Warum der Tod ein guter Ratgeber ist | FASSETTE.NET

  • weiß Heiner Müller, der heute 87 wird
  • Ein Geburtstag wie jeder andere
  • Er hatte eine ganz eigene Art gefunden „der Zeit, die Frist ist“, Trost zu spenden und versuchte gar nicht erst zu behaupten, dass alles „gut“ würde. Dazu wusste er nur zu genau um das Gleichgewicht der Dinge...

Ist eine Frage, auf die wusste der sich selbst überlebte tote Dichter, der heute 87 geworden wäre, “der Dichter von morgen”, wie man ihn würdevoll nannte, eine Antwort. Und diese bestünde aus seinem, wie ich finde unterschätztem Werk, welches oft im Schatten von Brecht stand, und das nur weil er nie zu eitel war um zu erzählen, wie er bei Brecht vorsprach als dieser schon eine Größe seiner Zeit war. Und was würde er dazu sagen, wenn er wüsste dass man zu seinem Gedenken an seinem Geburtstag über ihn schriebe? Wahrscheinlich: "Ein Geburtstag wie jeder andere."

Wir gratulieren und übersenden unsere Glückwünsche an einen quicklebendigen Autor, Theatermann, Dramatiker, Jahrhundert-Mann, denn dem Tod ist er entflohen, in dem er einfach keine Angst vor ihm hatte und ihn zu Lebzeiten zu seinem Thema machte. Keine Angst vor dem Antlitz, noch dem Besuch. Und heute sicher noch viel weniger, denn auf den Schmerz zu gehen war seine Devise. Nicht der Versuch, vor ihm zu fliehen.

Dabei vermochte er stets zu erkennen, dass solch wichtige und eindringliche Botschaft wie der Tod am besten mit wenig Trommelwirbel überbracht werden muss, ohne Schrecken, ohne großes Aufsehen, wie Tschechow einst vor seinem Tod zu seiner Frau sagte ohne eine Regung im Gesicht: „Ich sterbe“. Müller schaffte es auf diese groteske Weise einem nicht nur Mut zu machen auf alles was einem Angst macht, einfach zu zugehen, sondern man glaubte auch plötzlich tatsächlich weniger Angst davor zu haben. Dabei war man sich aber nie sicher, wie viel davon sein Werk war, oder seine Prophezeiung, dass es dann einfach weniger wehtut, die Ursache dafür war.

Er hatte eine ganz eigene Art gefunden „der Zeit, die Frist ist“, Trost zu spenden und versuchte gar nicht erst zu behaupten, dass alles „gut“ würde. Dazu wusste er nur zu genau um das Gleichgewicht der Dinge, dass eine Verbesserung auf der einen immer eine Verschlechterung auf der anderen Seite verursache. Und so blieb ihm nur der Versuch dem Menschen Bescheidenheit gegenüber dem Leben zu zeigen und dabei aber die Ehrfurcht vor dem Tod zu nehmen.

Wenige Autoren haben sein Vermächtnis ins Heute übernommen, seine Idee der Herangehensweise ins Jetzt übertragen oder weitergeführt, ausgebaut. Dabei wäre es aktuell mehr als nötig, diese Sichtweise auf das Leben und sein Pendant, dem Gegenüber, zu zu lassen.

Aber das Autorentheater, das schwer mundende Drama, sei es politisch oder nicht, musste dem grotesken Humor weichen. Man will es heut leicht verdaulich aufbereitet. Die Tragikkomödie ist immer noch besser als der direkte Weg ins Herz. Die direkte Anspielung, der Finger auf der Wunde ist „out“. Und was der Autor will, schon lang. Denn heute ist der Kunde König. Und somit werden wir nicht mehr bereichert und inspiriert, sondern nur noch bedient und befriedigt.

Wie sie fehlen, die Dichter und Denker, die nicht sagten was man hören will. „Kommt Zeit, kommt Tod“, nicht Rat, das wäre ihm zu profan gewesen. Liest man Heiner Müller oder schaut nur mal die diversen Dokus über ihn oder seine Texte, fällt es einem schwer, einen zeitgenössischen Autor seines Faches noch ernst zu nehmen. Aber das liegt nicht an der Überhöhung Müllers, sondern an dem Unwillen der Nachfolger dem Klamauk der neuen Weimarer Republik den Rücken zu kehren. Denn wir sind wieder in den 1930ern angekommen, wo der Witz die Ängste übertönen soll. Das Gegenteil von Müller. Ohne dass er es ahnte, ohne dass es seine Zeitgenossen hätten wissen können, selbst jene, die ihm wohlgesonnen waren, hat er nicht nur seine Zeit, sein Leben, überlebt. Nein, er hat auch eine Messlatte angelegt, die durch seinen Abschied und die fehlende Nachfolge nie angegriffen wurde. Die man hätte, wenn man es gewollt hätte, durchaus als Herausforderung annehmen können, von dort hätte weitergehen können. Und das hätte uns allen gut getan. Auch wenn er in Interviews oft sehr behäbig wirkte, wie er da zurückgelehnt da saß und an seinem Zigarrenstummel kaute wie Egon Olsen, und lange Pausen machte bevor er sprach, während man meinte, ein leichtes Schmunzeln in den hinter dickem Glas versteckten kleinen Augen auszumachen. Aber Sportsgeist hatte er allemal. Da bin ich mir sicher. Und nachkommende Autoren, die in seine Richtung schlagen und es vielleicht sogar noch gekonnt ausgebaut hätten, wären ihm kein Dorn im Auge sondern Sinnesgenossen gewesen.

Mir persönlich fällt nur ein Autor hierzulande ein, der meinem Wunsch, diese Linie des Schreibens und Denkens weiterzuverfolgen, ein wenig nahekommt und bekennender Verehrer Müllers ist, auch wenn er zum Teil zu anderen Schlüssen kommt, und den ich einen mir bekannten und geschätzten Autor nennen darf: Sebastian Ugovsky. Aber dieser folgt in seiner wählerischen Art aufzutreten leider zu stark Müller und macht sich rar, will seine Texte lieber immer wieder überdenken anstatt sie tonnenweise „in den Äther zu schicken“. So auch Müller. Denn wenn man ihn nicht darum bat, hat er auch nichts gesagt. Sympathisch. So auch Ugovsky. Nur genau das ist das Problem heute. Wer soll ihn heute darum bitten? Es ist die Zeit der Selbstdarsteller, der sich aufdrängenden Sender. Jeder ist heute mehr ein Sender als ein Empfänger. Im Internet, auf Youtube, oder Facebook, oder Twitter, auf Kundgebungen, in Bars und Kneipen, oder einer Live-Umfrage im Fernsehen. Kein Raum für lange Pausen, wie sie Müller einst machte um seine Aussage zu unterstreichen oder dem Rezipienten Zeit zu geben, sich die Worte richtig munden zu lassen. Wie bei einem gutem Wein, brauchen die Worte Müllers Zeit sich im Raum auszubreiten, denn sie sind sehr wohl überlegt. Nur die Zeit nimmt sich heute keiner mehr. Der Twitterstream darf nicht abreißen.

Gestorben am 30.12.1995 in Berlin, typisch für ihn, eine Nacht vor Silvester. „Denn was gibt es schon zu feiern? Wo viele lachen, muss leider oft einer weinen.“ Ein Zitat des Autors Sebastian Ugovsky, nicht von Müller. Aber es hätte von Müller sein können, wäre er heute 87 geworden. Noch eines, was beide gemeinsam haben: diese Art von entmachtenden Aussagen, sowie die Liebe zum Detail für eine wirksame Inszenierung. Und der Liebe für die Erhebung ihrer Figuren. Kaum eine Hauptfigur Müllers ausfüllende Bühnen-Persönlichkeit hat danach nicht alle Türen offen gehabt, weil der Autor und das Stück ihr eine große Bühne gab. Seine letzte Inszenierung, Brechts Arturo Ui, die im Juni 1995 mit Martin Wuttke in der Hauptrolle Premiere im Theater am Schiffbauerdamm (Berliner Ensemble) hatte, läuft dort bis heute (über 385 Vorstellungen) und machte aus Wuttke einen international gefragten Schauspieler.

Für Müller ist Alles eine Aussage. Nicht nur das Gesagte. Wir entschieden uns zu seinem Geburtstag zu schreiben, und nicht zu seinem Todestag. Weil auch das ist eine Aussage. Wir würdigen den Tag an dem er geboren wurde um unsere Landschaft zu bereichern, und nicht den Tag an dem er die Reise antrat, auf die er sich Zeit seines Lebens vorbereitet hatte.

„3 Treppen und die Sphinx zeigt ihre Kralle / Gewitter im Gehirn / Blei in den Adern / Was du nicht wissen wolltest: Zeit ist Frist / Die Bäume auf der Heimfahrt schamlos grün...“ (Müller)

Ich hebe mein Glas auf Dich und werde heute in Gedenken an Dich eine Zigarre rauchen, auch wenn mir danach wahrscheinlich schlecht wird ...

Ich verabschiede mich mit dem Lemma aus der deutschen Wikipedia, die Heiner Müller wie folgt zusammen fasst: Heiner Müller (* 9. Januar 1929 in Eppendorf, Sachsen als Reimund Heiner Müller; † 30. Dezember 1995 in Berlin), Pseudonym Max Messer, gilt als einer der wichtigsten deutschsprachigen Dramatiker der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Bedeutung erlangte er außerdem als Lyriker, Prosa-Autor und Essayist, Interviewpartner sowie als Regisseur, Dramaturg, Intendant und Präsident der Akademie der Künste Berlin.

Fassette Artikel abgelegt unter: Heiner Müller, Anton Tchechow, Tchechow, Theater, Autor, Brecht, Dramaturg

Aus den Fassette Themen-Ressorts: Kultur, Panorama, Rezensionen


Den Artikel mit anderen teilen/diskutieren:

Weitere Blickwinkel zu dem Thema im Netz:

    • AEM GmbH: Interview mit Heiner Müller 1987 | 14.Aug.87, 12:00 | Dichter müssen dumm sein - in der ZEIT - (als der Dichter, damals Bürger der DDR, noch an die Zukunft des Kommunismus glaubte) Die Leichen in Ihren Stücken...
    • Süddeutsche Zeitung: Der Verletzliche | 17.Mai.10, 21:19 | Heute wäre Heiner Müller 80 Jahre alt geworden. Vom sowjetischen Blick auf die DDR geprägt, ist sein Werk inzwischen für viele nicht mehr greifbar. Eine...
    • Frankfurter Allgemeine: Was hätte er in dieser Zeit geschrieben | 23.Apr.16, 13:15 | 30.12.2015 • Vor 20 Jahren, am 30. Dezember 1995, ist der Dichter und Theatermann Heiner Müller gestorben. Für mich bleibt er der Stürmischste und...
  • Warum der Tod ein guter Ratgeber ist | FASSETTE.NET
  • weiß Heiner Müller, der heute 87 wird
  • Ein Geburtstag wie jeder andere

  • Diskussions-Runde zum Thema:

  • Debattieren Sie mit ...

Alle Großen sind weg :( ... Wir leben in einer denkwürdig kleinen Zeit :/


Vielen Dank für diesen besonnenen Artikel zum Geburtstag Heiner Müllers. Ich gebe Herrn Leisering Recht, dass heutzutage die Denker im Format eines Müllers fehlen. Doch wie schon selbst im Artikel angemerkt wurde, würden solche heute vielleicht sogar einfach in der Social-Media-Mentalität untergehen. Tiefgründige Gedankengänge kommen eben nur schwer gegen das nächste lustige Katzenvideo an.


Was würde ich dafür geben ein Heiner Müller Theaterstück von 2017 zu erleben. Ich bin mir sicher dies wäre seine Zeit, eine Zeit die Vor- und Andersdenker wie ihn braucht.


Fassette Rating (1-10): No rating
  • Der Hofnarr und sein König

    • Wie viel Kunst leistet sich die Menschheit
    • Inspiration versus Inflation
    • Ja, ich bin Kultursubventionszyniker. Ich gebe es zu. Ich bin Künstler aber ein Verräter der Kunst im Streit um jenen Konsens, bei dem sich alle Künstler in ihrer Empörung wohl gern einig sind: Die...
    • Abbildung von Jan Matejko Bildnis von Stańczyk
  • Was ist mit unserem Gehirn passiert?

    • Was lässt uns denken wer wir sind?
    • Bilder im Kopf
    • Seit Jahrhunderten beschäftigt sich die Menschheit im Rahmen der Geistes-Wissenschaften unter anderem mit einer der zentralsten Fragen der Fragen, nämlich der, was es mit unserem Kopf auf sich hat und...
    • Abbildung von einem scheinbar nachdenklichem Gorilla
  • Der Sieg des kleinen Menschen

    • Auf dem Laufsteg des Lebens
    • Cool sein schwächt und kostet viel
    • Wenn wir Coolness als Synonym für unnötigen Aufwand in der Außendarstellung benutzen, kann man daraus ganz gut spielerisch einen metaphorischen Abriss über diese Problematik in der Gesellschaft skizzieren...
    • Abbildung von Maedchen mit Sonnenbrille macht ein Selfie auf FASSETTE
  • Regiedebüts bekannter Schauspieler

    • Ellen Page, Melissa McCarthy
    • Name Dropping und Ghost Directing
    • Ich persönlich finde es meistens eher andersherum sympathischer, also wenn Regisseure und RegisseurInnen mal ins Schauspielfach wechseln, als umgekehrt. Warum? Nun, weil diese "wirklichen" Regisseur(Innen...
    • Abbildung von Ellen Page auf FASSETTE
  • Afrika ist ein Kontinent

    • Wie die 3. von der 1. Welt bestaunt wird
    • Afrika ist kein Land
    • Das Thema Wirtschaftswunder vermeintlich weniger bedeutsamer Regionen mit Rang-Nummern außerhalb Europas ist wohl immer noch nicht ausgeschlachtet. Immer wieder werden Länder oder ganze Kontinente...
    • Abbildung von afrikanischen Arbeitern in einer Wolfram-Miene
  • Neueste Leser-Kommentare

    • Abbildung eines surrealen Gemäldes mit einem zähneputzenden Mann und Vögeln
      Von Mauerblümchen zu Die Ignoranz des Menschlichen: Das mag ja vielleicht wirklich sein, dass sich der Mensch im globalen Kontext als viel zu... mehr
    • Critical Mass - Eine Fotografie von Matthias Ripp - zur Verfuegung gestellt unter der CC BY 2 Lizenz
      Von Philanthrop zu Reizüberflutung und...: Als ich damals den Film "Falling Down" sah, hielt ich ihn für total überzogen... mehr
    • Foto von Heiner Mueller im Jahr 1989
      Von Frank Sonntag zu Warum der Tod ein guter...: Was würde ich dafür geben ein Heiner Müller Theaterstück von 2017 zu erleben. Ich bin mir... mehr
    • Ein Foto mit der Darstellung von Brot in Scheiben in einem Brotkorb
      Von Julez Levine zu Brot für die Armen der Welt: Mensch... da sind die Bio Muttis ja mal ganz glimpflig davon gekommen. Ich habe mich... mehr
    • Abbildung von einem Mann im Liegestuhl
      Von Hape-R zu Ein Land voller Absolventen: @Raijko Loerke: Das ist wohl war, das hat dann wohl nur was mit geundem Menschenverstand... mehr
    • Abbildung von afrikanischen Arbeitern in einer Wolfram-Miene
      Von birne zu Afrika ist ein Kontinent: @DerWaliser: *Kein Schuldgefühl* ... Tja, das haben viele Nationen gemeinsam. In den USA... mehr
  • Top 7 der skurrilsten Lebenskünstler

    • Ein Kommentar zu einem Kommentar
    • Rezension
    • Selbstbeweihräuchernde Schmonzetten wie What a man und Schlussmacher mit Filmen wie "Wag the Dog" oder "Up in the Air" durch solch einen Artikel auf eine Stufe zu stellen, adelt den Dorfköter. Unnötig. Up...
    • Abbildung eines Filmausschnitts des BlueRay DVD Covers zum Kinofilm - Wag The Dog - 1997 - auf FASSETTE
  • 2 Sonden auf dem Weg zum Mond

    • Unser Erdtrabant bleibt Faszinosum
    • Auf zum Mond
    • Etats für Weltraumprogramme werden jährlich gekürzt - auch am Weltall geht die Weltwirtschaftskrise nicht vorbei, und das wo der Entdecker in uns doch je ein wichtiger Teil der Menschheit war, und bleiben...
    • Abbildung von Apollo 11 vom Mond zur Erde auf FASSETTE
  • Das fremde Abendland

    • Spätrömische Dekadenz auf europäisch
    • Der Untergang
    • Der Begriff "Spät-römische Dekadenz", das Bild von Rom in seinem eigenen völlig ignorierten Untergang, hat aberwitzige Parallelen in die Neuzeit - das literarische Bild fettleibiger unbeweglicher satter...
    • Abbildung von Les Romains de la Decadence vom Thomas Couture auf FASSETTE
  • Albin Kurti, Ein Porträt

    • Das Enfant Terrible des Kosovo
    • Albin Kurti
    • Albin Kurti, Führer der Bewegung "Vetevendosje" (Selbstbestimmung), gilt als das Enfant Terrible der politischen Landschaft des Kosovos, als eine seiner umstrittensten Persönlichkeiten und seit den...
    • Abbildung von Albin Kurti auf FASSETTE
  • Der Tod von Ahmad Shah Massoud

    • Im Schatten der Ereignisse
    • Die neue Zeitrechnung: Vor und Nach 911
    • Am 9. Sept. 2001, heute vor 9 Jahren, 2 Tage vor 09/11 detoniert eine Bombe, die eng mit den Geschehnissen von 09/11 zusammenhängt. Ein unterschätztes Ereignis, das unser Zeitalter nach 09/11 mitbestimmen...
    • Abbildung von Ahmad Shah Massoud - auf FASSETTE
  • Schlingensief ist tot

    • Seinem Kampf gegen Krebs erlegen
    • Todesmeldung
    • Schlingensief ist tot - Eine Schreckensmeldung, von vor nicht weniger als 1 - 2 Stunden: Bei allen Kontroversen und Debatten um einen der umstrittensten Theatermänner dieser Zeit, harter Kritik die laut...
    • Abbildung von Christoph Schlingensief 2009 auf FASSETTE
  • Fremdenhass in fremden Land

    • Die burka-freie Demokratie der Zwerge
    • Scheinprobleme
    • Bücherverbrennungen & Judensterne, Kommunistenverfolgung unter Nixon & Carter, Repressalien unter Stalin & Ulbrecht, die Studentenbewegung, Apartheid, Irlandkonflikt. So viele Lehr-Beispiele...
    • Abbildung von Frauenaugen zwischen Kopftuch auf FASSETTE
  • Heiratsurkunde Kaiserin Theophanu - Otto II

    • Ein Blick auf das Thema auf Fassette
    • Fundstück der Woche
    • Die Heiratsurkunde der Kaiserin Theophanu (Staatsarchiv Wolfenbüttel 6 Urk 11) ist eine frühmittelalterliche Dotationsurkunde für die byzantinische Prinzessin Theophanu, welche aus Anlass ihrer Vermählung...
    • Abbildung von Heiratsurkunde der Kaiserin Theophanu
  • Mathe-Genie verzichtet auf Preis

    • Und das MIllionenpreisgeld
    • Wissen und Bescheidenheit
    • Es war das eine Million Dollar Rätsel, das Grigorij Perelman löste, doch der russische Mathematiker, der zurückgezogen in Sant Petersburg lebt, will sich seine Genialität offenbar nicht bezahlen lassen:...
    • Abbildung von Grigori Perelman 1966 auf FASSETTE
  • Wie die Qual des Lebens

    • Zu einer Legende wurde
    • Billie Holiday
    • Sie starb wie sie geboren wurde: leidend, arm, chancenlos - In eine Welt, die sie nicht gewählt hätte - Zu Lebzeiten schon eine Legende ohne dass sie es ahnte, verstarb sie verarmt mit nur 44 qualvoll an...
  • Internet Explorer unter EU Druck

    • Es kommt Bewegung ins Spiel
    • Das Greul aller Webdesigner im Visier
    • Ist der Internet Explorer bald Geschichte? Ginge es nach Webbetreibern, wäre er's schon längst. Seit Jahrzehnten blockiert der Microsoft "Inhouse"-Browser neue Entwicklungen im WWW, so heißt es zumindest...
    • Abbildung von Microsoft Messestand auf FASSETTE
  • Wo ist Osama Bin Laden?

    • Die Suche nach einem Phantom
    • Das Aushängeschild des Terror
    • Einer der größten Medienmythen der Neuzeit fängt an, den Schöpfern dieses Mythos lästig zu werden. Die Fragen hören nicht auf: Wo ist er nun? Ist er tot? Gefangen genommen? Entwischt? Hat es ihn jemals...
    • Abbildung von Osama Bin Laden Streetart auf FASSETTE
  • Peter Scholl-Latour

    • Die Angst des weißen Mannes
    • Im Interview zur Buch-Vorstellung
    • Das 21. Jahrhundert würde kein Jahrhundert des "weißen Mannes" mehr sein, sein 500-jähriger Siegeszug sei Geschichte - Wie wird die Welt von morgen aussehen? "Die Angst des weißen Mannes: ein Abgesang"...
    • Abbildung Buchcover Die Angst des weißen Mannes von Peter Scholl-Latour auf FASSETTE
  • Wenn der Vorhang fällt ...

    • Schau hinter die Kulissen
    • Ein genauerer Blick auf einen Filmabspann oder auf die Rückseite eines Plattencovers, ein Blick auf das Kleingedruckte eines Austellungsflyers oder Buchdeckels verbirgt oft die weitaus spannenderen...
    • Abbildung von leerem Theatersaal
  • Der Letzte macht das Licht aus

    • Die Psychologisierung der Gesellschaft
    • Früher waren wir einfach traurig, heute sind wir gleich depressiv. Früher hätte man einen Menschen, der auf der Straße angeregt zu sich selber spricht, als "gaga" bezeichnet. Heute spricht man - und das...
    • Abbildung von verwundeten Maennern die Stricken lernen auf FASSETTE
  • Atomwaffen in Konflikt-Ländern

    • Oder doch das weiße Kaninchen
    • Seltsam ist es schon, dass wir heute darüber diskutieren, ob ein unserer Ansicht nach bedenkliches Land 1 oder 2 Atombomben besitzt. Und die Vielzahl Atombomben in der ganzen restlichen Welt sind...
    • Abbildung von Atompilz auf FASSETTE
  • Bundestagswahlkampf 09 Sieg der Kleinen

    • Ein Blick auf das Thema auf Fassette
    • Wir sind zwar kein tägliches Nachrichtenmagazin, aber der Bundestagswahlkampf hatte dieses Jahr natürlich auch bei uns eine gewisse Priorität. Nachdem wir nun schon Kandidaten und Parteimitglieder als...
    • Abbildung von Deutscher Reichstag 1906 auf FASSETTE
  • Johann Kresnik

    • Aus einem verschwundenen Zeitungs-Archiv
    • Im Interview zu politischem Theater
    • Ein Interview von Mai 2002 aus einem verschwundenen Zeitungsarchiv, wohl einer Berliner Zeitung, die 2007 ihre Aktivität einstellte. - "Wir sollten im Theater neu darüber nachdenken was eine...
    • Abbildung von Johann Kresnik Inszenierung Francis Bacon auf FASSETTE
  • Der letzte Sommertag

    • in einem Kreuzberg dass sich verändert
    • Eine warme Sommernacht - Indisches Essen - Wir sitzen an der Oranienstraße - Aber das nur nebenbei - Oder, um es anders zu sagen: so bewusst, wie es die Unter- und Überwelt des kostspieligsten...
    • Abbildung von Schnellrestaurant in Kreuzberg bei Nacht auf FASSETTE
  • Michael Jackson starb wie viele

    • Aber er lebte wie nur wenige
    • Ein Nachruf
    • Ich kann mich bei solchen Anlässen gar nicht entscheiden, was ich aufsässiger finden soll, die Millionen von RIP Nachrichten im Netz und übertrieben Trauer demonstrierenden Fans auf den Straßen oder die "...
    • Abbildung von Michael Jackson auf FASSETTE