Eine Maschine verändert die Welt | FASSETTE.NET

  • ABC, Z3 oder ENIAC
  • Wer hats erfunden?
  • Wer den Computer erfand, ist keine so leicht zu beantwortende Frage und hängt an erster Stelle davon ab, wie der erste Computer definiert wird.

Eine Welt ohne Computer ... das können wir uns unlängst nicht mehr vorstellen. Überall sind sie in unser Leben integriert und übernehmen zuverlässig viele Aufgaben des Alltags und werden als bessere Spezialisten in vielen Bereichen eingesetzt. Der Satz selbst schon eine Floskel. Und der Computer? Damals eine bahnbrechende Erfindung. Mit der sich die gesamte menschliche Zivilisation verändert hatte. Im Denken, im Handeln, und vor allem in ihrer Vorstellungskraft und ihrem Selbstvertrauen dahingehend, was sie in der nun darauf folgenden Zukunft damit alles bewerkstelligen könnte. Weltraumforschung ohne Computer? Unvorstellbar. Moderne Medizin? Praktisch unmöglich. Passagierflugzeuge? Forschung? Er - der Computer - ist und bleibt ein Meilenstein der modernen Zivilisation. Aber wer hat's erfunden? Ricola? (Scherz). Nein, ernsthaft: Wenn wir mal von der schon 1837 von Charles Babbage und Ada Lovelace (eine englische Mathematikerin) entworfenen Rechenmaschine "Analytical Engine" absehen, die als Vordenker-Modell der weitaus moderneren universellen programmierbaren Computer gilt, gibt es darauf trotzdem keine einfache Antwort.

Immer mehr junge Menschen stellen sich diese Frage, da nun, nach der anfänglichen Euphorie der ersten Computergenerationen, junge Menschen mit einer Selbstverständlichkeit in das Computerzeitalter geboren werden, die dazu führt, dass ein Geschichtsbewusstsein dafür an Stelle der Begeisterung für das damals Neue tritt. Beispiele wie der Film "The Imitation Game", die die Geschichte solcher Pioniere wie die des britischen Logikers, Mathematikers, Kryptoanalytikers und Informatikers Alan Turing erzählen, der während des Zweiten Weltkriegs die gleichnamige Turing Maschine erfand, zeigen wie sehr Computer zum Teil des Menschen geworden sind, wenn sie sich nun sogar schon mit der Ursprungsgeschichte wieder befassen. Ein Interesse, dass leider etwas spät kommt, denn viele dieser Pioniere litten zu späten Lebzeiten in der 2. Computergeneration unter dem Vergessen der Menschheit darüber, wer das alles auf den Weg gebracht hat. Viele von Ihnen konnten das nun wieder neu aufkommende Interesse für ihre damaligen historischen ersten Schritte jedoch leider nicht mehr miterleben. Die Frage, wer nun aber der offiziell anerkannte "Erfinder des Computers" ist, ist keine neue, denn sie ist nicht einfach zu beantworten.

Ein lang währender Patentstreit zwischen John Atanasoff und John Mauchly brachte John Atanasoff in Amerika den Titel "Erfinder des Computers" ein, da er 1939 den ABC (Atanasoff-Berry-Computer) entwickelte. Wieviel Patriotismus da oft in solche Fragen mit rein spielt, wenn an vielen Enden der Welt in die gleiche Richtung geforscht wird, sieht man daran dass es auch in Deutschland immer wieder heißt, der Computer sei eine deutsche Erfindung. Denn aus der Sicht der Z3-Verfechter hat der deutsche Bauingenieur, Erfinder und Unternehmer Konrad Zuse 1941 den ersten funktionierenden Computer, nämlich den "Z3" erfunden. Das dies in der Nachkriegszeit nicht unbedingt laut die Runde machte, ist auf Grund dessen dass ausgerechnet diese Zeit nicht gerade eine rühmliche für Deutschland war, nachvollziehbar, aber sollte so die Anhänger Zuses natürlich das wissenschaftliche Auge in der Frage nicht trüben. Ungeachtet einer möglichen teilweisen Unterschlagung von Zuses Rolle müssen da aber noch viele andere Pioniere dieser Zeit gefragt werden.

Jede dieser und anderer Biografien dieser Zeit rund um die Entstehungsgeschichte des Computers hätte das Zeug zu einem mindestens mittelmäßig erfolgreichen Kinofilm. Zum Beispiel die Geschichte von John Atanasoff, um zum ABC Computervorreiter zurück zu kommen, der als Sohn eines Elektroingenieurs und einer Mathematiklehrerin schon früh die nötigen Fähigkeiten für sein späteren Ruf als "Erfinder des Computer" in den USA mit auf den Weg bekam. Oder der Patentstreit gegen John Mauchly und John Presper Eckert, die gemeinsam den ENIAC, den ersten rein elektronischen Universalrechner entwickelten, der sich bis 1973 hinzog, also bis zur nächsten Generation von Computerpionieren. Und die Geschichte, dass Mauchly Atanasoff jahrelang ausspioniert haben soll um dann selbst einen Computer entwickeln zu können, wäre sicher auch ein guter Stoff für die Leinwand.

Ein weiterer John wird genannt, wenn es um die Erfindung des Computer geht. John von Neumann, geboren in Ungarn, lebte in den USA und ist Namensgeber des "Von-Neumann-Rechner". Auch er käme im Film "John erfand den Computer" vor, da er zeitweise von John Mauchly und John Eckert begleitet wurde, die sich später als eigentliche Erbauer des Röhrencomputers ENIAC nach Auseinandersetzungen mit Von Neumann von ihm trennten, da sie im Gegensatz zu Neumann eine kommerzielle Nutzbarkeit des ENIAC ins Auge gefasst hatten.

Zurück ins nicht so rühmliche Kriegsdeutschland: Ein "nicht John" ist Konrad Zuse, der in Berlin 1910 geboren wurde, also 2 Wetlkriege miterlebte, und der seine Erfindung "Z3", das Nachfolge-Modell des "Z1", in Nazi-Deutschland entwickelte und von der Rüstungsindustrie und NS-Institutionen mit über 250.000 Reichsmark finanziert wurde. Was sicher ein Grund dafür ist, dass man es geschichtlich ungern hervorheben mag. Aber auch dieser Film wäre sicher sehenswert. Wissenschaftler und die Regime und Zeiten in denen sie lebten und interagierten, waren oft umstrittene Passagen aus derer Biografien. Zuse erfindet während des Zweiten Weltkriegs, gefördert von Nazis, den - so heißt es - ersten funktionsfähigen Computer, während er in seiner Freizeit nicht weniger talentiert malt und unter dem Künstler-Pseudonym "Kuno See" Ölgemälde, Kreidezeichnungen und Linolschnitte signiert. Auch hier streiten sich die Geister.

Ein weiterer Filmtitel könnte heißen "Amazing Grace". Dieser Film würde die Erfolgsgeschichte einer Frau erzählen, die schon ihr Studium der Mathematik und Physik an der Yale University mit Auszeichnung absolvierte um dann später noch ganz andere DInge auf den Weg zu bringen: Grace Murray Hopper. Da sie aus einer Familie mit tiefer militärisch-patriotischer Tradition kam, trat sie während des 2. Weltkriegs in die US-Navy ein und wurde 1944 dem Navy-Computerprojekt zum Bau der Mark I zugeordnet, der ersten programmierbaren Großrechenanlage der USA. Grace Hopper war die dritte Person überhaupt, die in dieser Konstellation programmierte. Und dann noch eine Frau. Programmieren war höchst mühselig und erforderte mathematische sowie physikalisch-technische Kenntnisse. Entgegen der damals herrschenden Ansicht war Grace Hopper schon Ende der vierziger Jahre von den breiten Anwendungsmöglichkeiten von Computern überzeugt und wechselte in eine junge Computerfirma, mit der sie wenig später den ersten kommerziellen Computer UNIVAC I präsentieren konnte. Grace war eine starke Person und konnte sich auch als Frau in den Fünfzigern durchsetzen und brachte durch die Entwicklung und Nutzung des UNIVAC I für die Geschichte der Programmierung zahlreiche bedeutsame Entwicklungen hervor. Ende 1951 entwickelte sie beispielsweise das Konzept eines Programms, das Programmierkommandos in Maschinensprachencode umwandelte. Diese Idee bildete die Grundlage für Generationen von Programmiersprachen, nicht zuletzt auch für die Entwicklung von COBOL, der bis heute meist genutzten Programmiersprache weltweit. Grace Hopper war die erste, die ein kaufmännisches Vokabular für die Datenverarbeitung anlegte, und sie entwickelte 1956 mit FLOW-MATIC die erste Programmiersprache, die für Daten und Befehle umgangssprachliche Worte (z.B. Compare, Replace, Price) verwandte.

Wer den Computer erfand, ist also keine so leicht zu beantwortende Frage und hängt an erster Stelle davon ab, wie der Computer definiert wird. Zählt man bloß Geräte ab den Röhrenrechnern für Computer, hätte man die Wahl zwischen dem ABC-Rechner (Atanasoff-Berry-Computer, 1942), dem Ungetüm ENIAC (Presper Eckert, Jean Bartik und John Mauchly, 1946) oder dem englischen Spezialrechner Colossus (Thomas Flowers, 1943), der hier noch gar keine Erwähnung fand. Wie so Vieles, was noch erwähnt werden müsste. Spricht man aber erst von einem modernen Computer, wenn er speicherprogrammiert ist und das Programm intern im Hauptspeicher und nicht extern, z.B. auf Lochstreifen, gelagert ist, dann hätten Frederic Williams und Thomas Kilburn (1948) von der Universität Manchester die Nase im Rennen um den "Erfinder des Computer" vorn. Auch eine Geschichte für sich, die erzählt werden müsste.

Viele weitere Namen von Pionieren der Computertechnik können hier aufgelistet werden, wie z.B. Gottfried Wilhelm Leibniz (1679 - erste Beschreibung einer Rechenmaschine mit binärer Zahlencodierung), Herman Hollerith (1888 - Einführung von Lochkarten in die Datenverarbeitung), Ralph Hartley (1928 - Mitbegründer der Informationstheorie), Emanuel Goldberg (1931 - frühe Suchmaschine), Clifford Berry (1939 - Atanasoff-Berry-Computer), Helmut Theodor Schreyer (1942 -Visionär für voll elektronische Rechenautomaten), Sir Maurice Vincent Wilkes (1949 - Erfindung des "benutzerfreundlichen Computer" EDSAC) und nicht zu vergessen die unzähligen Frauen wie Jean Bartik (geboren als Elisabeth „Betty“ Jean Jennings) (ENIAC), Kay McNulty, Betty Holberton, Marlyn Meltzer, Ruth Teitelbaum, Frances Spence, die während der Kriegsjahre als Rechnerinnen und Programmiererinnen arbeiteten um die Männer für die Arbeit an der Front frei zuhalten. Diese Auflistung ist nur ein kleiner Ausschnitt und kann durch eine große Anzahl weiterer bedeutender Personen der Computertechnik erweitert werden.

Wie man also schnell feststellen kann, ist nicht allein Alan Turing ein Pionier auf diesem Gebiet, was so einigen nach dem Film "The Imitation Game" ohne Vorkenntnisse so erscheinen könnte, da sie sich nicht weiter damit beschäftigten. Aber eines ist sicher gewiss: die hier kurz erzählten Geschichten und auch die hier nicht erwähnten, würden uns sicher noch so einige Male ins Kino locken und das traurige Schicksal von Alan Turing und der Umgang der Gesellschaft mit ihm als Menschen ist ungeachtet dessen ob er ein Genie war oder nicht, wieder einmal ein Indiz dafür dass wir wohl immer erst rückblickend in der Lage sind, Menschen zu tolerieren wie sie sind und ihnen ihre Errungenschaften in Gänze anzuerkennen.

Fassette Artikel abgelegt unter: Computer, Alan Turing, Technik, Erfinder, Atanasoff, Mauchly, Eckert, Zuse, Z3, ABC, ENIAC, WWDC

Aus den Fassette Themen-Ressorts: Panorama, Eindrücke


Den Artikel mit anderen teilen/diskutieren:

Weitere Blickwinkel zu dem Thema im Netz:

    • Fuldaer Nachrichten: Wer hat den Computer erfunden | 23.Apr.12, 13:06 | Seit Jahrzehnten dauern weltweit heftige Auseinandersetzungen über die Herkunft des allgegenwärtigen Computers an. Selbst ein endlos langer Patentprozess in...
    • Der Spiegel: Frauen sind Naturtalente im Programmieren | 03.Aug.12, 13:18 | Schülerinnen erwärmen sich nur selten für ein Informatikstudium. Dabei waren die ersten Programmierer der Welt weiblich. In den USA galt Software-...
    • Heinz Nixdorf Forum: Mitglieder der Wall of Fame | Auflistung der Mitglieder der Wall of Fame des größten Computermuseums der Welt in Paderborn.
    • Wikipedia: Computer | Ein Computer [kɔmˈpjuːtɐ] ist ein Gerät, das mittels programmierbarer Rechenvorschriften Daten verarbeitet. Charles Babbage und Ada Lovelace gelten durch...
    • Youtube: Eine Maschine verändert die Welt | 14.Dez.10, 14:26 | Eine Doku über die Entstehungsgeschichte des Computers. Deutsche Erstausstrahlung: 11.08.1991 N3
  • Eine Maschine verändert die Welt | FASSETTE.NET
  • ABC, Z3 oder ENIAC
  • Wer hats erfunden?

  • Diskussions-Runde zum Thema:

  • Debattieren Sie mit ...

Ein sehr guter Artikel zu dem Thema wie ich finde. Als ich in meinem früheren Leben noch Informatik studierte, wurde in den Vorlesungen die Erfindung Computer hauptsächlich den Herren Zuse und Turing zugeschrieben. Ich denke der Artikel bringt es da ziemlich gut auf den Punkt, da es eben nicht ganz so einfach ist weil sehr sehr viele Ideen von zahlreichen Personen mit eingeflossen sind. Ich halte es auch für sehr wahrscheinlich, dass je nachdem auf welchem Fleckchen Erde man sich eben gerade befindet, das Bild von DEM Erfinder des Computers variiert. In meinen Augen gibt es auch nicht DEN Erfinder des Computers, es war eben Teamwork. Schön ist, dass hier auch mal Frauen wie Bartik und Hopper erwähnt werden, denn meistens ernten ja Männer die Lorbeeren für technische Errungenschaften wie diese, obwohl Frauen eben auch maßgeblich daran beteiligt waren.


Zuse hat mit Abstand aber den lustigsten Namen von allen :-)


  • Foto des Eniac Computers mit Betty Snyder und Glen Beck

    "ENIAC", in BRL building 328. Links: Glen Beck, Rechts: Frances Elizabeth ("Betty") Snyder Holberton. Der "Electronic Numerical Integrator and Computer (ENIAC)" war der erste rein elektronische Universalrechner. Er diente der US-Armee zur Berechnung ballistischer Tabellen und wurde im Auftrag der US-Armee 1942 von J. Presper Eckert und John W. Mauchly an der University of Pennsylvania entwickelt. Die ENIAC maß eine Fläche von 10 m × 17 m und wog 27 Tonnen. | photo by K. Kempf | provided by Wikimedia Commons and U.S. Army | ©  Public Domain

  • Abbildung von J. Presper Eckert, Kay McNulty, John Mauchly auf FASSETTE
  • Abbildung von ABC Computer auf FASSETTE
  • Abbildung von John Vincent Atanasoff auf FASSETTE
  • Abbildung von Z3 Computer auf FASSETTE
  • Abbildung von Konrad Ernst Otto Zuse auf FASSETTE
  • Abbildung von Colossus Computer auf FASSETTE
  • Abbildung von Turing-Bombe auf FASSETTE
  • Abbildung von Alan Turing
  • Abbildung von Analytical Engine 1791 - 1871 auf FASSETTE
  • Abbildung von IBM PC auf FASSETTE
  • Abbildung von Apple III auf FASSETTE
  • Abbildung von Margaret Hamilton auf FASSETTE
  • Abbildung von Jean Jennings Bartik und Fran Bilas am ENIAC Computer auf FASSETTE

Infobox zum artikel

  • Roosevelts Vier Freiheiten

    • Anlässlich des 11. September 2001
    • ... Und ihre Schattenseiten
    • Anlässlich des 11. September möchten wir gern für einen interessanten und erweiternden polithistorischen Kontext nur wenig kommentiert einen Auszug aus seiner State of the Union Address vom 6. Januar 1941...
    • Abbildung des US President Franklin D. Roosevelt beim unterzeichnen des Dokuments zum Eintritt in den Zweiten Weltkrieg
  • Nick's Film - Lightning over Water

    • Kritik zum Film
    • Ein Meisterwerk im Rückblick
    • Die heimliche Kunst im Film (über)lebt. Aber wie man mal wieder sieht, nicht bei den jungen Usern einschlägiger Filmportale und Filmrezensionsblätter. Vermutlich zu viel Gewolltes und zu wenig Gekonntes...
    • Abbildung von Nicholas Ray mit Augenklappe und Zigarette
  • Das neue Leseverhalten der Jugend

    • Wenn Studien etwas belegen wollen
    • Die neue Erkenntnis der Medienwelt
    • Eine Studie sorgt für Aufsehen. Wer hätte das gedacht. Großes Entsetzen über eine neue (?) Erkenntnis geht um und eines meiner Lieblingsworte aller Pseudogebildeten namens „Studie“ weckt wieder...
    • Abbildung von Haenden und einem Stift auf einem Ausfuellbogen Papier
  • Tatort Debatten im Krimi TV

    • Der berühmte Sack Reis in China
    • Was darf soll kann und muss
    • Babbeldasch. Als wenn es keine anderen Themen bezüglich bewegter Bilder gäbe, debattiert die empörte Tatort-Posse mitsamt allen Darstellern und Zuschauern inklusive hochrangiger deutscher Zeitungen über...
    • Abbildung einer Wachsfigur eines Polizisten vor einer Tatortabsperrung
  • Trumps erste Ansprache im Kongress

    • Trumps Joint address to Congress
    • Der politische Vorhang öffnet sich
    • Wir haben bis jetzt zum Thema Trump wissentlich und in der Redaktion uns einig geschwiegen, weil die Hitzewellen und gezielten Quotenschlachten und Trump-Clickrate-Comments alle News und sozialen...
    • Abbildung von Donald Trump bei seiner Rede 2017 vor dem US Kongress
  • Neueste Leser-Kommentare

  • Pädagogen Psychologen Dämagogen

    • Ein Berufsstand im Visier
    • Es gibt Tyrannen auf allen Seiten
    • Sie haben es schwer und fühlen sich mißachtet. Sie gehören mit Busfahrern, Verkäufern, Polizisten und Bauarbeitern zu den bekanntesten Bilderbuch-Berufsgruppen, die ein Kind schon auf Bildern in den...
    • Abbildung von Oberbayrische Landgarde
  • Brot für die Armen der Welt

    • Export of our way of life
    • Was nur gut für unsere Mägen ist
    • Brot für die (Armen der) Welt! - Glaubt man den Studien bezüglich der sinkenden Qualität von Brot klingt das für mich eher nach einer Drohung als denn nach einem aufrichtigen Hilfeaufruf. Emulgate,...
    • Ein Foto mit der Darstellung von Brot in Scheiben in einem Brotkorb
  • Reizüberflutung und Reaktionschaos

    • Eindrücke, Emotionen, Meinungen
    • Der Mensch vor dem sozialen Infarkt
    • Action-Filme ersaufen in millionenschwerer CGI und "realistischen" Explosionen mit herumfliegenden Gebeinen und 2 Tonnen Kunstblut während die westliche "heimische" Welt am Fernseher oder Internet...
    • Critical Mass - Eine Fotografie von Matthias Ripp - zur Verfuegung gestellt unter der CC BY 2 Lizenz
  • Ein Land voller Absolventen

    • Das deutsche Titel-Syndrom
    • Ein Mangel an wahren Talenten
    • Man sieht sie überall, auf Visitenkarten, Autotüren, Postern, Einblendungen unter Kommentatoren und Experten im TV, auch im Netz, hinter Kommentaren, neben den Artikeln, auf Firmenseiten in Lebensläufen...
    • Abbildung von einem Mann im Liegestuhl
  • Das Geschäft mit den Domains im Netz

    • Ein fragwürdiger Schwarzmarkthandel
    • Webadressen, die Aktie der DNS Broker
    • Ich halte mich sich selbst ja für ach so tolerant und vorurteilsfrei und bin nach eigenen Angaben mit allen Menschen ja bereit über alle Maßen ach so gut auszukommen und Verständnis für all die Dinge an...
    • Abbildung von einem Schild mit der Aufschrift Internet.
  • Der Trick mit dem Positive-False

    • Demokratie zum Anfassen
    • Wie man den Mob im Zaum hält
    • Achtung: bissiger Sarkasmus! Was ein anderes System, ein anderes Land oder eine andere Gesellschaftsordnung so falsch machen, das wissen wir in der Regel, und werfen es uns gern gegenseitig permanent in...
    • Foto von Ausschreitungen im Stadion
  • The Talented Mr. Ripley

    • Eine Spätrezension
    • Kritik zum Film
    • Eigentlich hätte der Titel heißen müssen: „Warum ich bis heute keine Rezension über den wundervollen „The Talented Mr. Ripley“ schrieb“. - Erschienen ist der Film 1999! Und geprägt hat mich dieser Film...
    • Abbildung des Kino Posters zum Kinofilm - The Talented Mr. Ripley - 1999
  • Bilder, Worte und ein Geldschein

    • Zu Ehren einer namhaften Dichterin
    • Gedenken und Gedanken
    • Was haben der heutige Tag, ein Geldschein, 2 literarische Texte und ein Mensch der durch die Natur wandert und von ihr ergriffen ist gemeinsam? Nein, das ist keine Eröffnungsfrage für einen schlechten...
    • Abbildung einer deutschen 20 Mark Banknote
  • Der Tag danach

    • Der alljährliche Wahnsinn
    • Es hat endlich ein Ende
    • Wie habe ich diesem ruhigen und verkaterten Tag entgegengefiebert, mich nach dieser ruhigen Stunde gesehnt, in der endlich all dieser Dezember-Wahnsinn ein Ende hat! Es ist soweit! Der Tag danach. Es ist...
    • Muell am Neujahrsmorgen von Silvester 2016 auf den Strassen von Berlin
  • Youtubes GEMA Lüge

    • Gute Neuigkeiten
    • Werden wieder falsch interpretiert
    • So ganz unschuldig sind sie ja nicht an dem Dilemma, die liebe GEMA und ihre schlechte Kommunikation und Außendarstellung. Doch wer gehofft hat, hier einen Artikel im Kanon mit all dem angehäuften anderen...
    • Bild von einem YouTube Graffiti
  • München 2016

    • Und wieder ein Medienspektakel
    • Schreckensmeldung, die 200ste
    • Der Tag danach: "Viele Menschen in München durchlebten eine Nacht der Angst. Polizeipräsident Andrä sprach von einer massiven Verunsicherung der Bevölkerung. Bei der Polizei seien etliche Hinweise zu...
    • Abbildung einer teufelsaehnlichen Maske
  • Gute Autoren braucht das Land

    • Eine Abrechnung mit dem Äther
    • Aber auch gute Leser ...
    • Was uns immer wieder erschreckend auffällt, wenn wir mit unseren eigenen Maßstäben verzweifelt Autoren für neue Kolumnen suchen, und als kleines Nieschenblatt eigentlich garnicht so wählerisch sein...
    • Fotografie eines Musikers auf der Straße. Fotografiert von Autor, Theater und Filmemacher Sebastian Ugovsky
  • Der verblasste Glanz der Glitterwelt

    • Der Ruhm vergangener Tage blättert
    • Das gescheiterte Prominenz-Prinzip
    • Was viele nicht wissen, es war ein Schwabe, der sich damals auf den Weg machte und mit seiner Grundauffassung, wie das damals neue Filmzeitalter bald funktionieren könne, quasi Hollywood wie wir es heute...
    • Abbildung des Oscar Awards
  • Die 5. Welle

    • Der Trick mit der Buchverfilmung
    • Kritik zum Film
    • Was sich heute alles als Buchverfilmung tarnt! Es müsste ein Schutzsiegel auf diese Bezeichnung geben, die nur angewendet werden darf, wenn ein literarischer Zirkel dem Film dieses Prädikat zugesteht und...
    • Abbildung des BlueRay DVD Covers zum Kinofilm - Die 5. Welle - 2016
  • Die Ignoranz des Menschlichen

    • Rettung ist ein humaner Trugschluss
    • Weltall Sonne Erde Tier Mensch
    • Der namhafte amerikanische Kabarettist George Carlin benannte einst eine seiner denkwürdigen Standup-Comedian shows "The arrogance of mankind" und rettete 2010 damit bei einer Stipvisite im Netz meinen...
    • Abbildung eines surrealen Gemäldes mit einem zähneputzenden Mann und Vögeln
  • Warum der Tod ein guter Ratgeber ist

    • weiß Heiner Müller, der heute 87 wird
    • Ein Geburtstag wie jeder andere
    • Ist eine Frage, auf die wusste der sich selbst überlebte tote Dichter, der heute 87 geworden wäre, “der Dichter von morgen”, wie man ihn würdevoll nannte, eine Antwort. Und diese bestünde aus seinem, wie...
    • Foto von Heiner Mueller im Jahr 1989
  • The Reach - In der Schusslinie

    • Ein Remake, der nicht zündet
    • Kritik zum Film
    • Um Himmelswillen Mr. Douglas! Was machen Sie denn da? Ja gut ... die Original-Vorlage, die Vorgeschichte des Films, der Klassiker-Bonus, etc., klar da kann man schon mal versehentlich drauf gesetzt haben...
    • Abbildung des BlueRay DVD Covers zum Kinofilm - The Reach In der Schusslinie - 2014
  • Der Unbestechliche

    • Mörderisches Marseille
    • Eine Kritik zum französischen Film
    • Die durschnittlich positiven Bewertungen zu diesem Film finde ich erstaunlich. Als immer wieder aufs Neue erwartungsvoll sich auf das französische Neuzeit-Kino einlassend im Gedenken an die alten Meister...
    • Abbildung des BlueRay DVD Covers zum Kinofilm - Der Unbestechliche - 2014
  • Weil der Mensch ein Mensch ist

    • Wie wird man Teil eines großen Ganzen
    • Sensationen, Attraktionen, Positionen
    • Das Prinzip erfolgreicher Publikationen: Wenn Sie sich eine Gefolgschaft erarbeiten wollen, brauchen Sie ... wer hätte es gedacht: ein Gefolge. Denn der Mensch folgt nicht dem Nichts, sondern meistens den...
    • Abbildung von Pressefotografen mit Kameras im Jahr 1932
  • Der Kreis von Arbeit und Selbsterhalt

    • Überlebensstrategie der Programmierer
    • IT Branche erfindet sich selbst.
    • Ein oft gehörtes, humoresk aber ernst gemeintes Zitat lautet: "Der (heimische) Computer löst Probleme, die man ohne ihn nicht hätte." Traurig aber leider oft wahr , denkt jeder der mal...
    • Abbildung von Schatten zwischen Netzen und E-Mail-Symbol
  • Diktatur in den Köpfen

    • Sind unsere Götzen Antwort auf Alles?
    • Freiheit und Demokratie
    • Die Prognose des amerikanisch-deutschen Historikers Walter Laqueur zur russischen Politik ist pessimistisch: Einen demokratischen Wandel sieht er nicht. Spannend scheint ihm einzig die Unruhe, die aus der...
    • Abbildung eines kleinen Jungen vor dem Fernseher
  • Ein ewig klebriges Leben im Gestern

    • Ehemaligen-Kult ohne tieferen Sinn
    • Die Sinnlosigkeit von Klassentreffen
    • Da war sie wieder. Die obligatorische Einladung. Ich hatte die Hoffnung sie hätten mich endlich aufgegeben. Aber alle paar Jahre muss man wohl mit dem erneuten Versuch rechnen. Den Sinn habe ich...
    • Abbildung von Holzsärgen
  • Des Menschen Blödheit zahlt das Tier

    • Dummheit vs Instinkt
    • Ein ungleicher Kampf
    • Dass die Dummheit des Menschen, der es eigentlich besser wissen müsste, heutzutage grundsätzlich immer am längeren Hebel sitzt, als das instinktive Verhalten der Tiere in ihrer unmittelbaren Nachbarschaft...
    • Foto eines Wildschweins
  • Die Grenzen der Sagbarkeit und der EU

    • Eventattraktion und Aktionsopposition
    • Crowd Funding für Tote bei Mutti
    • Ja wer es wagt sich darüber zu entrüsten, wird die Diskurs-Fähigkeit unserer Kultur zu spüren bekommen! Nun, das reizt mich sofort. Sagbarkeitsfelder haben bei mir schon immer einen kindlichen Trotz...
    • Abbildung eines Fotos mit Leichensäcken aus Irak von Dario Mitidieri aus dem jahre 2003
  • Der wahre Journalist als Medienfigur

    • Wirksam im Schatten der Blogger
    • Wer interviewt den Interviewer?
    • Zitat aus der Reihe "Fassette Aphorismen": Wäre es nicht wichtig auch seriöse Print-Journalisten einmal zu interviewen? Auch sie zu Medienfiguren und somit rezensierbar zu machen? Den Spieß umzudrehen um...
    • Bild von Zeitungsschnipseln verschiedener deutscher Tageszeitungen