Tatort Debatten im Krimi TV | FASSETTE.NET

  • Der berühmte Sack Reis in China
  • Was darf soll kann und muss
  • Babbeldasch Eklat? Ich kann mir aus kuriosen Anlass nicht verkneifen zum Thema Tatort einen Kommentar zu schreiben. Und das obwohl jegliche Debatte um den nach Verwesung riechenden Rentner-Frenchise für mich unlängst der berühmte Sack Reis in China ist.

Babbeldasch. Als wenn es keine anderen Themen bezüglich bewegter Bilder gäbe, debattiert die empörte Tatort-Posse mitsamt allen Darstellern und Zuschauern inklusive hochrangiger deutscher Zeitungen über ein missglücktes Experiment im heiligen deutschen Mörder-Leiche-Kommissar-TV-Marken-Urgestein "Tatort". Genauer gesagt: über den Einsatz von Laiendarstellern an der Seite der beherzten Schauspielerin Ulrike Folkerts, Tatort-Sektion Pfalz, Ludwigshafen, versteht sich. Als wenn die Verwirrung für Außenstehende, die nicht wissen, dass der Deutsche und sein in der Regel eher mittelmäßiger Tatort eins sind und die Marke zum Deutschen Fernsehen gehört wie die Einzelmännchen, nicht schon genug wäre, muss nun die Verwirrung des Beobachters wohl grenzenlos sein, da man nun auch noch allerorts plötzlich empört über die Qualität eines einzelnen Tatort-Krimis spricht, so als hätte es nie schlechte und vorrangig nur gute Tatort-Krimis jemals gegeben. Mal davon abgesehen dass Mut im deutschen Fernsehen leider selten belohnt wird, ist jedes Experiment statistisch gesehen aussichtsreicher als der unterirdische Durchschnitt deutschen Fernsehens. Wer mit den seltsamen Widersprüchen und Sinnlosigkeiten des Deutschen Fernehens nicht vertraut ist, wird nicht vestehen worum es hier eigentlich geht. Ein Babbeldasch Eklat? Ich kann mir aus kuriosen Anlass nicht verkneifen zum Thema Tatort einen Kommentar zu schreiben. Dabei gehe ich auch auf die Gründe ein warum ich das Experiment begrüße. Und das obwohl jegliche Debatte um den nach Verwesung riechenden Rentner-Frenchise Tatort für mich unlängst der berühmte Sack Reis in China ist.

Beginnen wir mit einer kurzen Einleitung zum Thema Tatort für jene Außenstehende, die nicht begreifen können, warum überhaupt um solch unterdurchschnittliche TV-Filme so ein Trubel gemacht wird. Nebst meinem persönlichen Standpunkt dazu:

Dem Deutschen sind seine 1800 Leichen im TV pro Jahr (mitgezählt!) sowie die stereotypisch abgearbeiteten zweidimensionalen Figuren von Tätern, Kommissaren und denen die welche werden wollen, ihr heiliges Abendprogramm. Das mag man seltsam finden, aber es ist im Grunde genommen ein überlebtes Relikt aus einer anderen Zeit. Und dabei war der Tatort zwischendurch schon einmal unlängst tief im Tal der Mörder angekommen und wurde erst von jungen Szene-Hippies wieder, die das Uncoole cool machen wollten und wieder Tatort guckten, durch wachsende Quoten neu zum Leben erweckt. Leider. Nicht falsch verstehen: der Tatort war nie weg und hatte immer eine enge Fangemeinde. Aber seine darüber hinaus wichtigen Einschaltquoten waren über die Jahrzehnte hinweg sehr wechselhaft und zwischendurch ja bis hinzu beinahe tödlich gesunken. Heute davon keine Spur mehr. Jedes Kacknest in Deutschland, was mehr als 3 Einwohner hat, hat ein Tatort mit akzeptablen Quoten, so kommt es einem vor. Und wenn man da kein Nest mehr findet oder das nötige Kleingeld nicht hat, um sich in die Marke Tatort einzukaufen, dann muss man halt ein anderen Namen für den sonst aber sehr Tatort-arttypischen und daran angelehnten Krimi-Mehrteiler, wie "Lupin", "Tatortreiniger", etc., und andere finden. Meist dem Tatort noch in Schwäche übertreffende "Kommissar mit Kaffeebecher meets Leiche"-Schmonzetten unterirdischer Qualität.

Gunther Witte war es, der im Auftrag von Günter Rohrbach für den WDR eine neue Krimiserie als Nachfolgerin der Stahlnetz-Krimis der ARD und als Antwort auf die Konkurrenz im Unterhaltungsbereich durch die ZDF-Krimiserie "Der Kommissar" entwickeln sollte, und von dem die Idee zu der Krimi Reihe "Tatort" stammte. Eine ältere Rundfunkserie des RIAS mit dem Titel "Es geschah in Berlin", die dokumentarisch und spannend echte, mit dem Ort Berlin verknüpfte Kriminalfälle behandelte, soll ihm dabei als Inspirationsquelle gedient haben. Witte wählte den Titel "Tatort" mit dem Hintergedanken den Namen des jeweiligen Handlungsortes zum Titel hinzuzufügen, was später umgedeutet wurde zu dem heutigen Prinzip der verschiedenen Ermittlerteams in verschiedenen Städten und ihren Milieus, was wiederum geklaut war von den Crime Series aus den USA. Nur mit dem Unterschied dass in den USA die Bundesstaaten zum Teil größer sind als ganze Länder in Europa und unsere Städte für Amerikaner eher wie Nachbardörfer anmuten dürften. Um die finanzielle Last einer großen Krimiserie zu verteilen, wollte Witte dabei die anderen regionalen ARD-Anstalten beteiligen, die jeweils ihre im eigenen Sendegebiet spielenden Folgen produzieren sollten. Wittes Konzept stieß bei einer der vierteljährlichen Sitzungen der ARD-Fernsehspielchefs zunächst auf wenig Interesse. Im zweiten Anlauf wurde es aber 1970 bei der nächsten Sitzung genehmigt und es sollte so kurzfristig umgesetzt werden, dass keine Zeit mehr blieb, eigene Filme für die Reihe zu produzieren. So kam es, dass die erste Folge "Taxi nach Leipzig", am 29. November 1970 mit Walter Richter als Kommissar Trimmel im Deutschen Fernsehen ausgestrahlt und vom NDR produziert, zum Zeitpunkt der Entscheidung für den Tatort-Start bereits fertiggestellt war und erst nachträglich als Auftaktfilm in die Reihe integriert wurde. Ebenfalls bereits 1969 produziert und ausgestrahlt war der Fernsehfilm "Exklusiv!" mit Kommissar Trimmel dann 1971 als Tatort Folge 9 intergriert worden und ist somit offiziell als Produktion der älteste Tatort. Auch andere Sender zeigten in der Reihe zunächst Filme, die ursprünglich nicht als Tatort geplant waren. Da legte Tatort bereits seinen Grundstein als zusammenhanglose Frenchise-Marke, was sie bis heute geblieben ist. Man hätte es auch einfach "Krimi-Abend" nennen können.

Und nur durch den "neuen" (inzwischen nicht mehr ganz so neuen) zweiten Tatort-Kult konnte sich etwas bis heute halten und sogar wachsen, was schon in seiner Entstehungszeit mit genialen Figuren wie Inspektor Columbo, Monk, Die Zwei, Kojak, Drei Engel für Charlie oder französischen und italienischen Pendants in der westlichen Medienhemisphäre bezüglich der Qualität der Bilder hätte konkurrieren müssen und eigentlich nicht hätte mithalten können. Aber zu dieser Zeit gab es "Gott-sei-Dank" für sie noch kein Privatfernsehen, wie es hierzulande heißt und manch Besucher aus anderen Ländern sicherlich zu irritieren vermag, und somit war die Konkurrenz vorerst einmal ausgeschaltet. Dabei war nur der simple und klare Vorteil für vorgenannte, dass sie keinen Hehl daraus gemacht haben Unterhaltung zu sein und ihre Charaktere von amüsanten Überspitzungen lebten und profitierten und den Schauspielern viele Möglichkeiten gaben diese auszuspielen. Einzigstes Plus des Tatorts und die ihm schon durchaus anzurechnende Idee im Ursprung war der dem sich dem entgegenstellende Versuch, die für damalige Verhältnisse neorealistische Darstellung eines Verbrechens und der Ermittlungen zu kultivieren. Leider nicht originell denn auch SOKO, Polizeiruf und viele andere waren der Idee verfallen. Ganz im Geiste von Fassbinder und Co wollte man ein echtes Gefühl der Straße und der Reviere vermitteln, in denen der Mord passierte und eine gewisse Nähe zur Realität als Alternative zum sonstigen Unterhaltungsprogramm anbieten. Fernsehen bleibt aber aus Mangel an Zeit und gutem Personal und vor allem Mangels großer Flächendeckung bei einem kleinen Land wie Deutschland und dem Druck immer wieder Neues liefern zu müssen nun mal einfach meist zweidimensional und unterdurchschnittlich weit hinter Fernsehproduktionen aus Übersee und Nachbarländern zurück. Ein Widerspruch, der meiner Ansicht nach nur mit sehr großen Anstrengungen und viel Gespür für Dramaturgie und Können überwunden werden kann, was beides meines Erachtens nach jedoch nicht hinreichend vorhanden war und ist. Die Rechnung ging zumindest bei dem Versuch einer ernsthaften Rezension dieser Krimis deshalb nie wirklich auf. Mit Ausnahmen. Denn Fernsehen bleibt Fernsehen. Personal und Endergebnis mittelmäßig. Da helfen keine Pillen. Und auch kein Koks. Das hat sich nur noch nicht bei allen TV-Darstellern herum gesprochen.

Aber, und das ist entscheidend zu erwähnen(!), immer dann, wenn die Macher das erkannten und sich die Verkrampfung endlich einmal löste, der pseudo-realistische Versuch aufgegeben wurde und man sich eingestand, Fernseh-Unterhaltung zu sein, kam nicht selten etwas überraschend Gutes dabei heraus. Denn der Tatort, der im Durchschnitt schlechte mittelmäßige Krimis liefert, kann auch anders. Nämlich immer dann wenn das Motto war: Egal! Lasst uns ein Experiment wagen! - Hier brilliert der Tatort plötzlich und kann all die Talente entfalten, die in allen stecken. Großartige Schauspieler fahren zu Höchstleistungen auf, Kinoreife Kamera, grandiose Dialoge und komplexe anspruchsvolle Drehbücher treffen aufeinander und liefern einen Krimi, die selbst die skandinavischen Kinokrimis an Obskurität, Intellekt und Spannung in den Schatten stellen. Und so war es kein Wunder, dass das Experiment mit Laiendarstellern auch einmal versucht werden musste. Aber hier war wohl eine Grenze überschritten, die beim eingefleischten Tatort-Fan oder Mitwirkenden, der wohl die allgemeinen Qualitätsprobleme des Durchschnitts-Tatorts eh nicht verstand, so scheint es mir, eine Welle der Empörung auslöste. "Das könne man doch nicht machen!" so grölte es aus allen Ecken. "Auch nein?" - Dachte ich - "Und wo ist der Unterschied zu euren semiprofessionellen Darbietungen der letzten Jahre?" ...

"Babbeldasch" heißt der Tatort, der die Gemüter erhitzte und das Experiment mit Laiendarstellern zu einem "Enfant Terrible" gegen den meiner Ansicht zunehmend zweifelhaften Berufsstand Schauspiel machte. Ich habe ihn nicht gesehen, aber mir geht es auch nicht um die Rezension des TV-Frenchise sondern um die Rezension der Kritik an ihm. 20.000 Schauspieler werden von den Schulen pro Jahr auf den Markt gespült. Und das sind nur jene, die sich offiziell so nennen dürfen. Ein drittel davon findet dann Arbeit in der Dritten Reihe oder beim "Dinner-Krimi", ein weiteres Drittel gründet Schauspielagenturen oder geht in die Pädagogik oder Psychologie als nervige "Halbwissende die mit Kindern spielen wollen". Und das letzte Drittel gründet wiederum private Schauspielschulen, um noch mehr "begabte" Selbstdarsteller im nächsten Jahr auf den Markt zu werfen, die wiederum gleiches tun. Dabei hat der Beruf unlängst das exotisch-mystische der damaligen Zeit verloren, als Lämmle nach Hollywood ging und sich überlegte, die Darsteller der Filme in einen Textabspann zu nennen, damit die Zuschauer diese bei nächsten Filmen wiedererkennen können. Das war aber zu einer Zeit, als die Bilder noch laufen lernten und Schauspieler noch schwer wieder zu erkennen waren in ihren abwechslungsreichen Rollen.

Es gibt im Grunde genommen nur noch 2 Formen des Kults um sie und ihre Arbeit heute: entweder als schnöder gestriegelter Serienstar, der jeden Tag in den Wohnzimmern zu sehen ist und Seifenblasen blubbert, oder als hochstilisierte Überseekultfigur von großen internationalen Kinoproduktionen mit Typencasting. Alles andere ist doch heute meist nur noch mittelmäßige Sippenwirtschaft und sich an Budgets durchhangelnde Beschäftigungsmaßnahme im Fernsehen. Und in Deutschland noch mal ganz speziell: die komplizierte Beziehung zwischen Fernsehanstalten und den Kinofördertöpfen. Fluch und Segen zu gleich. Nur wenige schaffen es sich aus diesem Sumpf zu lösen und ihrem Beruf als Schauspieler alle Ehre zu machen mit nicht korrumpierbaren Versuchen, gute Theaterrollen oder Independentfilmfiguren zu erarbeiten oder im Deutschen Kino und Fernsehen nur dann aufzutauchen, wenn die Möglichkeit Qualität zu liefern wirklich gegeben ist.

Die Mehrheit der in diesem Beruf heute arbeiteten Menschen ist in ihrer Seele aber kein Künstler oder leidenschaftlicher Darsteller mehr wie früher, in Zeiten wo große Theatergruppen durch die Landen zogen und alles aufgegeben haben, um ein Leben im Zirkus zu leben, sondern sind heimliche kleine Spießer, die sich nach geregeltem Einkommen für ihr Heim und ihren Kindertraum sehnen und deshalb auch alles spielen, was ihnen unter die Nase gehalten wird. Und sich dabei ein wenig mit großen internationalen Schauspielern verwechseln, was ihre Gehaltsvorstellungen betrifft. Und so gibt es genug "Ware" im Angebot, die man für Tatorte und andere TV-Produktionen verbraten kann. Dass diese eher durchschnittlich bis unterdurchschnittlich ist, merkt da kaum jemand, denn in anderen Bereichen und Gewerken des TV-Films sieht es nicht viel besser aus. Wie man sich da plötzlich über den Einsatz von Laiendarstellern brüskieren kann, wirkt auf mich sehr ambivalent. Aber dazu müsste man den Widerspruch erst einmal erkennen.

Belustigender Weise meldeten sich jene Kollegen benachbarter Tatorte am lautesten zu Wort, die sich am wenigsten bei ihrer fraglichen professionellen Leistung in ihren Tatorten über mangelnde darstellerische Leistung brüskieren sollten. Die Angst vor Konkurrenz war halt schon immer meist bei denen am ehesten zu spüren, die am meisten von den Blendereien eines gewissen Standes profitierten. Jene, die wirklich etwas konnten, waren nie auf das Etikett ihres Standes angewiesen und brauchten somit auch nie Angst um die Aberkennung ihrer Leistung haben. Noch davor, dass man sie nicht mehr bräuchte.

Ein guter Schauspieler ist und bleibt unbezahlbar. Und dabei ist es völlig egal ob er sich so nennen darf oder nicht. Unbezahlbar? Ja. Warum? Weil er dafür alles im Leben aufgeben muss und unbestechlich ist. Viel Spaß beim casten.

Fassette Artikel abgelegt unter: Kino, Film, Krimi, Tatort, Fernsehen, TV-Krimi, Deutsches Fernsehen, Filmkritik, Medienkritik

Aus den Fassette Themen-Ressorts: Kultur, Panorama, Eindrücke


Den Artikel mit anderen teilen/diskutieren:

Weitere Blickwinkel zu dem Thema im Netz:

    • Augsburger Allgemeine: Pressestimmen zum Tatort Babbeldasch: Ist das Experiment geglückt? | 27.Feb.17, 13:43 | Der Tatort "Babbeldasch" war ein Experiment. In den Pressestimmen wird das sehr unterschiedlich bewertet. - von Augsburger Allgemeine
    • Tatort Fundus: Der Bodycount aus 1.000 Folgen | 14.Nov.16, 12:06 | Wie viele Leichen gab es in allen TATORT-Folgen, gibt es Folgen ohne Leiche und auch ohne Mord? Wie werden die Opfer im TATORT am häufigsten ermordet und...
    • TAZ: Serienforscher über den Tatort als Kult | 27.Mär.16, 18:57 | Christian Hißnauer ist „Tatort“-Ermittler. Für eine wissenschaftliche Arbeit hat er fast 500 Folgen des ARD-Krimis analysiert.
  • Tatort Debatten im Krimi TV | FASSETTE.NET
  • Der berühmte Sack Reis in China
  • Was darf soll kann und muss

  • Diskussions-Runde zum Thema:

  • Debattieren Sie mit ...
  • Das neue Leseverhalten der Jugend

    • Wenn Studien etwas belegen wollen
    • Die neue Erkenntnis der Medienwelt
    • Eine Studie sorgt für Aufsehen. Wer hätte das gedacht. Großes Entsetzen über eine neue (?) Erkenntnis geht um und eines meiner Lieblingsworte aller Pseudogebildeten namens „Studie“ weckt wieder...
    • Abbildung von Haenden und einem Stift auf einem Ausfuellbogen Papier
  • Trumps erste Ansprache im Kongress

    • Trumps Joint address to Congress
    • Der politische Vorhang öffnet sich
    • Wir haben bis jetzt zum Thema Trump wissentlich und in der Redaktion uns einig geschwiegen, weil die Hitzewellen und gezielten Quotenschlachten und Trump-Clickrate-Comments alle News und sozialen...
    • Abbildung von Donald Trump bei seiner Rede 2017 vor dem US Kongress
  • Pädagogen Psychologen Dämagogen

    • Ein Berufsstand im Visier
    • Es gibt Tyrannen auf allen Seiten
    • Sie haben es schwer und fühlen sich mißachtet. Sie gehören mit Busfahrern, Verkäufern, Polizisten und Bauarbeitern zu den bekanntesten Bilderbuch-Berufsgruppen, die ein Kind schon auf Bildern in den...
    • Abbildung von Oberbayrische Landgarde
  • Brot für die Armen der Welt

    • Export of our way of life
    • Was nur gut für unsere Mägen ist
    • Brot für die (Armen der) Welt! - Glaubt man den Studien bezüglich der sinkenden Qualität von Brot klingt das für mich eher nach einer Drohung als denn nach einem aufrichtigen Hilfeaufruf. Emulgate,...
    • Ein Foto mit der Darstellung von Brot in Scheiben in einem Brotkorb
  • Reizüberflutung und Reaktionschaos

    • Eindrücke, Emotionen, Meinungen
    • Der Mensch vor dem sozialen Infarkt
    • Action-Filme ersaufen in millionenschwerer CGI und "realistischen" Explosionen mit herumfliegenden Gebeinen und 2 Tonnen Kunstblut während die westliche "heimische" Welt am Fernseher oder Internet...
    • Critical Mass - Eine Fotografie von Matthias Ripp - zur Verfuegung gestellt unter der CC BY 2 Lizenz
  • Neueste Leser-Kommentare

    • Abbildung eines surrealen Gemäldes mit einem zähneputzenden Mann und Vögeln
      Von Mauerblümchen zu Die Ignoranz des Menschlichen: Das mag ja vielleicht wirklich sein, dass sich der Mensch im globalen Kontext als viel zu... mehr
    • Critical Mass - Eine Fotografie von Matthias Ripp - zur Verfuegung gestellt unter der CC BY 2 Lizenz
      Von Philanthrop zu Reizüberflutung und...: Als ich damals den Film "Falling Down" sah, hielt ich ihn für total überzogen... mehr
    • Foto von Heiner Mueller im Jahr 1989
      Von Frank Sonntag zu Warum der Tod ein guter...: Was würde ich dafür geben ein Heiner Müller Theaterstück von 2017 zu erleben. Ich bin mir... mehr
    • Ein Foto mit der Darstellung von Brot in Scheiben in einem Brotkorb
      Von Julez Levine zu Brot für die Armen der Welt: Mensch... da sind die Bio Muttis ja mal ganz glimpflig davon gekommen. Ich habe mich... mehr
    • Abbildung von einem Mann im Liegestuhl
      Von Hape-R zu Ein Land voller Absolventen: @Raijko Loerke: Das ist wohl war, das hat dann wohl nur was mit geundem Menschenverstand... mehr
    • Abbildung von afrikanischen Arbeitern in einer Wolfram-Miene
      Von birne zu Afrika ist ein Kontinent: @DerWaliser: *Kein Schuldgefühl* ... Tja, das haben viele Nationen gemeinsam. In den USA... mehr
  • Ein Land voller Absolventen

    • Das deutsche Titel-Syndrom
    • Ein Mangel an wahren Talenten
    • Man sieht sie überall, auf Visitenkarten, Autotüren, Postern, Einblendungen unter Kommentatoren und Experten im TV, auch im Netz, hinter Kommentaren, neben den Artikeln, auf Firmenseiten in Lebensläufen...
    • Abbildung von einem Mann im Liegestuhl
  • Das Geschäft mit den Domains im Netz

    • Ein fragwürdiger Schwarzmarkthandel
    • Webadressen, die Aktie der DNS Broker
    • Ich halte mich sich selbst ja für ach so tolerant und vorurteilsfrei und bin nach eigenen Angaben mit allen Menschen ja bereit über alle Maßen ach so gut auszukommen und Verständnis für all die Dinge an...
    • Abbildung von einem Schild mit der Aufschrift Internet.
  • Der Trick mit dem Positive-False

    • Demokratie zum Anfassen
    • Wie man den Mob im Zaum hält
    • Achtung: bissiger Sarkasmus! Was ein anderes System, ein anderes Land oder eine andere Gesellschaftsordnung so falsch machen, das wissen wir in der Regel, und werfen es uns gern gegenseitig permanent in...
    • Foto von Ausschreitungen im Stadion
  • The Talented Mr. Ripley

    • Eine Spätrezension
    • Kritik zum Film
    • Eigentlich hätte der Titel heißen müssen: „Warum ich bis heute keine Rezension über den wundervollen „The Talented Mr. Ripley“ schrieb“. - Erschienen ist der Film 1999! Und geprägt hat mich dieser Film...
    • Abbildung des Kino Posters zum Kinofilm - The Talented Mr. Ripley - 1999
  • Bilder, Worte und ein Geldschein

    • Zu Ehren einer namhaften Dichterin
    • Gedenken und Gedanken
    • Was haben der heutige Tag, ein Geldschein, 2 literarische Texte und ein Mensch der durch die Natur wandert und von ihr ergriffen ist gemeinsam? Nein, das ist keine Eröffnungsfrage für einen schlechten...
    • Abbildung einer deutschen 20 Mark Banknote
  • Der Tag danach

    • Der alljährliche Wahnsinn
    • Es hat endlich ein Ende
    • Wie habe ich diesem ruhigen und verkaterten Tag entgegengefiebert, mich nach dieser ruhigen Stunde gesehnt, in der endlich all dieser Dezember-Wahnsinn ein Ende hat! Es ist soweit! Der Tag danach. Es ist...
    • Muell am Neujahrsmorgen von Silvester 2016 auf den Strassen von Berlin
  • Youtubes GEMA Lüge

    • Gute Neuigkeiten
    • Werden wieder falsch interpretiert
    • So ganz unschuldig sind sie ja nicht an dem Dilemma, die liebe GEMA und ihre schlechte Kommunikation und Außendarstellung. Doch wer gehofft hat, hier einen Artikel im Kanon mit all dem angehäuften anderen...
    • Bild von einem YouTube Graffiti
  • München 2016

    • Und wieder ein Medienspektakel
    • Schreckensmeldung, die 200ste
    • Der Tag danach: "Viele Menschen in München durchlebten eine Nacht der Angst. Polizeipräsident Andrä sprach von einer massiven Verunsicherung der Bevölkerung. Bei der Polizei seien etliche Hinweise zu...
    • Abbildung einer teufelsaehnlichen Maske
  • Gute Autoren braucht das Land

    • Eine Abrechnung mit dem Äther
    • Aber auch gute Leser ...
    • Was uns immer wieder erschreckend auffällt, wenn wir mit unseren eigenen Maßstäben verzweifelt Autoren für neue Kolumnen suchen, und als kleines Nieschenblatt eigentlich garnicht so wählerisch sein...
    • Fotografie eines Musikers auf der Straße. Fotografiert von Autor, Theater und Filmemacher Sebastian Ugovsky
  • Der verblasste Glanz der Glitterwelt

    • Der Ruhm vergangener Tage blättert
    • Das gescheiterte Prominenz-Prinzip
    • Was viele nicht wissen, es war ein Schwabe, der sich damals auf den Weg machte und mit seiner Grundauffassung, wie das damals neue Filmzeitalter bald funktionieren könne, quasi Hollywood wie wir es heute...
    • Abbildung des Oscar Awards
  • Die 5. Welle

    • Der Trick mit der Buchverfilmung
    • Kritik zum Film
    • Was sich heute alles als Buchverfilmung tarnt! Es müsste ein Schutzsiegel auf diese Bezeichnung geben, die nur angewendet werden darf, wenn ein literarischer Zirkel dem Film dieses Prädikat zugesteht und...
    • Abbildung des BlueRay DVD Covers zum Kinofilm - Die 5. Welle - 2016
  • Die Ignoranz des Menschlichen

    • Rettung ist ein humaner Trugschluss
    • Weltall Sonne Erde Tier Mensch
    • Der namhafte amerikanische Kabarettist George Carlin benannte einst eine seiner denkwürdigen Standup-Comedian shows "The arrogance of mankind" und rettete 2010 damit bei einer Stipvisite im Netz meinen...
    • Abbildung eines surrealen Gemäldes mit einem zähneputzenden Mann und Vögeln
  • Warum der Tod ein guter Ratgeber ist

    • weiß Heiner Müller, der heute 87 wird
    • Ein Geburtstag wie jeder andere
    • Ist eine Frage, auf die wusste der sich selbst überlebte tote Dichter, der heute 87 geworden wäre, “der Dichter von morgen”, wie man ihn würdevoll nannte, eine Antwort. Und diese bestünde aus seinem, wie...
    • Foto von Heiner Mueller im Jahr 1989
  • The Reach - In der Schusslinie

    • Ein Remake, der nicht zündet
    • Kritik zum Film
    • Um Himmelswillen Mr. Douglas! Was machen Sie denn da? Ja gut ... die Original-Vorlage, die Vorgeschichte des Films, der Klassiker-Bonus, etc., klar da kann man schon mal versehentlich drauf gesetzt haben...
    • Abbildung des BlueRay DVD Covers zum Kinofilm - The Reach In der Schusslinie - 2014
  • Der Unbestechliche

    • Mörderisches Marseille
    • Eine Kritik zum französischen Film
    • Die durschnittlich positiven Bewertungen zu diesem Film finde ich erstaunlich. Als immer wieder aufs Neue erwartungsvoll sich auf das französische Neuzeit-Kino einlassend im Gedenken an die alten Meister...
    • Abbildung des BlueRay DVD Covers zum Kinofilm - Der Unbestechliche - 2014
  • Weil der Mensch ein Mensch ist

    • Wie wird man Teil eines großen Ganzen
    • Sensationen, Attraktionen, Positionen
    • Das Prinzip erfolgreicher Publikationen: Wenn Sie sich eine Gefolgschaft erarbeiten wollen, brauchen Sie ... wer hätte es gedacht: ein Gefolge. Denn der Mensch folgt nicht dem Nichts, sondern meistens den...
    • Abbildung von Pressefotografen mit Kameras im Jahr 1932
  • Der Kreis von Arbeit und Selbsterhalt

    • Überlebensstrategie der Programmierer
    • IT Branche erfindet sich selbst.
    • Ein oft gehörtes, humoresk aber ernst gemeintes Zitat lautet: "Der (heimische) Computer löst Probleme, die man ohne ihn nicht hätte." Traurig aber leider oft wahr , denkt jeder der mal...
    • Abbildung von Schatten zwischen Netzen und E-Mail-Symbol
  • Diktatur in den Köpfen

    • Sind unsere Götzen Antwort auf Alles?
    • Freiheit und Demokratie
    • Die Prognose des amerikanisch-deutschen Historikers Walter Laqueur zur russischen Politik ist pessimistisch: Einen demokratischen Wandel sieht er nicht. Spannend scheint ihm einzig die Unruhe, die aus der...
    • Abbildung eines kleinen Jungen vor dem Fernseher
  • Eine Maschine verändert die Welt

    • ABC, Z3 oder ENIAC
    • Wer hats erfunden?
    • Eine Welt ohne Computer ... das können wir uns unlängst nicht mehr vorstellen. Überall sind sie in unser Leben integriert und übernehmen zuverlässig viele Aufgaben des Alltags und werden als bessere...
    • Foto des Eniac Computers mit Betty Snyder und Glen Beck
  • Ein ewig klebriges Leben im Gestern

    • Ehemaligen-Kult ohne tieferen Sinn
    • Die Sinnlosigkeit von Klassentreffen
    • Da war sie wieder. Die obligatorische Einladung. Ich hatte die Hoffnung sie hätten mich endlich aufgegeben. Aber alle paar Jahre muss man wohl mit dem erneuten Versuch rechnen. Den Sinn habe ich...
    • Abbildung von Holzsärgen
  • Des Menschen Blödheit zahlt das Tier

    • Dummheit vs Instinkt
    • Ein ungleicher Kampf
    • Dass die Dummheit des Menschen, der es eigentlich besser wissen müsste, heutzutage grundsätzlich immer am längeren Hebel sitzt, als das instinktive Verhalten der Tiere in ihrer unmittelbaren Nachbarschaft...
    • Foto eines Wildschweins
  • Die Grenzen der Sagbarkeit und der EU

    • Eventattraktion und Aktionsopposition
    • Crowd Funding für Tote bei Mutti
    • Ja wer es wagt sich darüber zu entrüsten, wird die Diskurs-Fähigkeit unserer Kultur zu spüren bekommen! Nun, das reizt mich sofort. Sagbarkeitsfelder haben bei mir schon immer einen kindlichen Trotz...
    • Abbildung eines Fotos mit Leichensäcken aus Irak von Dario Mitidieri aus dem jahre 2003
  • Der wahre Journalist als Medienfigur

    • Wirksam im Schatten der Blogger
    • Wer interviewt den Interviewer?
    • Zitat aus der Reihe "Fassette Aphorismen": Wäre es nicht wichtig auch seriöse Print-Journalisten einmal zu interviewen? Auch sie zu Medienfiguren und somit rezensierbar zu machen? Den Spieß umzudrehen um...
    • Bild von Zeitungsschnipseln verschiedener deutscher Tageszeitungen
  • Facebooks und Googles Drohnen-Plan

    • Sience Fiction Look im Hier und Jetzt
    • Wirres Geschwirre am Himmel
    • Als man von dem Plan hörte, dass Facebook und Google gern eigene Funk-Netz-Satelliten in die orbitale Erd-Umlaufbahn katapultieren möchten, damit man eine eigene Infrastruktur zur Betreibung...
    • Bild einer Drohne mit GoPro Kamera
  • Rentner-Treffen unterm Apfelbaum

    • Apple Key Note @ WWDC 2015
    • Computerpioniere am Stock
    • Wie graue Eminenzen erscheinen sie, die Apple Köche, allen voran der namentlich passende Tim Cook, mit gekrümmten Rücken auf der halb abgedunkelten Tribüne zur Entwicklerkonferenz 2015 um wenig bedeutende...
    • Abbildung des Moscone West Eingangs bei der WWDC 2013