Weil der Mensch ein Mensch ist | FASSETTE.NET

  • Wie wird man Teil eines großen Ganzen
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  • Sie glauben ich werde ironisch? ... Wichtig ist nur dass der Abgesang des Werkes laut genug ist.

Das Prinzip erfolgreicher Publikationen: Wenn Sie sich eine Gefolgschaft erarbeiten wollen, brauchen Sie ... wer hätte es gedacht: ein Gefolge. Denn der Mensch folgt nicht dem Nichts, sondern meistens den Meisten. Somit sind Sie gut beraten wenn Sie beraten. Oder Sie predigen. Das erzeugt bekanntermaßen eine Schafherde. Heutzutage "beraten" oder "predigen" eh mehr als "arbeiten". Am besten mit Themen, mit denen die meisten täglich leben, die den meisten irgendwie "schmecken". Oder eben nicht. So für die Gegenstimmung. Hauptsache Stimmung! Sensationen kommen aber nicht von selbst, dafür ist das Leben viel zu profan. Da müssen Sie dann schon ein bisschen nachhelfen. Dem Affen Zucker geben.

Dazu müssen sie sich die Affen ... hä ähm .. Entschuldigung ... die Bevölkerung aber genau anschauen, ihre Unzufriedenheit untersuchen, die individuellen Geheimnisse der Menschen kennen und verstehen lernen. Denn der Mensch ist nicht nur für oder gegen etwas, er ist auch und vor allem ambivalent. Wie das funktioniert und wie man das dirigiert, findet man schnell heraus. Wenn Sie das beherrschen, sind Sie auf einem guten "Weg" zu einem "Wegbereiter". Denn sie bauen sich eine ... "Gefolgschaft" auf. In dem sie mit dem was sie sagen bei ihren Zuhörern, Zuschauern, oder Lesern ein gezieltes Kopfnicken, eine gezielte Empörung oder eine frei wählbare andere gezielte Emotion erzeugen, die Ihnen hilft Aufmerksamkeit zu bekommen. Denn wie heißt es so schön in der Kunst: Ohne Emotionen kein Eindruck. Und Eindruck, ja Eindruck, den wollen wir hinterlassen. Wie sonst sollen wir uns bei einem möglichen Gefolge, einer Gefolgschaft sicher sein? Und da der Mensch ein Mensch ist, wie Mackie Messer schon wusste, ist das so individuelle Individuum der westlichen Hemisphäre gar nicht so individuell wie es von sich glaubt und beschränkt sich auf maximal 10 wirksame Themenbereiche unter denen es telefonisch als auch telekommunikativ jederzeit erreichbar ist.

Solche Informationen sind wertvoll! Glauben Sie nicht? Jede/r Blogger/in, jede/r Politiker/in, jede/r Promoter/in, TV-Redakteur/in oder Künstler/in weiß das. Schreiben Sie einen Text über die "mangelhafte Fähigkeit des Menschen Aussagen in einem Diskurs im Detail richtig auszudifferenzieren um lösungsorientiert zu bleiben und in der Fragestellung Annäherung zu erzielen" oder schreiben Sie einen Blogpost über "Der Feminismus ist tot!" oder "Der Staat zahlt nicht genug für meine Rente!" und dann schauen wir mal, wo wir mehr Leser und Kommentatoren haben.

Wenn sogar in angeblichen Männerdomänen (TV Sender) bei Sendungen wie "Die Anstalt" die mangelnde Frauenquote und der sterbende Feminismus zum kabarettistischen Hauptthema gemacht werden (und wo natürlich Frau Kebekus nicht fehlen darf) oder Verschwörungsblogs, die gegen "Das System" propagieren (nur keiner weiß so recht wer das System ist), zunehmend im Netz Furore feiern und die zugegeben etwas leit-schwachen Themen in Frauenmagazinen (ja ich gebe zu, darüber zu lästern macht Spaß, aber würde mir nicht für eine Rezension reichen) von Bloggerinnen für einen Lacher durch den Kakao gezogen werden und Traumquoten erzeugen (aber dazu muss man diese Frauenmagazine kennen), weiß man doch wie einfach Mann und Frau zu kriegen sind. Was trauriger Weise entlarvend ist. Für beide Seiten. Egal ob im Internet, in der Zeitung, im Radio oder im TV. Das ist doch heutzutage eh zunehmend das gleiche Gerät.

Wichtig ist dabei nur, dass Sie nicht vergessen an die Instinkte der Begeisterung oder Empörung zu appellieren, in dem Sie eines der sagen wir mal ca. 10 bis 20 meist aufgebauschten Themen streifen. Zum Beispiel Religionen. Oder Emanzipation. Das ist gut, weil es die Geschlechter aufwiegelt. Und werden Sie ja nicht zu sachlich! Oder gar noch komplex! Oder ausgearbeitet... Sind Sie noch zu retten?!?! Nachher kommen Sie noch auf die Idee und machen aus Ihrer Behauptung eine vorsichtige Frage, die sie in den Raum stellen, die sie diskutieren möchten?! Was bitte soll das denn??? Worüber soll sich denn ihr Gefolge jetzt begeistern oder aufregen? Der Mensch will heute eine schnelle Reaktion in sich spüren. Er will nicht noch dafür arbeiten müssen, dass sich was in ihm regt. Wie wollen Sie denn bitte Ihre Kommentar-Leisten voll kriegen?? Wissen Sie eigentlich wie scheiße das aussieht? So ein Blog ohne die stumpfsinnigen Kommentare aus dem Internet? Oder eine Tageszeitung ohne Leserbriefe? Wozu haben wir denn die PR- und Social-Web-Agenturen die die Netze mit Pseudo-Kommentaren fluten? (wie? Sie dachten nur der "böse Russe" tut das? - Sagen Sie mal, glauben sie auch an den Weihnachtsmann?) - Und was sollen ihre Werbepartner dazu sagen? Denen Sie doch seit Jahren die Hucke voll flunkern mit Ihren angeblichen Besucherzahlen und der immensen Interaktivität. So ganz allein ohne Mithilfe von ein paar Lesern ist das nun aber auch nicht zu schaffen. Da müssen wir mal auf dem Teppich bleiben.

Aber Gott sei Dank hat der Mensch ja noch seinen Verdrängungsmechanismus. Wenn ein Thema nicht simple oder einfach genug gestrickt ist, dann wird es eben vereinfacht. So einfach ist das. Wenn ein Mann zum Beispiel sagen würde, dass er die Probleme, die der Feminismus anspricht versteht und bereit ist mit dafür zu kämpfen, aber gern in der Debatte beide Seiten beleuchten möchte, also die berühmten Kehrseiten mit ins Boot, in die Debatte, holen wollen würde. Zum Beispiel, dass bestimmte Frauen leider nur die angenehmen Seiten der Emanzipation einfordern aber die unangenehmen Seiten des "Mann-Seins" nicht bereit sind mitzutragen und die Emanzipation im Berufsleben leider immer noch in den Kinderschuhen stecke. Richtig: Das passt nicht in ein Frauenmagazin. Viel zu "kehr-seitig". Er wird entweder als Frauenversteher oder zynischer Chauvinist entlarvt. Kann ja gar nicht anders sein. Dazwischen gibt es nichts. Dann passt es wieder. So lässt sich das twittern und vor allem kann man so besser emotional und spontan reagieren. Oder was ist mit einer Frau, die sagt, dass ihr die Plattitüden des Feminismus auf den Geist gehen, weil sie nur dazu da sind Alice Schwarzers Rente und Steuerhinterziehung zu zahlen und dass sie gern Röcke tragen will, aber für die Angleichung der Gehälter für Frauen ist und auch gern aufm Bau arbeiten würde? Richtig: sie muss 'ne Lesbe sein oder sie ist Beispiel für die dumme Nachwuchsgeneration, die die Ziele der Emanzipation mit den Füßen tritt und alles beerdigen will, wofür doch ihre Mutter so gekämpft hat! Röcke tragen! Wo kommen wir denn da hin? Kann ja auch nicht anders sein. Aber viel wichtiger ist die Frage: was haben beide Blogger richtig gemacht? Richtig! Sie haben beide ein emotional aufbauschendes Thema gewählt, worüber sich ihre Leser aufregen können. Nur was sie im Detail dazu zu sagen hatten, ist leider nicht hängen geblieben.

Und was ist mit einer Frau, die mehr für die Emanzipation getan hat als Alice Schwarzer, unsere beiden Blogger und alle Frauenversteher zusammen: Emanzipationswissenschaftlerin Birgit Michlichte? Richtig. Die kennt keiner. Warum? Weil sie sich mit dem Thema ernsthaft und ohne Schaulaufen, ohne Schlagwort-Attraktionen und ohne aufwühlender Polemik beschäftigt hat, sich wissenschaftlich und ausdifferenzierend und analytisch mit der Thematik auseinander gesetzt hat ohne einen Blog darüber zu schreiben. Zu dumm aber auch. Hätte sie sich doch mal von Charlotte Roche beraten lassen. Dass sie den Preis, den ihr Frau Schwarzer überreichen wollte abgelehnt hat, ist wahrscheinlich das Einzige, was eine kleine Öffentlichkeit mitbekommen hat. Aber auch nur, weil sich das wieder so gut auf Facebook teilen und für polarisierende Standpunktkriege und Themen-Reißereien nutzen lässt, die Quote bringen. Tadaa! Da haben wir doch wieder unsere kleine Sensation, die wir brauchen damit sich etwas "kommuniziert".

Bedachtsamkeit und vorsichtige Annäherung an ein Thema ist out. Habt ihr das noch nicht bemerkt? Kleine Sensationen braucht der Schwätzer, damit es weiter getragen werden kann! Das wirkt sich zwar leider auch auf den Geist der gesamten Gesellschaft aus, aber na ja, ... man kann halt nicht alles haben. Sie denken, es wäre wichtig sich mal mit einem Thema ernsthaft und ohne reißerisches Potential zu beschäftigen? Gut. Schön. Dann schreiben Sie ein Buch oder eine Doktorarbeit darüber. Sie glauben ich werde ironisch? Das glauben sie jetzt erst? Haben Sie den Artikel wirklich gelesen? Wichtig ist nur, dass der Abgesang des Werkes dann aber auch laut genug ist. Die Geigen müssen jaulen oder die Trommeln sich überschlagen, damit die letzte kümmerliche Seele Dir und Deiner Abhandlung "Der Feminismus ist tot!" oder "Morgen geht die Welt unter!" oder "Der böse Russe (oder Ammie, such's dir aus) kommt!" oder "Unrecht im Land XYZ!" folgen kann. Dann findest du auch Leser. Da hilft es auch nicht weiter, dass viele Männer überzeugte Frauenrechtler sind und viele Gegner der anti-russischen Rhetorik gleichzeitig auch Kritiker des Anti-Amerikanismus sind. Das interessiert keine Sau weil das lässt sich nicht so gut anstacheln. So geht das nicht, das ist doch viel zu kompliziert.

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Ich würde eigentlich sehr gerne einen positiven Kommentar bezüglich dieses scharfsinnigen, eloquenten und ironischen Artikels schreiben, aber ich laß es besser sein, denn sonst hat der Artikel ja fast schon seinen Zweck verfehlt, durch den Aufbau einer "Gefolgschaft" :)


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    "Pressefotografen mit Kameras". | photo by unknown photographer | provided by Wikimedia Commons | Das Prinzip einer erfolgreichen Publikation ist ein Gebäude aus 3 Säulen: Sensation, Polarisation und Symbolisation. Letzteres könnte man auch mit dem Wort Vereinfachung übersetzten. Es muss kurz und knackig sein, sagt der Marketing Experte. Und was kann sensationeller und kürzer kommuniziert werden, als ein Sensationsbild. Das Bild einer toten Frau bei einem der größten Erdbeben in der Zeit der Aufzeichung in der Menschheitsgeschichte 2010 in Haiti ist für Fotografen Gold wert. Für ethische Bedenken oder Überlegungen was sie da eigentlich gerade machen ist leider kein Platz. Ihre Gefolgschaft, die Leser, warten bereits auf neues Futter. ©  CC BY-SA 3.0 DE

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