganze Kontinente...
    • Abbildung von afrikanischen Arbeitern in einer Wolfram-Miene
  • Neueste Leser-Kommentare

    • Abbildung eines surrealen Gemäldes mit einem zähneputzenden Mann und Vögeln
      Von Mauerblümchen zu Die Ignoranz des Menschlichen: Das mag ja vielleicht wirklich sein, dass sich der Mensch im globalen Kontext als viel zu... mehr
    • Critical Mass - Eine Fotografie von Matthias Ripp - zur Verfuegung gestellt unter der CC BY 2 Lizenz
      Von Philanthrop zu Reizüberflutung und...: Als ich damals den Film "Falling Down" sah, hielt ich ihn für total überzogen... mehr
    • Foto von Heiner Mueller im Jahr 1989
      Von Frank Sonntag zu Warum der Tod ein guter...: Was würde ich dafür geben ein Heiner Müller Theaterstück von 2017 zu erleben. Ich bin mir... mehr
    • Ein Foto mit der Darstellung von Brot in Scheiben in einem Brotkorb
      Von Julez Levine zu Brot für die Armen der Welt: Mensch... da sind die Bio Muttis ja mal ganz glimpflig davon gekommen. Ich habe mich... mehr
    • Abbildung von einem Mann im Liegestuhl
      Von Hape-R zu Ein Land voller Absolventen: @Raijko Loerke: Das ist wohl war, das hat dann wohl nur was mit geundem Menschenverstand... mehr
    • Abbildung von afrikanischen Arbeitern in einer Wolfram-Miene
      Von birne zu Afrika ist ein Kontinent: @DerWaliser: *Kein Schuldgefühl* ... Tja, das haben viele Nationen gemeinsam. In den USA... mehr
  • Top 7 der skurrilsten Lebenskünstler

    • Ein Kommentar zu einem Kommentar
    • Rezension
    • Selbstbeweihräuchernde Schmonzetten wie What a man und Schlussmacher mit Filmen wie "Wag the Dog" oder "Up in the Air" durch solch einen Artikel auf eine Stufe zu stellen, adelt den Dorfköter. Unnötig. Up...
    • Abbildung eines Filmausschnitts des BlueRay DVD Covers zum Kinofilm - Wag The Dog - 1997 - auf FASSETTE
  • 2 Sonden auf dem Weg zum Mond

    • Unser Erdtrabant bleibt Faszinosum
    • Auf zum Mond
    • Etats für Weltraumprogramme werden jährlich gekürzt - auch am Weltall geht die Weltwirtschaftskrise nicht vorbei, und das wo der Entdecker in uns doch je ein wichtiger Teil der Menschheit war, und bleiben...
    • Abbildung von Apollo 11 vom Mond zur Erde auf FASSETTE
  • Das fremde Abendland

    • Spätrömische Dekadenz auf europäisch
    • Der Untergang
    • Der Begriff "Spät-römische Dekadenz", das Bild von Rom in seinem eigenen völlig ignorierten Untergang, hat aberwitzige Parallelen in die Neuzeit - das literarische Bild fettleibiger unbeweglicher satter...
    • Abbildung von Les Romains de la Decadence vom Thomas Couture auf FASSETTE
  • Albin Kurti, Ein Porträt

    • Das Enfant Terrible des Kosovo
    • Albin Kurti
    • Albin Kurti, Führer der Bewegung "Vetevendosje" (Selbstbestimmung), gilt als das Enfant Terrible der politischen Landschaft des Kosovos, als eine seiner umstrittensten Persönlichkeiten und seit den...
    • Abbildung von Albin Kurti auf FASSETTE
  • Der Tod von Ahmad Shah Massoud

    • Im Schatten der Ereignisse
    • Die neue Zeitrechnung: Vor und Nach 911
    • Am 9. Sept. 2001, heute vor 9 Jahren, 2 Tage vor 09/11 detoniert eine Bombe, die eng mit den Geschehnissen von 09/11 zusammenhängt. Ein unterschätztes Ereignis, das unser Zeitalter nach 09/11 mitbestimmen...
    • Abbildung von Ahmad Shah Massoud - auf FASSETTE
  • Schlingensief ist tot

    • Seinem Kampf gegen Krebs erlegen
    • Todesmeldung
    • Schlingensief ist tot - Eine Schreckensmeldung, von vor nicht weniger als 1 - 2 Stunden: Bei allen Kontroversen und Debatten um einen der umstrittensten Theatermänner dieser Zeit, harter Kritik die laut...
    • Abbildung von Christoph Schlingensief 2009 auf FASSETTE
  • Fremdenhass in fremden Land

    • Die burka-freie Demokratie der Zwerge
    • Scheinprobleme
    • Bücherverbrennungen & Judensterne, Kommunistenverfolgung unter Nixon & Carter, Repressalien unter Stalin & Ulbrecht, die Studentenbewegung, Apartheid, Irlandkonflikt. So viele Lehr-Beispiele...
    • Abbildung von Frauenaugen zwischen Kopftuch auf FASSETTE
  • Heiratsurkunde Kaiserin Theophanu - Otto II

    • Ein Blick auf das Thema auf Fassette
    • Fundstück der Woche
    • Die Heiratsurkunde der Kaiserin Theophanu (Staatsarchiv Wolfenbüttel 6 Urk 11) ist eine frühmittelalterliche Dotationsurkunde für die byzantinische Prinzessin Theophanu, welche aus Anlass ihrer Vermählung...
    • Abbildung von Heiratsurkunde der Kaiserin Theophanu
  • Mathe-Genie verzichtet auf Preis

    • Und das MIllionenpreisgeld
    • Wissen und Bescheidenheit
    • Es war das eine Million Dollar Rätsel, das Grigorij Perelman löste, doch der russische Mathematiker, der zurückgezogen in Sant Petersburg lebt, will sich seine Genialität offenbar nicht bezahlen lassen:...
    • Abbildung von Grigori Perelman 1966 auf FASSETTE
  • Wie die Qual des Lebens

    • Zu einer Legende wurde
    • Billie Holiday
    • Sie starb wie sie geboren wurde: leidend, arm, chancenlos - In eine Welt, die sie nicht gewählt hätte - Zu Lebzeiten schon eine Legende ohne dass sie es ahnte, verstarb sie verarmt mit nur 44 qualvoll an...
  • Internet Explorer unter EU Druck

    • Es kommt Bewegung ins Spiel
    • Das Greul aller Webdesigner im Visier
    • Ist der Internet Explorer bald Geschichte? Ginge es nach Webbetreibern, wäre er's schon längst. Seit Jahrzehnten blockiert der Microsoft "Inhouse"-Browser neue Entwicklungen im WWW, so heißt es zumindest...
    • Abbildung von Microsoft Messestand auf FASSETTE
  • Wo ist Osama Bin Laden?

    • Die Suche nach einem Phantom
    • Das Aushängeschild des Terror
    • Einer der größten Medienmythen der Neuzeit fängt an, den Schöpfern dieses Mythos lästig zu werden. Die Fragen hören nicht auf: Wo ist er nun? Ist er tot? Gefangen genommen? Entwischt? Hat es ihn jemals...
    • Abbildung von Osama Bin Laden Streetart auf FASSETTE
  • Peter Scholl-Latour

    • Die Angst des weißen Mannes
    • Im Interview zur Buch-Vorstellung
    • Das 21. Jahrhundert würde kein Jahrhundert des "weißen Mannes" mehr sein, sein 500-jähriger Siegeszug sei Geschichte - Wie wird die Welt von morgen aussehen? "Die Angst des weißen Mannes: ein Abgesang"...
    • Abbildung Buchcover Die Angst des weißen Mannes von Peter Scholl-Latour auf FASSETTE
  • Wenn der Vorhang fällt ...

    • Schau hinter die Kulissen
    • Ein genauerer Blick auf einen Filmabspann oder auf die Rückseite eines Plattencovers, ein Blick auf das Kleingedruckte eines Austellungsflyers oder Buchdeckels verbirgt oft die weitaus spannenderen...
    • Abbildung von leerem Theatersaal
  • Der Letzte macht das Licht aus

    • Die Psychologisierung der Gesellschaft
    • Früher waren wir einfach traurig, heute sind wir gleich depressiv. Früher hätte man einen Menschen, der auf der Straße angeregt zu sich selber spricht, als "gaga" bezeichnet. Heute spricht man - und das...
    • Abbildung von verwundeten Maennern die Stricken lernen auf FASSETTE
  • Atomwaffen in Konflikt-Ländern

    • Oder doch das weiße Kaninchen
    • Seltsam ist es schon, dass wir heute darüber diskutieren, ob ein unserer Ansicht nach bedenkliches Land 1 oder 2 Atombomben besitzt. Und die Vielzahl Atombomben in der ganzen restlichen Welt sind...
    • Abbildung von Atompilz auf FASSETTE
  • Bundestagswahlkampf 09 Sieg der Kleinen

    • Ein Blick auf das Thema auf Fassette
    • Wir sind zwar kein tägliches Nachrichtenmagazin, aber der Bundestagswahlkampf hatte dieses Jahr natürlich auch bei uns eine gewisse Priorität. Nachdem wir nun schon Kandidaten und Parteimitglieder als...
    • Abbildung von Deutscher Reichstag 1906 auf FASSETTE
  • Johann Kresnik

    • Aus einem verschwundenen Zeitungs-Archiv
    • Im Interview zu politischem Theater
    • Ein Interview von Mai 2002 aus einem verschwundenen Zeitungsarchiv, wohl einer Berliner Zeitung, die 2007 ihre Aktivität einstellte. - "Wir sollten im Theater neu darüber nachdenken was eine...
    • Abbildung von Johann Kresnik Inszenierung Francis Bacon auf FASSETTE
  • Der letzte Sommertag

    • in einem Kreuzberg dass sich verändert
    • Eine warme Sommernacht - Indisches Essen - Wir sitzen an der Oranienstraße - Aber das nur nebenbei - Oder, um es anders zu sagen: so bewusst, wie es die Unter- und Überwelt des kostspieligsten...
    • Abbildung von Schnellrestaurant in Kreuzberg bei Nacht auf FASSETTE
  • Michael Jackson starb wie viele

    • Aber er lebte wie nur wenige
    • Ein Nachruf
    • Ich kann mich bei solchen Anlässen gar nicht entscheiden, was ich aufsässiger finden soll, die Millionen von RIP Nachrichten im Netz und übertrieben Trauer demonstrierenden Fans auf den Straßen oder die "...
    • Abbildung von Michael Jackson auf FASSETTE