Afghanischer Junge tötet deutsches Mädchen | FASSETTE.NET

  • Vorkriegs-Rhetorik auf Siegeszug
  • Schatten im Schatten von AfD
  • Ich traute meinen Augen nicht und musste an Zeilen in Zeiten denken, wie man sie am Ende der Weimarer Republik am Zeitungsstand lesen musste (siehe Foto).

... Subtitle Überschrift? Ja, Sie haben richtig gelesen. Willkommen im 3. Jahrtausend. Ob man es nun glauben möchte oder nicht, aber im Schatten von Zeiten in denen sich jegliche Echauffiertheit bezüglich unangebrachter Ressentiments lediglich auf ausgemachte Feindbildvorlagen wie die AfD festgefahren hat um Einigkeit im "Recht-haben" demonstrieren und unverhohlen dem altbewährten Prinzip des Ausgrenzens frönen zu können ohne dabei im Unrecht zu sein, kann sich wohl getrost subtil weiter eine allgegenwärtige Rhetorik etablieren, die, wenn man sich diese mal, aus dem Kontext herausgerissen, ein wenig auf der Zunge zergehen lässt, erschreckend an Zeiten erinnert, von denen viele zu glauben meinen, sie könnten auf Grund ihres Kampfes gegen AfD & Co nicht wieder kommen. Und wenn, dann ja wohl bitte nur aus der Ecke der AfD. Woher denn sonst?! Gut wenn man weiß wer der Böse ist. Da „had‘ der Tach Struktur“! Dabei vergessen Viele aber vor allem Eines: historisch als tragisch definierte Ereignisse und das Bewusstsein dafür eröffnen sich in der Regel erst im Nachhinein und aus einer gewissen Distanz. Und deren Ursache stammt vor allem nicht selten aus einer Ecke, aus der man damit überhaupt nicht gerechnet hatte. Der berühmte Frosch im sich langsam erwärmenden Wasser.

Die Bild-Zeitung, ein sich bekannter Maßen für hohe journalistische Qualität auszeichnendes Blatt, betitelte gestern, ein Tag nach Weihnachten, ihre Hauptschlagzeile im Netz mit den Worten „Afghanischer Junge tötet deutsches Mädchen“. Ich traute meinen Augen nicht und musste an Zeilen in Zeiten denken, wie man sie am Ende der Weimarer Republik am Zeitungsstand lesen musste (siehe Foto). Eine Zeile, die so in der Form von den 1980er Jahren an bis ins Millennium hinein wohl in etablierten Zeitschriften eigentlich, für eine gewisse Zeitspanne also zumindest, undenkbar gewesen wäre. Aber trauriger Weise heute zunehmend wieder wohl als nicht allzu ungewöhnlich mehr betrachtet wird. Wenn nicht mal jemand sich die Mühe macht darüber einen Verriss zu schreiben. Da braucht‘s keine AfD. Da reicht ein unterirdisches Tagesblatt. Diese Überschrift ist in so vieler Hinsicht falsch, schlecht, qualitativer Tiefflieger und suggestiv feindselig, dass es völlig egal ist, was sich hinter dieser Schlagzeile verbirgt. Und um einer klar zu stellen, ich will es auch gar nicht wissen. Und die etwas erfahrenen Semester unter den Lesern wissen aus dem Leben heraus auch warum das manchmal auch nicht nötig ist es zu wissen. Es ist eine Entscheidung und eine Frage der Disziplin gegenüber durchschaubaren Mustern. Dieser Verriss ist einzig und allein ein Verriss über die Schlagzeile. Mehr braucht es nicht und mehr will es auch nicht sein.

Denn es legt vor allem Eines offen: die subtile und gewollte Provokation mit Unwesentlichem in den Vordergrund gerücktem. Der kulturellen oder ethischen Herkunft von Opfer und Täter. Und das in einer so offenen und schamlosen Weise, dass man diese gewollte der Aufmerksamkeit willen gemachte Provokation tunlichst mit „Nicht-Weiter-Lesen“ abstrafen sollte. Und das wäre schon die gutmütigste Unterstellung. Aber es gibt etwas höheres, wichtigeres und bedeutenderes als ein Schmierblatt mit Ignoranz für ihre gewollte Provokation zu strafen. Der Kampf gegen eine wiederkehrende Rhetorik und deren Eingewöhnung. Und gegen unsachliche Berichterstattung mit falschem Fokus und dem Heranzüchten von Feindseligkeiten. Ob das bewusst und gewollt geschieht, oder ob es einfach nur dem vorrangig wirtschaftlichen Interesse an einer Schlagzeile geopfert wird, ist dabei völlig uninteressant. Denn entscheidend sind die bekannten Ausmaße und Ergebnisse davon die in Kauf genommen oder gewollt erzeugt werden. Mal von unserer angeknacksten internationalen Reputation ganz abgesehen die hier auf der diplomatischen Bühne einfach mal wieder geopfert wird.

Wer bis zum heutigen Tage – und vor allem durch die Hoffnung schürenden letzten Jahrzehnte – fälschlicher Weise geglaubt hat, dass ein Leben ohne Rassenhass möglich wäre und dem fatalen Irrtum unterlegen war, dass der wahre und einzige heutige Hinderungsgrund eine junge „unreflektiert wetternde“ Partei wäre, die mit der Angst der Menschen auf Wählerfang geht, ist nicht nur sehr naiv und einfältig, sondern kann auch noch schwer die Angst des einfachen Bürgers von wahren und lang geplanten Rassenkonflikten unterscheiden und sollte sich gut überlegen zu dem Thema etwas von sich zu geben.

Zu viele unpassende und unseren Grundsetzen feindlich gegenüberstehende Äußerungen wurden bereits an diversen Stellen gemacht, wo es völlig unpassend, unnötig und eher selbst überführend als entlarvend war. Die Idee von einer Freien und friedlichen Welt (wenn es so etwas gibt) wird nicht nur von ihren sich offen bekennenden Gegnern empfindlich angegriffen, sondern auch von ihren übereifrigen Verfechtern in der Form wie sie mit diesen Gegnern umgehen. Während an anderer Stelle und in den eigenen Reihen geflissentlich weggesehen wird, wenn es nicht ins (Feind-)Bild passt. Und so ist so eine Zeile aus dem „Munde“ der Bildzeitung selbstverständlich und aus dem Munde eines AfD-Kandidaten ein Skandal. Mein Problem damit ist nicht der AfD-Kandidat. Der ist mir vollkommen Schnuppe in dem Kontext und der Erörterung des Problems. Mein Problem ist dass es an anderer Stelle jedoch völlig OK ist sich solcher Rhetorik zu bedienen.

Zum Thema AfD wurde schon viel gesagt und geschrieben und vor allem eines wurde erschreckender Weise immer wieder von moderaten Mitdiskutanten zu unrecht angegriffen. Nämlich wenn diese nahelegten, man müsse mit den Wählern nur mehr reden. Dann hieß es gleich, „das ist völlig falsch!“ denn wer Flüchtlingen keine Zuflucht geben wolle, „der hätte sein Recht auf Menschenwürde verloren!“ und Ähnliches. Und es scheint ihnen nicht klar zu sein, was die sagen! Das erschreckende daran sind für mich nicht die nachvollziehbar aufkochenden Emotionen sondern die langfristig fehlende Reflektiertheit und fehlendes Bewusstsein gegenüber der eigenen historisch im Nachhinein zu begutachtenden und menschenverachtenden Art und Weise mit anderes Denkenden umzugehen. Feindseligkeit gegenüber Andersdenkenden gibt es auf allen Seiten und wenn ich mich für eine extreme Seite entscheiden müsste, dann würde ich wohl sagen: für keine. Oder auf beiden Seiten für jene, die gesprächsbereit sind. Eine Minderheit auf allen Seiten, wie es scheint. Ein Film, der das einmal auf köstliche Weise uns vor Augen geführt hat und zu einem meiner Top 100 Filme der letzten Dekade zählt ist „Children of Men“.

Mit dem weniger gebildeten und verängstigten Bürger die Wählerfängern in die Arme fallen könnten, muss man reden! Ja reden! Wer das nicht begreift, spielt genau der Kraft in die Hände, die sie glauben mit ihrer aggressiven Intoleranz zu bekämpfen. Und nicht demonstrative Illustrationen von einem Stiefeltritt von unten fotografiert im sozialen Netz posten mit dem Vermerk, dass es das wäre was man mit solchen Wählern tun müsse, Herr Campino! Das sagt mehr über Sie aus als über jene die Sie vermeintlich Guten Willens „kritisieren“ wollen. Die Ästhetik dieses Fotos hätte bei Ihnen eigentlich von ganz allein Alarm schlagen müssen. Aber wie schon gesagt, die Geschichte wiederholt sich, aber kommt aus Ecken aus denen man nicht damit rechnet. Wie zum Beispiel aus der Mitte der Bevölkerung, die sich bei aktueller Berichterstattung offensichtlich nicht darüber wundert, dass der Schwerpunkt bei einem Mord darauf liegt, wo Opfer und Täter kulturell verwurzelt sind. Wenn das überhaupt stimmt.

Also warum sollte es mit dem Rassenhass anders sein als mit den Weltkriegen? Der erste hat ja den zweiten auch nicht verhindern können und der dritte wäre beinahe auch nicht zu verhindern gewesen. Der Mensch lernt halt nicht aus seinen wiederkehrenden Fehlern. Und falls er es doch tut, sucht er an den falschen Stellen. Denn der Teufel versucht sein Glück nie noch einmal im selben Gewandt in welchem er schon einmal gescheitert ist. Es kann keine freie Welt geben, in der Gedanken gleichgeschaltet sind. Das ist ein Widerspruch in sich selbst und das sollte von ihren Vertretern beherzigt werden. Egal wie groß die Herausforderungen sind. Es gibt keine Entschuldigung dafür diese Ideale zu verraten. Für niemanden, also auch nicht für mich. Oder man sollte dazu stehen, dass man diese nicht mehr vertritt. Im Falle einer solchen Schlagzeile, wie jene von der Bild, bin ich kurz davor. Das gebe ich zu... Aber leider hat uns da ja schon Vieles in der Menschheitsgeschichte ein falsches und selbstverlogenens "Bild" eingepflanzt, das wir unlängst nicht mehr hinterfragen.

Das geht ja schon damit los: Frieden ... kann nicht(!) „erkämpft“ werden! Das ist leider eine völlig tolerierte und unreflektiert weitergegebene Rhetorik, die den besten Beweis für unsere unbewusste Selbstbeeinflussung in Form von Sprache darstellt. Und so wie wir das kaum noch hinterfragen, hinterfragen wir wohl auch solche Überschriften einer Tages-Zeitung nicht mehr. Wieder einmal ...

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Boa man, hab ich mich über diese Überschrift geärgert. Die wurde ja auch ganz lapidar im Radio und im Social Media weiter verteilt. Sorry, aber da kann ich nur sagen: Idioten!


Klasse Bild dazu! Der Unterschied ist ja kaum noch zu merken.


Es ist schon traurig. Da stirbt ein junger Mensch und die einzige Frage scheint die nach der Nationalität zu sein. Sind den deutsche Opfer mehr wert? Oder sind deutsche Täter nicht ganz so böse?


Die merken echt nicht in welche Richtung sie das Land mit ihren provokanten Texten und populistischen Überschriften bringen. Nachher will wieder keiner was geahnt haben.


Hier hat meiner Meinung nach die Bildung versagt. Wer ließt denn bitte so einen Schrott? Egal ob Abitur oder Hauptschule, ein bisschen Anstand und Würde kann jedem vermittelt werden.


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