Der Hofnarr und sein König | FASSETTE.NET

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Ja, ich bin Kultursubventionszyniker. Ich gebe es zu. Ich bin Künstler aber ein Verräter der Kunst im Streit um jenen Konsens, bei dem sich alle Künstler in ihrer Empörung wohl gern einig sind: Die Gesellschaft gäbe zu wenig Geld für Kunst aus. Nur wer ist damit gemeint? Der Staat oder der Zuschauer? Und wie kann man sich da nicht einreihen? Mehr ist doch immer besser als weniger? Symbolisch vereinfacht gesagt: Weil ich es nicht mag, wie Kunst und Kultur sich immer wieder wie Bettler mit einer kurzen Latenz vor den Bundestag stellen und jammern, dass ihnen nur Groschen in die Mützen geworfen werden, während sie permanent unliebsam dahin geschlurfte schiefe Töne singen. Und weil ich es als wenig würdevoll und auffallend einfallslos für Kreative empfinde, die genug Einfälle haben könnten, um es allein zu schaffen und sich damit unabhängig vom Rockzipfel zu machen. Wie sie es eigentlich sein sollten als freie Kulturschaffende mit einem eigenen Kopf und ohne korrupte und marktwirtschaftliche Hintergedanken. Weil ich eben NICHT denke, dass Kunst Künstler vorrangig "ernähren" soll oder professioneller aussieht wenn sie sich unternehmerisch gibt. Wie kann ich denn jemanden vertrauen oder seinem vermeintlich kritischen Bild vom Staat als vermeintlich kritisch gebliebener Künstler, wenn er denen gegenüber permanent jammernd die Hand aufhält und Profite oder Subventionsrelevanz erwirtschaften will/muss? Mal von der Frage was Kunst ist und wer bestimmt was Kunst ist ganz abgesehen. Aber das ist eine andere Geschichte.

Aber wer denkt, ich argumentiere im Rahmen einer niederen Wertschätzung der Kunst oder einer Fehleinschätzung von Kosten und Aufwand um Kunst, oder in der Fehlannahme, Künstler bräuchten nichts außer Kunst zum Leben (auch wenn das auf mich zuträfe, aber um mich geht es hier nicht), der macht es sich bei meiner gewollten Provokation zu einfach und kennt mein Portfolio nicht. Aber das gehört nicht hierher. Denn eines ist sicher: kompromisslose Kunst hat gesellschaftliche Relevanz. Sie ist der Hofnarr des Königs, der heimliche freche Berater der Gesellschaft. Das ist keine vermessene Aussage sondern eine Forderung von mir, die meine Haltung hin gewandt zur Kunst als Voraussetzung inne hat. Ihre Relevanz ist aber im Gegensatz zur angestrebten Geld-Abhängigkeit der Künstler leider kein Konsens. Und Subventionskultur fördert Missbrauch. Und eines ist das letzte was die Kunst in modernen und kunst-rückläufigen Zeiten braucht: einen schlechten Leumund.

Subventionierte Kunst ist also Staatseigentum und die darin agierenden Künstler nicht 100% frei? Genau genommen ist das so. Aber das ist nur die eine Seite der Medaille. Aus dem gegenüberliegenden Betrachtungswinkel heraus gesehen kommen einem bei der Frage, wo mein an die Steuer abgeführtes Soll so in der Regel hingeht, also was mit Staatsgeldern so in der Regel passiert, schon die Fragezeichen kreisförmig um den Kopf geflogen, wie die Vögelchen in einem Zeichentrickfilm, wenn der Schlag auf den Kopf Folgen zeichnet. Wen diese kleine Rechenaufgabe bzgl. Geldmangel in der Kultur interessiert:

Bund, Länder und Kommunen subventionierten in Deutschland Opern, Theater-, Konzerthäuser etc. in der Spielzeit 08/09 mit 2,1 Mrd. € (vgl. DBV). Das sind 0,39% des Steueraufkommens und 26 €/Kopf im Jahr. Weniger als einmal Tanken, oder ein Frühstück im Café oder ein Kinobesuch zu zweit, oder ein Abend bei ein, zwei guten Weinen. Diese Branche beschäftigt im Übrigen zu diesem Zeitpunkt ca. 38.800 Mitarbeiter. Im Vergleich: Der Wehr-Etat des Militärs betrug 2009 ca. 31,2 Mrd. € (5,95 % des Steueraufkommens, 381 €/Kopf im Jahr), das ist ein Tablet pro Jahr oder ein halber Laptop für jeden Steuerzahler im Querschnitt. Insgesamt wurden im Jahr 2009 5,22 Mrd. € für Kriegsgerät ausgegeben (1,15 Mrd. € für Eurofighter, die sich die Fahrwerke in den Bauch stehen). Ein Probe- Flugmanöver kostet soviel wie eine gesamte Kinoproduktion, die entgegen dem Manöver noch Gewinn erwirtschaften kann.

Ich maße mir nicht an das zu beurteilen, aber es aufzuzeigen. Wie das ein Hofnarr nun mal so tut. Der Witz entsteht bei solchen Fakten von ganz allein. Ein erfolgreicher Hofnarr lebt nicht schlecht am Fuße des Throns. Aber immer gefährlich. Sicher, er ist von der Gunst des Königs abhängig, aber dieser will vom Hofnarren keine langweiligen Schmeicheleien. Die langweilen ihn und die bekommt er täglich von woanders. Er will die Frechheiten hören, die sich andere nicht herausnehmen dürfen, weil oft ist viel wahres dran an den bösen Witzen des Kaspers mit den Kügelchen am Hut. Außerdem soll er den König zum lachen bringen und dieser möchte ungern zugeben, dass der Hofnarr ihm schon das eine oder andere Mal eine Idee vermittelt hat, die er später als seine eigene ausgeben konnte. Mit gewagtem Witz und der einen oder anderen gewagten Äußerung brachte der Hofnarr Kriegsherren zum Nachdenken, Länder zum Frieden und Intrigen zu erliegen, weil er ist sehr schlau und tut nur so dumm. Er ist wie der Kobold auf der Schulter des Thronhockers, wie eine Stimme im Ohr. Aber das Risiko ist hoch. Denn geht er zu weit, ist er einen Kopf kürzer. Geht er nicht weit genug, wird er ersetzt. Keine leichte Aufgabe. Nur verständlich dass sie nicht jeder machen will und gut bezahlt werden müsste.

Wenn also Kunst und Kultur heute die Aufgabe des Hofnarren haben soll, und ich bin der Ansicht, dass sie das im wohlwollenden Sinne sollte, dann ist die magere Subventionierung der Kunst schon als bedenklich zu betrachten. Andererseits fehlen mir da leider die richtigen Protagonisten um das glaubhaft zu machen, denn einen schwachen oder nicht bissigen Hofnarren braucht niemand. Und ich denke dass dieser nicht durch höhere Subventionen auf einmal aus der Versenkung auftaucht. Wahrscheinlicher ist doch dass dieser irgendwann aus dem Nichts auftaucht und man dann nur hoffen kann dass rechtzeitig erkannt wird, dass dieser eine königliche Unterstützung bräuchte um auf Hochtouren zu kommen. Und noch besser wäre natürlich wenn dieser Hofnarr dies dann ablehne, um nicht korrumpierbar zu werden.

Aber träumen darf man ja. Vor allem als Künstler.

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Aber ich fürchte das ist zu hoch für den durchschnittlichen Smartphone-Daumen wischenden Neuzeitleser im Netz. Liebe Fassette Redaktion, ich weiß das ist wahrscheinlich unmöglich, aber ihr solltet in kleinen Auflagen in den Druck gehen und euch als Kultmagazin etablieren! Was ihr hier macht ist Verschwendung, weil ihr gegen eine hohle Wand von Blogs und Pseudo-Web-Magazinen ankämpft, die mit Crowd Funding Kohle Facebook und Google Likes kaufen um dann von Britney Spears neuem Freund zu berichten ...


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