Der Stummfilm | FASSETTE.NET

  • Eine vergessene Kunst
  • Das Genre einer internationalen Sprache
  • Jene Kunstform die keiner gesprochenen Sprache bedarf und die universell verständlich ist

Passend zur kommenden Berlinale und Oscar-Verleihung gehen wir gleich ein Stück in der Zeit zurück. Doch zuvor im Hier und Jetzt: Eine Welt die keine Grenzen kennt. Zumindest kulturell betrachtet sind wir längst auf dem Weg dorthin. Die Kulturen der Welt lernen sich kennen, vermischen sich, bilden neue Kulturen. Und der technische Fortschritt lässt die Menschheit mit all ihren verschiedenen Kulturen zusammenrücken. Ein Austausch auch über tausende Kilometer ist heutzutage ganz normal. Wir schauen amerikanische Filme, essen asiatische Küche und trinken Wein aus Europa, tanzen zu Musik aus Afrika und lesen Bücher südamerikanischer Autoren und ja, wir alle lieben Kängurus :) Zur Ermöglichung und Vereinfachung der Verständigung zwischen all diesen über Jahrtausende entstandenen Kulturen gibt es immer wieder Versuche allgemeingültige Standards zu etablieren. Derzeit schlägt die Kommunikation über die englische Sprache eine Brücke zwischen vielen Menschen. Und die Musik.

Und in dieser Welt der Internationalität ist eine jetzt schon über 100 Jahre alte Kunstform fast ausgestorben. Jene Kunstform, die keiner gesprochenen Sprache bedarf und die universell verständlich ist. Die Rede ist vom Stummfilm.

Nun drehen wir die Zeit um 100 Jahre zurück. Welche Sprache die Schauspieler sprechen spielt keine Rolle, da sie nicht zu hören sind. Im Stummfilm sind alle Gesten und Gefühle eindeutig mit leichter Übertreibung von den Schauspielern dargestellt. Das war besonders zur Blütezeit des Stummfilms in den USA, in den 1910er – 1920er Jahren von großer Bedeutung, da die Einwanderer aus dem alten Europa der englischen Sprache nicht mächtig waren und die Mimik der einzige Weg war Emotionen zu übertragen. Nicht nur die Schauspieler vor der Kamera waren kreativ und befreiet von Sprachbarrieren, der Stummfilm war ein reglerechter Sammelpunkt für kreative Köpfe und technisch Begeisterter aus aller Welt und aller Sprachen.

Dass wir ihn heute überhaupt noch kennen, hat der Stummfilm seiner Renaissance in den 1970er Jahren zu verdanken. Doch ist er bis heute unterschätzt, da er durch das Vorkommen des Wortes "Film" mit jeder Art von Film, also auch dem Unterhaltungsfersehen verglichen wird. Dabei gehört der Stummfilm sogar als Begründer der Kategorie Filmkunst in diese, zumindest wenn es nach Autorenfilmern wie Sebastian Ugovsky ginge. Und dies auch wenn die bewegten, aber stummen Bilder zuerst eine rein technische Errungenschaft darstellten und anfangs einfach für ihre technische Umsetzung bewundert wurden. Die ersten vorgeführten Stummfilme waren nur einige Sekunden lang und zeigten ganz alltägliche, unspektakuläre Szenen. Die Möglichkeit einer Inszenierung wurde erst Jahre später entdeckt.

Zuerst war da das Interesse an Bewegung. In den 1870er und 1880er Jahren wurde die Momentaufnahme von sich bewegenden Objekten möglich. Wo vorher die Fotomodelle lange Zeit regungslos da stehen mussten, war nun durch eine kurze Belichtungszeit eine schnelle Abbildung möglich. Pioniere wie Ottomar Anschütz, Albert Londe, Étienne-Jules Marey, Eadweard Muybridge entwickelten aus dieser Möglichkeit die Chronofotografie, oder auch Serienfotografie. Muybridge zum Beispiel stellte 16 Kameras auf um die Bewegungsabläufe eines Bisons abzubilden. Diese Serienbilder in schnelle Abfolge angeschaut, stellten die ersten bewegten Bilder dar und sind somit die Urväter des Films.

Nur zehn Jahre später um 1890 wurden dann schon die ersten Filmkameras gebaut, wie der Kinetograph. Diese Bezeichnung setzt sich aus den alt-griechischnen Worten "kinein" - sich bewegen und "graphein" - schreiben, zeichnen zusammen. Die Firma Edison lies dann 1894 als erste die Filmkamera patentieren, die einen 1⅜ Zoll breiten Film aus Zelluloid mit einem Rätschenmechanismus bei bis zu 46 Bildern pro Sekunde an einem Objektiv vorbeiführte und dabei belichtete. Die ersten Filmvorführungen für zahlendes Publikum gab es in New York und Berlin schon im Jahr 1895. Den größten Einfluss auf die Kinogeschichte hatten jedoch die Brüder Lumière in Paris, die ihr Patent des Cinématographe (ursprünglich Kinétoscope de projection), welcher Filmkamera, Kopiergerät und Filmprojektor in einem war und im Gegensatz zu dem Kinetograph auf 35-mm-Film aufzeichnete, schon 1902 an Charles Pathé verkauften, der damit zu einem der Begründer der Filmindustrie aufstieg.

In den 1910er Jahren kam Carl Laemmle als Erster auf die Idee, die bis dato unbekannt gebliebenen Schauspieler in den Filmen zu nennen und schuf damit den Abspann und den "Filmstar". Doch von der Filmschauspielerei konnte zuerst keiner Leben, obwohl die Nachfrage nach Filmschauspielern wuchs und die Laiendarsteller immer häufiger von Theaterschauspielern ersetzt wurden. Und dies obwohl die großen Theater bis 1914 ihren Schauspielern verboten in Filmen mitzuwirken, da der Film und die Filmvorführung in Kinos eine Konkurrenz für das Theater darstellte. Auch hatte es das neue Medium Film im deutschsprachigen Raum schwer, da es die Kunstvorstellungen des Bildungsbürgertums in Frage stellte und einen Bruch mit der konservativen Übereinkunft dieser Zeit bezüglich der Kunst gerade zu provozierte. Ganz anders war da die Auffassung bezüglich des Films in den skandinavischen Ländern und in Frankreich. Dort wurde er als Kunstform verstanden und FilmschauspielerInnen, wie die Dänin Asta Nielsen, hatten bereits internationale Erfolge. Diese rasche Entwicklung und Erfolgsgeschichte des Stummfilms erfuhr dann ein sehr abruptes Ende mit der Einführung des Tonfilms in den späten 1920er und den frühen 1930er Jahren.

Der Tonfilm wurde vom allgemeinen Publikum gerne angenommen, da er viel weniger künstlerisches Verständnis verlangte. Viele Größen des Stummfilms und viele Liebhaber dieser Kunstform lehnten den Tonfilm strikt ab. Charles Chaplin war einer von ihnen. Er empfand jedes gesprochene Wort für überflüssig, da diese Art von Film durch die Mimik und Gestik lebte. Der künstlerische Anspruch des Stummfilms bestand ja darin Emotionen durch Bilder und Musik zu erzeugen. Jean-Luc Godard beschreibt die Veränderung die der Tonfilm mit sich brachte so, dass als der Tonfilm kam, es keine Beziehung mehr zwischen den Bildern gab, dass der Tonfilm diese Art des Sehens von in beziehungstehenden Dingen unmöglich gemacht habe. Die Filmkritikerin Lotte Eisner schrieb, dass der Tonfilm die künstlerischen Bemühungen des Stummfilms um 10 Jahre zurückgeworfen hätte. Der Stummfilm war zu dem Zeitpunkt schon zu einer Kunst der Darstellung mit hoher künstlerischer Qualität herangereift, welche der Tonfilm erst viele Jahre später annähernd erreichen würde. Ursache der damaligen Einstellung zum Tonfilm war, dass dieser, genau wie der Stummfilm in seinen Anfängen, noch in den Kinderschuhen steckte und die Kunst des Erzählens mit Bild und Ton zu einer dem Theater ebenbürtigen Qualität erst noch heran reifen musste.

Aber ein ganz wesentlicher Bestandteil der Ausdruckskraft und wirkungsvoller Erzeuger von Emotionen beim Stummfilm ist und war der bisher wenig erwähnte Zusammenhang des Stummfilms mit Musik. Der Begriff Stummfilm ist daher irreführend, da der Stummfilm niemals stumm war. Seit den ersten Filmvorführungen der Brüder Lumière im Jahre 1895 wurden die bewegten Bilder stets von Musik begleitet. Anfangs noch von einzelnen Musikern und kleinen Orchestern. Doch die musikalische Begleitung durch ein komplettes Filmorchester wurde für die Zuschauer zur Selbstverständlichkeit. Wie bei den Schauspielern entstand auch hier eine neue, Film-spezifische Gattung, die Filmmusiker. Den Menschen damals wäre es vollkommen lächerlich erschienen einen Stummfilm ohne Musik aufzuführen, dass wäre genau so unsinnig als würde man sich ein Ballett ohne die dazugehörige Musik anschauen.

Dass der Stummfilm überhaupt eine Renaissance erleben durfte, verdankt er seiner Musik. Nach der Stummfilmzeit wurden die alten Stummfilme bis in die 1970er Jahre wirklich stumm aufgeführt und es durfte keine Musik dazu gespielt werden. Das damit ein sehr wesentlicher Bestandteil einfach weggelassen wurde, war damals niemanden bewusst. Als in den Jahren nach 2000 Versuche unternommen wurden den Stummfilm-Klassiker "Metropolis" von Fritz Lang zu restaurieren, merkte man, dass die Musik eine noch viel entscheidende Rolle spielte als man bis dato annahm. Die Schauspieler agierten und reagierten nach dem Tempo und der Kraft der Musik und der Film wurde sogar nach dem Rhythmus der Musik geschnitten. So wurde erstmals in der Geschichte der Restaurierung von Stummfilmen die Musik zum grundlegenden Anhaltspunkt. Und mit diesem Verständnis der Bedeutung von Musik im Stummfilm ist auch verständlich warum der Stummfilm international verständlich war und keine andere Sprache benötigte, als die der Musik und dazu die Ausdruckskunst der Darsteller, sowie und vor allem der Kamerabilder.

Und obwohl der Stummfilm bei einzelnen Liebhabern wieder einen Platz auf der Leinwand gefunden hat und seit über 10 Jahren sogar einen festen Sendeplatz auf dem Kultursender Arte hat, empfinden ihn doch die meisten als anstrengend anzuschauen. Das könnte daran liegen, dass der Stummfilm auf die Art wie man heute Film konsumiert nicht funktionieren kann. Er benötigt ähnlich wie eine Oper oder ein Ballett eine größere Bühne als den heimischen Fernseh- oder Computerbildschirm. Im Kino begleitet von einem Orchester kann der Stummfilm seine ganze künstlerische Originalität und seinen Charme entfalten. Auch haben die meisten eine ganz falsche Vorstellung vom Stummfilm, da die Filme heute meist zu langsam abgespielt werden. Meist wurden die Filme mit 18 Bildern pro Sekunde aufgezeichnet (heute nimmt man 24-25 Bilder pro Sekunde auf), das heißt man muss sie schneller abspielen um einen flüssigeren Bewegungsablauf zu erzeugen. Und da diese Bewegungen nicht unseren Sehgewohnheiten entsprechen, wie wir sie von den heutigen Filmen gewohnt sind, ist es für den Stummfilm noch schwerer ein neues Publikum zu finden. Auch gibt es gravierende Unterschiede zur Definition von Film heute und vom Film zu Zeiten des Stummfilms. Der Stummfilm sollte nie ein realistisches Abbild der Welt darstellen, sondern war zu meist eine expressionistische Darstellung der Filmemacher, die einem sachlichen Naturalismus bewusst fern blieben. Und wieder war es die Musik die zum Verständnis dieser Werke beitrug, da der Ursprung der Filmmusik hauptsächlich in der Spätromantik zu finden ist. Die Werke von klassischen Komponisten begleiteten die stummen Bilder und machten sie zu dieser einzigartigen Kunstform der Internationalität.

Ob der Film den Weg zurück zu einer anerkannten Kunstform findet, liegt in den Händen der Filmemacher, aber auch der Zuschauer. Sollten die Ambitionen der Filmemacher weiter ausschließlich kommerziell bleiben, wird das Medium Film irgendwann tatsächlich ver-"stumm"en.

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So hat alles begonnen. Aber so wie der Stummfilm alle anderen Unterhaltungsformen der damaligen Zeit verdrängt hat, so wurde er vom Tonfilm verdrängt. So ist dass immer mit den modernen Erneuerungen. Leider geht dadurch auch viel Schönes verloren.


Schöner Bericht, hat mir sehr bei einem Referat geholfen ;)


  • Abbildung der Schauspielerin Shannon Day
  • Abbildung der Schauspielerin Asta Nielsen
  • Abbildung der Schauspielerin Mary Pickford
  • Abbildung von Charlie Chaplin und Jackie Coogan am Set von The Kid
  • Abbildung von Mary Pickford mit einer Filmkamera
  • Abbildung des Mondes mit Gesicht mit einer Rakete im Auge aus dem Film Le Voyage Dans La Lune
  • Schriftliches Kinoprogramm aus Wien aus dem Jahr 1896
  • Abbildung von einer alten Filmrolle
  • Abbildung von Fritz Lang an der Kamera im Jahr 1929
  • Abbildung einer Grafik eines 35mm Filmstreifens mit Tonspur
  • Abbildung eines Filmsets im Edison Filmstudio in New York
  • Abbildung des historischen Innenraums des ehemaligen Stummfilmkinos Delphi

Infobox zum artikel

Filme bestehen aus statischen Einzelbildern (Fotografien). Der filmische Effekt, die Illusion von Bewegung, entsteht beim Betrachter, wenn Einzelbilder in schneller Abfolge gezeigt werden. Ab einer Frequenz von etwa fünfzehn Bildern pro Sekunde werden sie auf Grund des Zusammenwirkens von Stroboskopeffekt und Nachbildwirkung (Trägheit des Auges) auf der Netzhaut des menschlichen Auges nicht mehr als Einzelbilder, sondern als filmische Bewegung wahrgenommen, die optisch einer realen Bewegung ähnelt. Heute werden wie seit Jahrzehnten im Kino typischerweise 24 Bilder pro Sekunde gezeigt, aber zahlreiche Filmemacher und Techniker fordern, erheblich mehr Bilder pro Sekunde zu nutzen, um der Wirklichkeit näher zu kommen. Konkurrierende Medien, die bewegte Bilder einsetzen, wie beispielsweise Computerspiele oder das Fernsehen nutzen aus diesem Grunde 50, 60 oder auch mehr Bilder pro Sekunde.
(Wikipedia Artikel: Film / Technische Voraussetzungen)

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