Das ewig neue Alte | FASSETTE.NET

  • Veränderung ja, aber nur bis zu mir
  • Berlin macht großes Theater
  • Und noch erschreckender mag es für den einen oder anderen sein, dass es dafür ein für sie einst so bedrohliches Adjektiv gibt: Konservativ.

Zuweilen mit wenig verstecktem Unvertständnis beobachte ich die vorprogrammierte und vorhersehbare Empörung der sonst so experementierfreudigen und so brisant und aufgeschlossen gebliebenen modernen Theaterszene Berlins im Streit um die kommenden “großen” Veränderungen. Haben sie doch damals mit gleicher Wollust das Alte mit einer Brechstange ablösen wollen, stürzten die Berliner Bühnen mit Blutbeuteln, Wurfgeschossen aus Kotze und Eiter, spuckten auf die alten Bretter bei jedem zweiten Satz und erklärten das Alte (Theater) für tot mit dem Selbstverständnis, mit dem sich das Neue immer sein Recht erkämpft. Gemeint ist nicht der Stimmungswechsel Wowereit/Müller. Wer es noch nicht mitbekam: große Intendantenwechsel stehen bevor...

Ausgerechnet diese so “aufgeschlossenen” und experimentierfreudigen Theaterleute zeigen sich heute biderer denn jeh im Streit um die große Veränderung in der Theaterstadt. Da soll doch tatsächlich einer, der nicht aus der “Sippe” stammt von “AUSSEN” hier reingebracht werden und (wieder) alles umkrämpeln, “öffnen für Europa”. Die “neuen Alten” packt das kalte Grauen. “Der hat doch gar keine Ahnung von Theater!”. Die Rede ist von Chris Dercon, Castorfs Nachfolger an der Berliner Volksbühne ab 2017. Nach einer angemessenen Reaktion von "kantig gebliebenen" und "experimentierfreudigen" Künstlern klingt das für mich aber nicht. Und wenn ich ehrlich sein soll: “Der hat doch gar keine Ahnung von Theater!”, klingt für mich erst einmal ziemlich interessant! Das kann ungeahnte Möglichkeiten eröffnen. Aber das wird nicht in Erwägung gezogen, wenn der eigene Stuhl wackelt. Vielleicht war es das, was Schlingensief mit dem Satz meinte: "Theater muss zerstört werden ..." .

Der neue Kulturstaatssekretär hat mit seinem Ruf nicht aus der Theaterlandschaft zu kommen und all das "einfach" zu “beschließen” wohl den Stein der Empörung ins Rollen gebracht. Am 27. Februar 2014 stellte ihn der damals noch Regierende Bürgermeister von Berlin Klaus Wowereit als neuen Kulturstaatssekretär des Landes Berlin vor: Der mir noch aus Polydor und Motor Music Zeiten bekannte Tim Renner. Und im März 2014 wurde bekannt, dass dieser 2017 den Direktor der “Tate Gallery of Modern Art”, Chris Dercon, zum Intendanten der Volksbühne Berlin und Nachfolger von Frank Castorf machen wolle. Seitdem „steht der immer noch etwas metierfremde Kulturstaatssekretär unter erhöhtem Rechtfertigungsdruck“, so heißt es, denn Berliner Intendanten, allen voran Claus Peymann, verfolgen die Entwicklung mit Misstrauen - so liest man sogar auf Wikipedia - weil befürchtet würde, dass die Absicht besteht, „ein Repertoire-Theater durch das neoliberale Modell eines von einem Kurator mit Einzelprojekten bespielten Angebots zu ersetzen“. Interessant dabei ist, dass keiner der Empörten die Personen, die sie da verschmähen wollen, wirklich zu kennen scheinen. Denn weder Renner noch Dercon sind auf das reduzierbar, was jüngst mit Ihrer "Metierfremdheit" einher kommuniziert wird.

Und vielleicht irre ich mich, aber ich kann als experimentierfreudig gebliebener Künstler an den Sätzen “öffnen für Europa” oder „Repertoire-Theater durch das neoliberale Modell eines von einem Kurator mit Einzelprojekten bespielten Angebots“ erst einmal keine Gefahr für die Entwicklung von progressiver interessanter Kunst entdecken, aber sehr wohl für die sich warm gesessenen Klüngel, die einst die Theater mit ähnlich modernen und provokanten Slogans erstürmten. Und das obwohl ich die Anmaßungen hier wirklich tendenziell unverschämt und vor allem auch als voreilig empfinde. Wer sich mit den Personen Dercon und Renner mal etwas mehr beschäftigt hat oder ihre Biografien im Ansatz etwas kennt, wird wissen, dass beide schon des Öfteren schwierige Aufgaben mit viel Esprit und einer Menge Mut angegangen sind und sich auch oft gegen das Establishment, wenn es nötig war, auf Kosten einer Bequemlichkeit gerichtet haben. Eigenschaften, die Peymann doch eigentlich sympathisch sein müssten.

Aber während ich viele Freundschaften zu Menschen Pflege, die zum Theater- und Fernsehklüngel gehören, ja geradezu da hinein geboren wurde, vielleicht sogar indirekt dazu gehöre, kann ich mich gegen den Gedanken aber nicht erwehren, dass dieser Klüngel auch sehr schnell seine "Wärme" verlieren kann, wenn man eben nicht dazu gehört, wenn man ihm etwas entgegenbringt, wie Tim Renner es gerade tut. Und genau darin liegt für mich - trotz vielleicht eigenem Nachteil dabei - der Ursprung einer bösen Ahnung begraben, die sie mit ihrem Verhalten für mich nur bestätigen. Nämlich dass es vielleicht sogar notwendig ist, genau das JETZT zu tun, was schon einmal getan wurde: radikale Veränderung. Um die Sippenwirtschaft aufzubrechen, um das neue Alte mit etwas Neuem abzulösen. Etwas Neues, was unlängst nichts vertreibt, was nicht selbst zuvor Etwas vertrieben hat.

Sicher, ich verstehe die Bedenken vieler gegenüber dem Neuen von Außen. Die Angst vor dem Verlust von lokalem Kolorit, vor dem Verlust von den besonderen Nuancen, die sich über die Zeit in der Ära entwickelten. Aber genau das ist das Problem an jeder Veränderung: sie wird heute und hat auch damals interessante Aspekte, die schon da waren verletzt, angekratzt, beschädigt. Damit mussten die Theaterleute damals auch leben, als Peymann und Castorf nach Berlin kamen. Jede Pflanze, die umgetopft wird, verliert Haarwurzeln und ein paar Blätter knicken ab. Ich erinnere aber mal nur daran, wie Benno Besson an die Volksbühne kam. 1969 war er künstlerischer Oberleiter und ab 1974 Intendant der Volksbühne Berlin. Ich erlebte ihn als Kind "life" aus den Seitenflügeln des Theaters. Dort inszenierte er Theaterfeste, in denen die Schauspieler sowohl auf der Bühne wie im Foyer ("Rameaus Neffe", R: Helmut Straßburger) und im Hof auftraten und engagierte junge Regisseure wie Manfred Karge und Matthias Langhoff. Er setzte sich für Heiner Müller ein. Ein für mich bis heute weit unterschätzter Theatermann. Die Empörung darüber dass Besson das Theater und vor allem das Foyer zu einem "Partyraum" mache, war groß. Als Castorf kam, ging es weiter mit der Empörung. "Schlingensief mache unter Castorf Theater zum Kasperle-Theater", hieß es. Heute betrauern wir Schlingensiefs Tot mit den Worten: "Einer der wichtigsten Figuren seiner Zeit ist gegangen". Nun geht auch diese Ära zu Ende. Und das Theater steht immer noch. Warum können wir uns nicht einfach darauf einigen, dass sie alle wichtige und große Persönlichkeiten waren und sind?

Kunst und Kultur muss, wie alles andere auch, immer in Bewegung bleiben, und wir merken manchmal nicht, wie wir schnell, nach unserem Ruf für Veränderung, dann wenn diese eingetreten ist, nicht mehr bereit sind weiter zu gehen. Weil wir den “Biss” verloren haben und wir uns an diese damalige Veränderung "gewöhnt" haben. So weh es tut: Man muss sich eingestehen, dass man zu dem geworden ist, was man einst bekämpfte: Zu denen, die nun nur noch den Platz gegen die Veränderung verteidigen. Und noch erschreckender mag es für den einen oder anderen sein, dass es dafür ein für sie einst so bedrohliches Adjektiv gibt: Konservativ. Welches ich im Übrigen weniger negativ konnotiert empfinde als jene "Revoluzzer" von damals. Denn ich stimme durchaus zu, dass es immer etwas gibt, was es lohnt zu erhalten und mit Respekt zu behandeln.

Aber ich warne davor jetzt alles schwarz zu malen und die neue Richtung zu bekämpfen und öffentliche Schlammschlachten zu starten oder gar den Aufruhr dafür zu nutzen, sich selbst aufzuspielen, um vermeintlich mit dem alten Klüngel zu sympathisieren oder Aufmerksamkeit und Wohlwollen auf sich zu lenken, in dem man fleißig mit der Empörung mitschwingt. Nicht ohne Grund halten sich einige wichtige Stimmen zu dem Thema zurück. Denn Vieles wissen wir jetzt noch nicht, und sich dahin gehend empört zu äußern, kann mehr Schaden als Nutzen bringen. Und der Leidtragende wird am Ende der Kunstbetrieb sein. Jede Intendanz hatte in ihrer Zeit schwere Aufgaben zu meistern und ich möchte mit Stolz behaupten, dass alle Häuser in Berlin inklusive ihrer Intendanten, Regisseure und Schauspieler und der gesamten Belegschaften rückblickend sehr viele große Aufgaben mit Bravur gemeistert haben und das wird sich auch nicht ändern. Dercon wird, wie alle seine Vorgänger davor, die Gemüter mit Vielem positiv überraschen, und ich höre die Echos der zukünftigen Lobeshymnen jetzt schon in meinen Ohren.

Wenn sich die Aufregung gelegt hat, wird man die intellektuelle Nähe zwischen Chris Dercon und Frank Castorf erkennen, da bin ich mir sicher. Und wer Tim Renner unterschätzt, weiß nicht was er bereits seit Jahrzehnten in der Musiklandschaft geleistet hat und sich auch nie davor gedrückt hat, sich mächtigen Strukturen mit Mut und neuen Sichtweisen entgegenzutellen.

Ich bleibe mir selbst treu, wie ich es schon damals war, in dem ich - wieder einmal - entgegen der allgemeinen Stimmung neuen Bewegungen gegenüber aufgeschlossen bleibe. Bis ich merke, dass es nicht (mehr) funktioniert und Etwas Neues her muss. Und eines ist gewiss: dieser Zeitpunkt wird kommen. Denn er kommt immer. Und wir alle werden dem (immer wieder) zum Opfer fallen. So spürt man sich aber zumindest noch. Und der Geist bleibt wach und die Kunst lebendig.

"Der König ist tot. Es lebe der König." (Macbeth)

Fassette Artikel abgelegt unter: Berlin, Theater, Bildene Kunst

Aus den Fassette Themen-Ressorts: Kultur, Panorama, Eindrücke, Inland


Den Artikel mit anderen teilen/diskutieren:

Weitere Blickwinkel zu dem Thema im Netz:

    • Zeit: Kaufen Sie sich mal wieder eine Hose, lieber Claus Peymann | 17.Apr.15, 18:34 | Ab wie vielen Opernbesuchen darf man Kulturpolitik machen? Im Interview mit der ZEIT schimpfte Claus Peymann vergangene Woche auf den Berliner...
    • Süddeutsche Zeitung: Berliner Volksbühne Hauptsache, es rockt | 18.Apr.15, 16:56 | Gut möglich, dass an der Berliner Volksbühne bald Koproduktionen zwischen Theater, Musik und bildender Kunst aufgeführt werden, kurz: Events. Damit ginge...
    • Planet Wissen: Deutsches Theater - Entwicklung | 30.Jul.14, 19:23 | In den Jahren nach der Revolution setzte ein wahrer Theaterbauboom ein. Neben den Theatern der deutschen Metropolen Berlin und München existierten bald noch...
    • TAZ: Theater im Wandel - Die große Vereinfachung | 04.Jul.08, 12:19 | Das deutsche Theater orientiert sich wieder weniger am Diskurs und mehr an einer Resakralisierung von Kunst und Werk. Das Theater lernt von Film und Pop. -...
  • Das ewig neue Alte | FASSETTE.NET
  • Veränderung ja, aber nur bis zu mir
  • Berlin macht großes Theater

  • Diskussions-Runde zum Thema:

  • Debattieren Sie mit ...

Woho, ich hoff das dieser Artikel in den richtigen Kreisen die Runde machen wird :) Saftige Abreibung! Und jedes Wort ist wahr!


Also ich finde den ganzen Trubel wenn ich mal ehrlich bin eigentlich ganz unterhaltsam und es hat auch noch einen positiven Nebeneffekt: Menschen die in ihrem ganzen Leben noch nie in der Volksbühne waren, geschweige denn überhaupt schon mal ein Theater von Innen gesehen haben, regen sich am Stammtisch über den neuen Kulturstaatssekretär auf und diskutieren über die Kompetenz des neuen Intendanten, wo sie vor ein paar Tagen noch gar nicht wussten, was ein Intendant überhaupt macht, vielleicht wissen sie es noch immer nicht. Ich finde es auf jeden Fall gut, so bekommt die Szene mal wieder Aufmerksamkeit, die ja schon länger mit Nicht-so-auffälligen-herausragenden-Inszenierungen glänzt ;)


Stimmt was ich im Ballet Journal aufgeschnappt habe? Das Tim Renner geht? http://ballett-journal.de/tag/tim-renner


Auch wenn Noch-Intendant Castrof Dercon nicht in "sein Haus" lässt und nur über den Anwalt kommuniziert wird, ist Dercon williger den je. "Ich will zur Volksbühne." Arabisch will er lernen, ob er eine gemeinsame Sprache mit den "Volksbühnlern" findet ist noch abzuwarten... http://www.rbb-online.de/kultur/beitrag/2017/01/chris-dercon-volksbuehne-arabisch-lernen.html


  • Collage von Peymann, Castorf, Dercon, Renner

    (v.l.n.r.:) Derzeitiger Berliner Ensemble Intendant Claus Peymann, Berliner Volksbühne Intendant Frank Castorf, zukünftiger Intendant der Berliner Volksbühne Chris Dercon ab 2017 und Tim Renner, seit 28. April 2014 der neue Staatssekretär für kulturelle Angelegenheiten des Landes Berlin. © collage by fassette.net

  • Abbildung von Berliner Ensemble - Theater am Schiffbauerdamm auf FASSETTE
  • Abbildung von Berliner Volksbuehne auf FASSETTE
  • Abbildung von Klaus Wowereit auf FASSETTE
  • Abbildung von Michael Mueller auf FASSETTE
  • Abbildung von Berliner Skyline auf FASSETTE
  • Wie etwas Wichtiges zu einer Farce wird

    • Denunziantentum als Aufklärungsapparat
    • Hexenjagd im Zeitalter der 4. Macht
    • Es gibt in unserer Gesellschaft für nichts ein gesundes Maß. Entweder gar nicht oder völlig über's Ziel hinaus. Und was immer am meisten Anklang findet ist Hass. Das Über-Thema Hass gegen Hass scheint...
    • Abbildung von Marilyn Monroe auf einem metoo Poster
  • Der Hass gegen den Hass

    • Die Ambivalenz des Glaubens im Recht zu sein
    • Gegen etwas zu sein vereint die Menschheit
    • Der Mensch war sich schon immer einiger darüber, wenn es darum ging gegen etwas zu sein. Für etwas zu sein hieße ja man müsse tatsächlich etwas tun. Und das ist ja viel anstrengender und mit einer...
  • Karin Ugowski

    • Theater- und Filmschauspielerin aus 2 Welten
    • Im Interview
    • Ich ergriff meine Chance auf ein Interview mit der wohl scheuesten Person des hiesigen öffentlichen Lebens als ich erfuhr, dass sie im Rahmen der Berlinale in Berlin sein würde. Der Grund für das...
    • Film und Theater Schauspielerin Karin Ugowski
  • Deutschland schwanzlos

    • Es hat sich ausgewedelt
    • Wo Rauch ist, ist auch Feuer?
    • "Made in Germany" ist - auch wenn es ursprünglich anders gemeint war - eine Art Qualitätssiegel. "Made in Germany" bedeutet, dass ein Produkt gewisse Eigenschaften hat, die angeblich typisch deutsch sind...
    • Abbildung vom deutschen Regisseur Dieter Wedel
  • Der Stummfilm

    • Eine vergessene Kunst
    • Das Genre einer internationalen Sprache
    • Passend zur kommenden Berlinale und Oscar-Verleihung gehen wir gleich ein Stück in der Zeit zurück. Doch zuvor im Hier und Jetzt: Eine Welt die keine Grenzen kennt. Zumindest kulturell betrachtet sind wir...
    • Abbildung von der Schauspielerin Mary Pickford mit Gitarre
  • Neueste Leser-Kommentare

    • Abbildung von Marilyn Monroe auf einem metoo Poster
      Von Tory zu Wie etwas Wichtiges zu einer...: Man sollte Herrn Schweiger nicht immer wieder die Bühne geben, sich zu politsch/... mehr
    • Von Tin Tin zu Der Hass gegen den Hass: Berichte von Links gegen Rechts, Berichte von Rechts gegen Links. Die Nation ist... mehr
    • Film und Theater Schauspielerin Karin Ugowski
      Von Thomas Jacobi zu Karin Ugowski: @Maria Burckland PS: Welche Hörspiele haben Sie denn? Evtl. kann man sich austauschen :)... mehr
    • Abbildung vom deutschen Regisseur Dieter Wedel
      Von Nils nickt zu Deutschland schwanzlos: Mal abgesehen von der Debatte, finde ich diesen Artikel köstlich. :D mehr
    • Abbildung von der Schauspielerin Mary Pickford mit Gitarre
      Von Sternenkind zu Der Stummfilm: Schöner Bericht, hat mir sehr bei einem Referat geholfen ;) mehr
    • Abbildung des BlueRay DVD Covers zum Kinofilm - Falling down - 1993 - auf FASSETTE
      Von Cara-Lyn zu Falling Down - Ein ganz...: @ Stein: :D, vielen Dank für deine kleine Story. Ich musste so lachen!! Solche Tage... mehr
  • Afghanischer Junge tötet deutsches Mädchen

    • Vorkriegs-Rhetorik auf Siegeszug
    • Schatten im Schatten von AfD
    • ... Subtitle Überschrift? Ja, Sie haben richtig gelesen. Willkommen im 3. Jahrtausend. Ob man es nun glauben möchte oder nicht, aber im Schatten von Zeiten in denen sich jegliche Echauffiertheit bezüglich...
    • Abbildung eines Zeitungsstands in Danzig 1937
  • Foxtrot, der Film, Israel 2017

    • 2 auf einen Streich
    • Der 2. Tanz zum selben Lied
    • Als es hieß, der Film würde dieses Jahr noch nicht in Cannes laufen, brodelte die Gerüchteküche in den internationalen Kino- und Branchennews hoch, denn der Film bearbeitet keinen leichten Stoff. Und er...
    • Abbildung des Kino Posters zum Kinofilm - Foxtrot - 2017
  • Roosevelts Vier Freiheiten

    • Anlässlich des 11. September 2001
    • ... Und ihre Schattenseiten
    • Anlässlich des 11. September möchten wir gern für einen interessanten und erweiternden polithistorischen Kontext nur wenig kommentiert einen Auszug aus seiner State of the Union Address vom 6. Januar 1941...
    • Abbildung des US President Franklin D. Roosevelt beim unterzeichnen des Dokuments zum Eintritt in den Zweiten Weltkrieg
  • Nick's Film - Lightning over Water

    • Kritik zum Film
    • Ein Meisterwerk im Rückblick
    • Die heimliche Kunst im Film (über)lebt. Aber wie man mal wieder sieht, nicht bei den jungen Usern einschlägiger Filmportale und Filmrezensionsblätter. Vermutlich zu viel Gewolltes und zu wenig Gekonntes...
    • Abbildung von Nicholas Ray mit Augenklappe und Zigarette
  • Das neue Leseverhalten der Jugend

    • Wenn Studien etwas belegen wollen
    • Die neue Erkenntnis der Medienwelt
    • Eine Studie sorgt für Aufsehen. Wer hätte das gedacht. Großes Entsetzen über eine neue (?) Erkenntnis geht um und eines meiner Lieblingsworte aller Pseudogebildeten namens „Studie“ weckt wieder...
    • Abbildung von Haenden und einem Stift auf einem Ausfuellbogen Papier
  • Tatort Debatten im Krimi TV

    • Der berühmte Sack Reis in China
    • Was darf soll kann und muss
    • Babbeldasch. Als wenn es keine anderen Themen bezüglich bewegter Bilder gäbe, debattiert die empörte Tatort-Posse mitsamt allen Darstellern und Zuschauern inklusive hochrangiger deutscher Zeitungen über...
    • Abbildung einer Wachsfigur eines Polizisten vor einer Tatortabsperrung
  • Trumps erste Ansprache im Kongress

    • Trumps Joint address to Congress
    • Der politische Vorhang öffnet sich
    • Wir haben bis jetzt zum Thema Trump wissentlich und in der Redaktion uns einig geschwiegen, weil die Hitzewellen und gezielten Quotenschlachten und Trump-Clickrate-Comments alle News und sozialen...
    • Abbildung von Donald Trump bei seiner Rede 2017 vor dem US Kongress
  • Pädagogen Psychologen Dämagogen

    • Ein Berufsstand im Visier
    • Es gibt Tyrannen auf allen Seiten
    • Sie haben es schwer und fühlen sich mißachtet. Sie gehören mit Busfahrern, Verkäufern, Polizisten und Bauarbeitern zu den bekanntesten Bilderbuch-Berufsgruppen, die ein Kind schon auf Bildern in den...
    • Abbildung von Oberbayrische Landgarde
  • Brot für die Armen der Welt

    • Export of our way of life
    • Was nur gut für unsere Mägen ist
    • Brot für die (Armen der) Welt! - Glaubt man den Studien bezüglich der sinkenden Qualität von Brot klingt das für mich eher nach einer Drohung als denn nach einem aufrichtigen Hilfeaufruf. Emulgate,...
    • Ein Foto mit der Darstellung von Brot in Scheiben in einem Brotkorb
  • Reizüberflutung und Reaktionschaos

    • Eindrücke, Emotionen, Meinungen
    • Der Mensch vor dem sozialen Infarkt
    • Action-Filme ersaufen in millionenschwerer CGI und "realistischen" Explosionen mit herumfliegenden Gebeinen und 2 Tonnen Kunstblut während die westliche "heimische" Welt am Fernseher oder Internet...
    • Critical Mass - Eine Fotografie von Matthias Ripp - zur Verfuegung gestellt unter der CC BY 2 Lizenz
  • Ein Land voller Absolventen

    • Das deutsche Titel-Syndrom
    • Ein Mangel an wahren Talenten
    • Man sieht sie überall, auf Visitenkarten, Autotüren, Postern, Einblendungen unter Kommentatoren und Experten im TV, auch im Netz, hinter Kommentaren, neben den Artikeln, auf Firmenseiten in Lebensläufen...
    • Abbildung von einem Mann im Liegestuhl
  • Das Geschäft mit den Domains im Netz

    • Ein fragwürdiger Schwarzmarkthandel
    • Webadressen, die Aktie der DNS Broker
    • Ich halte mich sich selbst ja für ach so tolerant und vorurteilsfrei und bin nach eigenen Angaben mit allen Menschen ja bereit über alle Maßen ach so gut auszukommen und Verständnis für all die Dinge an...
    • Abbildung von einem Schild mit der Aufschrift Internet.
  • Der Trick mit dem Positive-False

    • Demokratie zum Anfassen
    • Wie man den Mob im Zaum hält
    • Achtung: bissiger Sarkasmus! Was ein anderes System, ein anderes Land oder eine andere Gesellschaftsordnung so falsch machen, das wissen wir in der Regel, und werfen es uns gern gegenseitig permanent in...
    • Foto von Ausschreitungen im Stadion
  • The Talented Mr. Ripley

    • Eine Spätrezension
    • Kritik zum Film
    • Eigentlich hätte der Titel heißen müssen: „Warum ich bis heute keine Rezension über den wundervollen „The Talented Mr. Ripley“ schrieb“. - Erschienen ist der Film 1999! Und geprägt hat mich dieser Film...
    • Abbildung des Kino Posters zum Kinofilm - The Talented Mr. Ripley - 1999
  • Bilder, Worte und ein Geldschein

    • Zu Ehren einer namhaften Dichterin
    • Gedenken und Gedanken
    • Was haben der heutige Tag, ein Geldschein, 2 literarische Texte und ein Mensch der durch die Natur wandert und von ihr ergriffen ist gemeinsam? Nein, das ist keine Eröffnungsfrage für einen schlechten...
    • Abbildung einer deutschen 20 Mark Banknote
  • Der Tag danach

    • Der alljährliche Wahnsinn
    • Es hat endlich ein Ende
    • Wie habe ich diesem ruhigen und verkaterten Tag entgegengefiebert, mich nach dieser ruhigen Stunde gesehnt, in der endlich all dieser Dezember-Wahnsinn ein Ende hat! Es ist soweit! Der Tag danach. Es ist...
    • Muell am Neujahrsmorgen von Silvester 2016 auf den Strassen von Berlin
  • Youtubes GEMA Lüge

    • Gute Neuigkeiten
    • Werden wieder falsch interpretiert
    • So ganz unschuldig sind sie ja nicht an dem Dilemma, die liebe GEMA und ihre schlechte Kommunikation und Außendarstellung. Doch wer gehofft hat, hier einen Artikel im Kanon mit all dem angehäuften anderen...
    • Bild von einem YouTube Graffiti
  • München 2016

    • Und wieder ein Medienspektakel
    • Schreckensmeldung, die 200ste
    • Der Tag danach: "Viele Menschen in München durchlebten eine Nacht der Angst. Polizeipräsident Andrä sprach von einer massiven Verunsicherung der Bevölkerung. Bei der Polizei seien etliche Hinweise zu...
    • Abbildung einer teufelsaehnlichen Maske
  • Gute Autoren braucht das Land

    • Eine Abrechnung mit dem Äther
    • Aber auch gute Leser ...
    • Was uns immer wieder erschreckend auffällt, wenn wir mit unseren eigenen Maßstäben verzweifelt Autoren für neue Kolumnen suchen, und als kleines Nieschenblatt eigentlich garnicht so wählerisch sein...
    • Fotografie eines Musikers auf der Straße. Fotografiert von Autor, Theater und Filmemacher Sebastian Ugovsky
  • Der verblasste Glanz der Glitterwelt

    • Der Ruhm vergangener Tage blättert
    • Das gescheiterte Prominenz-Prinzip
    • Was viele nicht wissen, es war ein Schwabe, der sich damals auf den Weg machte und mit seiner Grundauffassung, wie das damals neue Filmzeitalter bald funktionieren könne, quasi Hollywood wie wir es heute...
    • Abbildung des Oscar Awards
  • Die 5. Welle

    • Der Trick mit der Buchverfilmung
    • Kritik zum Film
    • Was sich heute alles als Buchverfilmung tarnt! Es müsste ein Schutzsiegel auf diese Bezeichnung geben, die nur angewendet werden darf, wenn ein literarischer Zirkel dem Film dieses Prädikat zugesteht und...
    • Abbildung des BlueRay DVD Covers zum Kinofilm - Die 5. Welle - 2016
  • Die Ignoranz des Menschlichen

    • Rettung ist ein humaner Trugschluss
    • Weltall Sonne Erde Tier Mensch
    • Der namhafte amerikanische Kabarettist George Carlin benannte einst eine seiner denkwürdigen Standup-Comedian shows "The arrogance of mankind" und rettete 2010 damit bei einer Stipvisite im Netz meinen...
    • Abbildung eines surrealen Gemäldes mit einem zähneputzenden Mann und Vögeln
  • Warum der Tod ein guter Ratgeber ist

    • weiß Heiner Müller, der heute 87 wird
    • Ein Geburtstag wie jeder andere
    • Ist eine Frage, auf die wusste der sich selbst überlebte tote Dichter, der heute 87 geworden wäre, “der Dichter von morgen”, wie man ihn würdevoll nannte, eine Antwort. Und diese bestünde aus seinem, wie...
    • Foto von Heiner Mueller im Jahr 1989
  • The Reach - In der Schusslinie

    • Ein Remake, der nicht zündet
    • Kritik zum Film
    • Um Himmelswillen Mr. Douglas! Was machen Sie denn da? Ja gut ... die Original-Vorlage, die Vorgeschichte des Films, der Klassiker-Bonus, etc., klar da kann man schon mal versehentlich drauf gesetzt haben...
    • Abbildung des BlueRay DVD Covers zum Kinofilm - The Reach In der Schusslinie - 2014
  • Der Unbestechliche

    • Mörderisches Marseille
    • Eine Kritik zum französischen Film
    • Die durschnittlich positiven Bewertungen zu diesem Film finde ich erstaunlich. Als immer wieder aufs Neue erwartungsvoll sich auf das französische Neuzeit-Kino einlassend im Gedenken an die alten Meister...
    • Abbildung des BlueRay DVD Covers zum Kinofilm - Der Unbestechliche - 2014