Brot für die Armen der Welt | FASSETTE.NET

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  • Was nur gut für unsere Mägen ist
  • Vor ca. 10.000 Jahren begann der Mensch mit dem systematischen Anbau von Getreide zur eigenen Ernährung.

Brot für die (Armen der) Welt! - Glaubt man den Studien bezüglich der sinkenden Qualität von Brot klingt das für mich eher nach einer Drohung als denn nach einem aufrichtigen Hilfeaufruf. Emulgate, Blähmittel, Schimmelhemmer, Vorgärmittel, Kunsthefe, E-Stoffe … Man stelle sich vor, wie arme hungernde Kinder mit schon sonst was für schlimmen Magen- und Darmerkrankungen morgen „American Toastbrot“ aus einem Hilfs-Konvoi oder einem Transport-Flugzeug in Massen abgeworfen bekommen und sich dann nach dem Verzehr krümmend am Boden festkrallen, vergiftet von dieser Ladung. Aber vielleicht habe ich den Sinn und Zweck ganz missverstanden und das soll keine Hilfe sondern eine neue ausgeklügelte ABC-Waffe sein.

Brot für die Welt… Ich versteh nicht warum nicht eher: “Gesundes Biogemüse für die Welt!“? Tja, das geht wohl dann doch zu weit. Wir lassen uns doch nicht die „Butter vom Brot“ nehmen! So weit kommt‘s noch! Unser gutes Bio-Gemüse! Na obwohl … wenn ich den jüngsten Berichten über das hochgelobte Bio-Gütesiegel so glauben darf, ist das wohl auch kein Garant für hochwertige Schadstoff-freie Nahrung mehr. (Nicht dass ich in diesem sehr sarkastisch geschriebenen Artikel missverstanden werde: Ich bin starker Unterstützer der Hilfe für Notdürftige und insbesondere für eine Gleichstellung aller Regionen der Erde. Die Rolle von Hilfsorganisationen hierbei soll jedoch ein anderes Mal genauer besprochen werden).

Aber um beim Thema zu bleiben: Die Tendenz bei Brot und Backwaren allgemein ist erschreckend. Überall diese neuen Schnellbackstuben und dieses fertig abgepackte Scheibenbrot, was Monate hält? Noch schlimmer ist es außerhalb Europas. Haben Sie mal versucht in den USA ein vernünftiges Brot zu bekommen? Das was man dort als „Sandwich“ verkauft, diese Teig-ähnliche Pappe drum herum, was wohl Brot sein soll, hat mir nach einer kurzen Weile gezeigt, dass ich wohl dahingehend doch Europäer bin. Also wenn schon Brot, dann bitte richtiges. Es muss bei mir auch nicht täglich sein.

Ich habe eh noch nie verstanden, was der ganze Massen-Trubel um das „Gebäck“ soll. „Ganz ganz früher“, wie die kleine Tochter einer Kollegin von mir immer zu sagen pflegte, war es erst der Getreidebrei und dann eine Art „Getreidetaler“, ein Essen für arme Leute, schon vor 10.000 Jahren, im Übrigen, wo wahrscheinlich auch die missverständliche Parallele zum heutigen Grundnahrungsmittel her rührt. Nördlich der Alpen wurden bereits vor 30.000 Jahren Getreide gemahlen, wie Funde aus Russland, Tschechien und Italien belegen. Vor ca. 10.000 Jahren begann der Mensch mit dem systematischen Anbau von Getreide zur eigenen Ernährung. Die Ägypter hatten in der Antike auch den Beinamen Brotesser. Sie waren es, die als erste Hefe kultivierten und damit die erste Bäckerhefe verwendeten. Dann wurde es kultiviert, wie alles (wie zum Beispiel auch Pizza mal spartanischer aussah), und wurde in weitaus höherer Qualität später zu einer Beilage bei großen Festen der Adligen bis es irgendwann als Massenware Einzug hielt in die mitteleuropäische Brotdose und Frühstücksausstattung. Tendenz heute wieder fallend, da Kids heute an jeder Ecke etwas zwischen die „Kiemen“ bekommen und der klassische Fabrikarbeiter mit Brotdose in Deutschland eine aussterbende Gattung ist. Verstehen Sie mich nicht falsch. Ich liebe hochwertiges und mit Liebe und Hand gefertigtes Brot, es ist etwas ganz besonderes, wenn es gut gemacht ist. Ja eben, genau! Etwas ganz besonderes. Dass muss dann auch kein Frühstücksbrot sein, sondern auch gern pur mit Oliven oder so. Eben keine Massenware. Ein gutes Brot zu machen ist sehr aufwendig und kann in der Massenproduktion nur an Qualität verlieren. So wie Wein. Oder auch viele andere Dinge.

Und so hat Brot allmählich seine mittelfristige Qualität wieder verloren. Und wenn man sich in den Schnellbackstuben mal umschaut und diese klebrigen aufgeblasenen „Teig-Batzen“ näher betrachtet - bin mir nicht mal sicher ob das überhaupt Teig im definierten Sinne ist -, ahnt man wieder was der „Getreidetaler“ für arme Leute ursprünglich mal gewesen war.

Das Geschäft mit den Schnellbackwaren boomt. Junge schnittige dynamische BWL-Absolventen aus den ehemaligen Industriebundesländern sind dann halbstarke Aufstiegs-geile Filialleiter und herrschen über junge aber auch ältere Damen aus den ehemaligen Ur-Bäckereien, die aus Verzweiflung und weil ihr alter Hausbäcker dicht machen musste, den Job beim benachbarten Konkurrenten annehmen mussten. Fast schon wie eine klassische Filmgeschichte: David gegen Goliath, der kleine Tante-Emma-Laden gegen die neu hochgezogene Kaufhauskette.

Auch wenn ich kein Freund von Hipstern bin, aber hier haben sie endlich mal was Gutes: zusammen mit den von mir ebenso „geliebten“ Bio-Müttern haben sie mit ihrer Konsumeinstellung einen Gegentrend gesetzt. Zumindest die der ersten Stunde. Zwar sind das leider oft völlig verklärte Jugendliche aus wohlhabenden Elternhäusern und machen – zumindest in Berlin – immer „was mit Medien“ oder „Design“ und leben in überteuerten Szenekiez-WGs und machen ein auf „Alternativ“, was sie in dem Sinne und der auftretenden Masse weiß-gott schon lang nicht mehr sind, sondern in bestimmen Altersgruppen schon fast Mainstream und in ihrem Auftreten oft verklärt und für mich sehr nervig (nur am Rande), aber ... die Pioniere ihres Lebensgefühls und Stils haben den Trend zum Tante-Emma-Laden und zu kleinen Geschäften, die hochwertige Produkte anbieten in den Szene-Kiezen der Großstädte wieder aufblühen lassen. Dafür bin ich ihnen dankbar. Ein Genießer wie ich wäre sonst bei dem wachsenden Trend hin zu Lidl-Tiefkühl-Pizza und Gut-und-Günstig Schrippen bald jämmerlich eingegangen. Seitdem können kleine Bäckereien mit wirklich(!) selbstgemachtem Biobrot, kleine traditionelle Fleischereien oder kleine Modeläden und Tischlereien, etc., wieder auf zahlungsfähige Kundschaft hoffen und wir versinken nicht allzu schnell in einem Meer von Fastfood-Ketten, Schnellbackstuben und 3(!) Jahre haltbaren American-Toast-Sandwiches von der Tankstelle.

Inwiefern der Hipster jedoch bereit ist sein Biobrot und Gemüse mit hungernden Kindern in Afrika zu teilen, bleibt noch abzuwarten. Davon abgesehen wurde ich auch darüber aufgeklärt, dass der „gemeine Hipster“ gar nicht so eine Feinkostnase sei, wie von mir angenommen, sondern gerade um besonders „alternativ“ herüberzukommen und seiner Biomutter zu trotzen, er rebellierender Weise auch gern mal bei BurgerKing einkehrt.

Na dann habe ich doch schon eine Lösung für das Problem: für mich und den Rest der hungernden Welt das gute selbstgebackene Bio-Brot und Gemüse vom Bauern und der gute Wein, und für die beratungsresistenten Massen in der westlichen Welt die Schnellbackstuben in den Einkaufspassagen und ihre Lidl-Tiefkühlpizza nebst Dosenbier!

Wohl bekomm‘s!

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Das sind schon sehr merkwürdge Entwicklungen die der Mensch da durch macht. Seit der Industrialisierung musste alles schneller gehen und Arbeitsabläufe immer besser optimiert werden. Leider hat sich das auch auf die Lebensmittelindustrie übertragen. Generell schon komisch eigentlich, wenn von Lebensmitteln die Sprache ist, von Industrie zu sprechen. Die Bäckerein sind von Backshops verdrängt worden, um alles noch effizienter anbieten zu können. Die Menschen merken eben immer erst wenn es schon zu spät ist, dass manche Dinge von früher ja doch gar nicht mal so schlecht waren. Wie z.B. eben richtige Bäckereien!


Mensch... da sind die Bio Muttis ja mal ganz glimpflig davon gekommen. Ich habe mich schon lange gefragt, was der Sinn hinter dieser "Mode" der Bio-veganen-Hipster, ist. Und nachdem ich lange die ganzen Antons und Mias beim sortieren von Biomüll und deren Eltern auf dem Fahrradweg ertragen habe, bin ich ach so froh, dass es einen Sinn hat.


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