Das Geschäft mit den Domains im Netz | FASSETTE.NET

  • Ein fragwürdiger Schwarzmarkthandel
  • Webadressen, die Aktie der DNS Broker
  • [...] hier gelten die Cowboy-Gesetze des Wilden Westens und man nimmt sich einfach das freie unbesiedelte Stück Land, zieht einen Zaun darum, stellt seinen Stuhl da drauf und ein Preisschild und wartet auf einen Käufer.

Ich halte mich sich selbst ja für ach so tolerant und vorurteilsfrei und bin nach eigenen Angaben mit allen Menschen ja bereit über alle Maßen ach so gut auszukommen und Verständnis für all die Dinge an Ihnen zu haben, die ich sonst so nicht mit Ihnen teilen würde oder gemeinsam hätte. Ich kann das zumindest anhand der Beobachtungen meiner Umgebungen an mir soweit belegen, dass man mir ernsthaft mehrfach anriet, dies nicht zu übertreiben, da es in meinem Fall wohl ausufere und ungesunde Züge angenommen hätte. Dass das so alles nicht stimmt, kann ich ganz gut anhand dieses überfälligen Beitrags nachweisen.

Ich werde also nun einen Beleg dafür erbringen, dass es bei mir eben noch lang nicht „ausufert“, noch nicht alles verloren ist, und dass es tatsächliche Grenzen meiner Toleranz gibt. Ich möchte mich offen über eine „Unart“ von Menschen echauffieren, die sich völlig meiner Toleranzbereitschaft entzieht und zu der niederträchtigsten Art von Mitmenschen in unserer modernen Internet-Kultur entwickelt hat, die man sich vorstellen kann. Sie sind für mich gewissermaßen gleichzusetzen mit Kriegstreibern, Drücker-banden, unseriösen Immobilienzwischenhändlern und Menschen die Drogen an Kinder verkaufen, Menschen die kein Ehrgefühl haben und keine untere Schmerzgrenze mehr kennen für niederträchtiges und widerwärtiges Verhalten gegenüber anderen, in einem Maß der Rücksichtslosigkeit und Dreistigkeit, die ich so unfassbar finde, dass ich bereitwillig meine Würde untergrabe um ihnen diesen öffentlichen Schmähe-Artikel zu widmen.

Die Rede ist von Domain-Händlern. Den Küchenschaben des Internes. Was für eine niederträchtige verstohlen und verhohlen agierende schleimig-eklige Menschenform ist das eigentlich? Wie kann man das nicht unfassbar finden, was diese sogenannten „Händler“ da treiben. Und das im vollen Bewusstsein, was sie da tun. Sie kaufen wahllos potenzielle attraktive Domains (Internetadressen) auf, die anderen eigentlich mit passendem Namen bei ihrer Startup-Idee helfen könnten um ihre Idee damit einem breiteren Publikum vorstellen zu können (was einmal ein Grund dafür war, dass das Internet als eine Art Revolution angesehen wurde, die vielen Menschen Dinge ermöglichte, die früher nur Privilegierten zugänglich waren), um diese Domains dann für viel Geld wieder an die Meistbietenden zu verscherbeln, da sie sonst als Eigentümer verweigern würden, dass jemand anderes damit einen Internetauftritt gestalten kann. Ohne jemals damit selbst je eine Idee verwirklicht zu haben oder etwas für den „Wert“ dieser Domain getan zu haben.

Nicht nur, dass die Summen (bis zu 20.000 oder gar 500.000 Euro! bis hinzu den immer wieder gern zitierten Millionen Dollar Domains), die dafür aufgerufen werden, horrend sind und weit über das hinaus gehen, was eine Domain (www.meinewebseite.de) für einen normalen Menschen sonst kosten würde (ca. 5 bis 12 Euro im Jahr), und sollte! Sie zerstören damit auch die Aufhebung der Klassen, die das Internet zu Teilen mal möglich gemacht hatte und überfluten das letzte bisschen Hoffnung auf Freiheit und Gleichheit im Internet, was noch geblieben ist, nachdem man merkte, man könne das Internet eh nicht frei halten von kapitalistischem Wucher (die Gründer und ersten Pioniere träumten von einem zugänglichen Infoportal und Kontaktnetzwerk für ALLE Menschen, egal welchen Standes oder welcher Herkunft). Durch sie, die Küchenschaben des World Wide Web, den Domainhändlern, ist die Mehrklassengesellschaft auch im Internet wieder intakt, denn nur wer eine halbe Million auf dem Konto hat, kann sich eine Domain Adresse wie www.sinbad.de leisten. Und das, wo diese Adresse mit keinem Geschäft und auch keiner Geschäftsabsicht hinterlegt ist.

Wäre es nicht schön, wenn alle unter dieser Adresse etwas über den furchtlosen Seefahrer nachlesen könnten? Oder über jemanden, der eine tolle kleine Geschäftsidee hat, mit der er im Gegensatz zu diesen Händlern auf ehrliche Art sein Geld verdienen wollte, wie zum Beispiel mit Hörbüchern über Märchen aus Tausend und einer Nacht oder meinetwegen auch für persische Stickereien oder eine Idee als Reiseführer? Was weiß ich. Alles besser als die Domain zu kaufen und dann auf ihr zu glucken wie eine Henne und darauf zu hoffen, dass ein großer Reiseanbieter oder ein Busreiseunternehmen ihm dafür 10.000 Euro zahlt. Um das zu erreichen kaufen sie Domains für den Startpreis von 12 Euro und hocken auf ihr 10 Jahre bis jemand diese Adresse dringend braucht und bereit ist sie zu kaufen. Genau deshalb verkommt das Netz zu dem was es heute ist. Eine riesige Werbebroschüre, wie diese nervigen Einlagen in Zeitschriften oder jene die trotz Warnschild ungebeten in die Briefkästen gestopft werden, bis diese überquellen. Sie sind für mich nichts weiter als "Kleinkriminelle", die in der Hoffnung auf leicht verdientes Geld auf Kosten anderer rücksichtslos und höhnisch grinsend wissentlich(!) Schaden anrichten. Und im Gegensatz zu Kleinkriminellen auf der Straße, die oft auf das erbeutete Geld wirklich angewiesen sind, haben Domainhändler Geld. Denn wie sonst könnten sie 1000 Domains kaufen und jahrelang auf Ihnen hocken (mit jährlichen Gebühren!), bis sie wieder verkauft werden können.

Ist man bereits schon vom wucherpreisgebundenen schamlosen Immobilienhandel angeekelt, vor allem, wenn Immobilien im Preis steigen, ohne dass der Händler irgend etwas dafür getan hätte, zum Beispiel wenn ein Wohnkiez durch neue Cafés oder Künstlergalerien etc. attraktiver wird, und vor allem wenn man realisiert, was dieser Handel in den Kiezen alles so kaputt macht? Dann sollte man sich mal den Domainhandel genauer anschauen. Denn hier wird nicht nur mit bestehenden Immobilien gehandelt, sondern hier gelten die Cowboy-Gesetze des Wilden Westens und man nimmt sich einfach das freie unbesiedelte Stück Land, zieht einen Zaun darum, stellt seinen Stuhl da drauf und ein Preisschild und wartet auf einen Käufer. Kein Haus wird bebaut, kein Baum wird gepflanzt, keine Pflege wird betrieben. Im Gegenteil, die Domains verkommen oft zu Werbe-Litfaßsäulen und werden von Suchmaschinen gemieden wie die Pest. Dagegen sind Immobilienhändler fast schon Engel, wenn sie nicht so glitschig wären.

Aber es soll sich Einiges ändern! Kein Gemecker ohne konstruktive Initiative, nicht wahr? So gibt es erste Anzeichen dafür, dass solcher Domainhandel, welcher nur darauf hinausläuft, die Domains wieder und teurer zu verkaufen, zunehmend auch von Gerichten als sittenwidrig und einklagbar betrachtet wird und Anwaltskanzleien zunehmend Beratung anbieten zur Frage, wie man Ansprüche an im Domainhandel blockierte Domains geltend machen kann. Auch sind wir schon drum dran darüber nachzudenken, ob nicht eine Petition zu diesem Thema unlängst angebracht wäre, wo man die grundsätzliche Rechtsprechung diesbezüglich aufs Korn nimmt und ein Umdenken und eine Umformulierung entsprechender Gesetze vorschlägt, um nachweislich nicht genutzte und nur zum Weiterverkauf erworbene Domains freigegeben werden müssen. Ich hatte zwar im Hinterkopf, dass es unlängst mal einen „Ruck“ in diese Richtung gegeben hätte in den letzten Jahren, aber vielleicht habe ich das auch nur geträumt. Jedenfalls konnte ich jetzt nichts mehr darüber im Netz finden, außer ein paar positive Anzeichen zur sich ändernden angewandten Rechtsprechung und der Interpretation des Rechts (Zitat aus einem Urteil: „Das bloße Interesse am Weiterverkauf einer Domain ist bei der Prüfung eines namens-rechtlichen Löschungsanspruchs nicht schutzwürdig.“). Na bitte. Wer sagts denn. Aber wieso hatte ich im Hinterkopf, dass Domainwucher unlängst konkret abmahnbar ist? Wahrscheinlich weil ich nicht glauben wollte, dass es nicht unlängst so sein müsste. Aber wie heißt es so schön: Das Leben findet immer einen weg.

So werden zum Beispiel zunehmend andere Domainendungen attraktiver und von Webbesuchern auch dahingehend mehr und mehr angenommen, diese auch als seriöse Webadressen zu akzeptieren und regelmäßig aufzusuchen. Obwohl diese wohl schon nachweislich die Webgewohnheiten der Besucher herausfordern, wie Studien zeigen, und damit marktwirtschaftliche Risiken für die Betreiber beinhalten, dass Besucher wegen Endungen die anders aussehen als .com oder .de wegbleiben könnten. Aber Beisiele wie last.fm oder erfolgreiche IT Startups z.B. mit den .io Endungen zeigen, dass das Schlechtgerede solcher "neuen“ Endungen, welches meistens von Domainhändler-Lobbyisten ausgeht, unerheblich ist. Nur blöd, dass Google da mal wieder mit seiner ethnozentrisitischen Weltbild-Ignoranz einen Strich durch die Rechnung macht und den social aktiven Geschäftsbetreibern die Zusage einer entsprechenden Google-Plus Namens-Seite exakt gleichen Namens wie das Geschäft nur bei Verknüpfung eines Google-Plus Unternehmensprofils mit dessen Webseite einer .com Domain gibt. Sonst (bei anderen Domain-Endings) werden einem alternative Namensvorschläge gemacht. Was bitte soll das denn? Aber auch Google kann sich wie die jüngste Geschichte beweist den rechtlichen Änderungen nicht verwehren und wird im Falle von Beschlüssen reagieren müssen.

Es bleibt also abzuwarten ob die von mir sogenannten DNS Broker aka. "Küchenschaben des Webs" nicht bald auf ihrem angehäuften „stinkenden“ Aktien sitzen bleiben oder zunehmend zur Herausgabe aufgefordert werden, wenn sie keine Nachweise zur Nutzung dieser bringen können. Mich würde es freuen, wenn es da bald im großen Stil eine rechtliche Neuausrichtung mit Folgen gäbe und solch Aufkauf als kriminelle Handlung geahndet wird. Nur fürchte ich, dass es vielen, die auf ihre langersehnte Wunschdomain seit Jahren hoffen, nichts nutzen wird, weil in solch einem Fall nicht der gewinnt, der das ehrlichere Anliegen hat, sondern derjenige, der am schnellsten zugreifen kann, wenn plötzlich viele attraktive Domains wieder frei würden.

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Falls es Fassette interessiert, ich hatte mich über das Thema bereits ausgiebig aufgeregt und bei einem unseriösen Blog zu dem Thema mal einen Kommentar hinterlassen, der wahrscheinlich eh NIE freigeschaltet werden wird. Also falls es euch nichts ausmacht würde ich diesen, weil er den Standpunkt des Autors stützt hier gern veröffentlichen:

„Jawoll, erstmal klar stellen, dass es keine Alternativen gibt, dann wichtige Infos zur Herausgabe von unrechtmäßig für den Handel erworbene Domains gekonnt weglassen, und dann auf unseriösen Domainhandel hinweisen, der von mehreren Gerichten bereits als sittenwidrig angesehen wird und mit entsprechenden Urteilen zur Herausgabe der Domains reagierte. Das ganze verfasst von einem SEDO „MedienWirt“ aka. IT Marketing Manager, von einem Unternehmen, dass sich vorrangig mit Domainhandel beschäftigt. Das ganze nennt sich dann „e-commerce-blog“ und ist eine Leserfalle für Google um Stimmung für Domainkauf zu verbreiten unter dem Deckmantel der „netten Beratung“. Da wird einem richtig schlecht. Wer dahinter steckt, kann man sich denken. Eure Ratschläge sind nichts wert und eure Lösungsvorschläge sind purer Lobbyismus. Dass dieser Kommentar jemals frei geschaltet wird, bezweifele ich ganz stark. Aber ist auch egal denn ich wollte euch ansprechen: Denkt mal darüber nach, was ihr da macht (Bezieht sich auf den Blog wo ich den Kommentar ursprünglich postete). Es ist mit Abstand das ekligste Geschäft im Internet. Ihr solltet euch schämen. Aber was soll man von einem DiplomMedienwirt mit Schwerpunkt Internet, E-mail und Presse schon erwarten. Das sagt schon alles...“ (Zitat Ende. Wie gesagt, für „Text-Schnell-Überflieger“: Das alles bezieht sich auf den Blog „e-commerce-blog.de“, unter dem lächerlichen „News“ Artikel „Welche Fehler Startups bei der Domainwahl vermeiden sollten“, wo ich den Kommentar ursprünglich vorher postete)


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