Wer und was ist Fassette ...

FASSETTE - das unabhängige Online Magazin mit mehreren Perspektiven auf ein Thema. Rezensionen freier Autoren zu Zeitgeschehen, Politik und Kultur.

Kurz-Info

Fassette (nicht Facette ! Schreibweise) ist ein relativ neues, redaktionell sowie auch durch Mitbestimmung der Autoren geführtes verlags-unabhängiges gemeinnütziges und ehrenamtlich geführtes Non-Profit Online Magazin im Stil von Autoren-Kommentaren, Interviews und Rezensionen zu gesellschaftlichen, kulturellen sowie gelegentlich auch tages-aktuellen Themen durch Beiträge selbstverantwortlicher Gast-Autoren. Die Motivation und Grundhaltung ist mediativ und für die Anregung zum Gedankenaustausch und die Förderung erweiternder Betrachtungswinkel sowie der gegenseitigen Annäherung entgegen dem Trend sich verhärtender Positionen gedacht. Die Themen sind nicht zwangsläufig tagesaktuell sondern streben eine langfristige Besprechung an. Die Kommentarfunktion ist stilistisch eher gleichberechtigt und als Diskussionsbeitrag gekennzeichnet, was das Magazin von gängigen (Online-) Zeitschriften unterscheidet. Fassette ist keine News- oder Tageszeitung. Die Veröffentlichung neuer Texte geschieht nicht sequentiell in vor geplanten Abständen sondern je nach Brisanz oder qualitativer Fertigstellung.

Die Autoren sind keiner Partei oder Religion anhängig und vertreten keine meinungsbildenden Interessen in diesem Magazin. Die Arbeit der Redaktion und der Autoren ist ehrenamtlich. Einmal jeweils Anfang des Monats findet eine allgemeine Redaktions- und Beiratssitzung statt. Die Initiatoren stammen vorrangig aus Kunst und Kultur, den Geisteswissenschaften und dem Journalismus. Die Motivation ist die Abbildung, Reflexion und Beschreibung unserer Zeit in Worten, mit Fragen und Gedanken an die Vergangenheit und zur Zukunft.

Das Fassette Online Magazin verpflichtet sich zur Einhaltung des Pressekodex gemäß der vom Presserat und seinen Mitgliedern, wie z.B. dem Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV), Deutscher Journalisten-Verband (DJV), Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) in ver.di und Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) beschlossenen Richtlinien zur Einhaltung einer Ethik im Journalismus und Publizismus. Mehr dazu und der Mitarbeit aller (auch der Leser) für eine bessere Qualität der Medien finden Sie hier: http://presserat.de.

Zur Vorgeschichte des Namens

"Fassette" war eine zeitweilig zulässige Schreibweise des Begriffs "Facette". Sie war nach den amtlichen Regeln zur Rechtschreibreform 1996 erlaubt und war dementsprechend in den Ausgaben des Rechtschreibdudens von 1996 bis 2009 enthalten. Der Rat für deutsche Rechtschreibung empfahl im Dezember 2010 jedoch die Streichung dieser Schreibweise, woran sich nicht alle halten, wie man im Netz sehen kann. Das ungewöhnliche Konzept dieses gleichnamigen Online-Magazines erlaubt die Beibehaltung der kurzweiligen Schreibweise um damit literarische, sprachliche als auch gedankliche Freiheit, die Vielfalt, als auch die Abgrenzung vom technischen Begriff "Facette" zu symbolisieren. Da Fassette im Jahr 2006 gegründet wurde, kann die Namensgebung sogar systematisch und formell anerkannt werden.

Was genau kann man von Fassette erwarten?

Es ist trotz der Kurz-Info (siehe oben) eigentlich schwer zu beschreiben was Fassette heute eigentlich ist. Es ist heutzutage wahrscheinlich notwendiger zu sagen was es nicht ist, in Zeiten, in denen das Netz überquillt mit gewissen Tendenzen: Fassette ist keine weitere Tageszeitung, ist kein neues Lifestyle-Magazin, aber auch keine Kulturprogrammvorschau oder Lokalzeitung, kein Nachschlagewerk, kein "Verschwörungs"-Blog und vor allem kein Verfechtungsportal von Ideologien oder politischen Tendenzen. Also kein Schwert irgendeiner Bewegung. Es ist ein journalistisch aufgearbeiteter hybrider literarisch-kultureller Versuch, ja fast schon künstlerischer Beitrag zur Abbildung unserer Zeit. Eher ein Rezensions-Blatt, wenn man so will. Kritik, Rezension, Reflexion, Analyse, Essayisches und bisweilen auch Ironisches Schreiben, Politischer oder Sozialwissenschaftlicher Kommentar, "Das Wort zum Sonntag" und der Kultur-Feuilleton in Einem. Eine Mischung aus all dem und irgendwie dazwischen. Wahrscheinlich eher für Leser, die sich bedacht und ohne reißerisches oder aufwühlendes Gehabe mit der Welt auseinandersetzen wollen und die Welt ein bisschen mehr aus dem All betrachten und zeitlich wie räumlich über den eigenen Tellerrand schauen. Die aber auch wissen, dass es Verstand und Ruhe braucht um Dinge zu beleuchten, zu hinterfragen oder verändern zu wollen, und keine Euphorien oder Hetzereien, keine Ideologien, Positionierungen, und auch kein Rezept für oder gegen "alles". Die Masse an User-Kommentaren im Netz aber auch die damit einhergehende mangelnde Qualität zeugt zum Einen von Reflexions- und Diskussionsbedürfnis, aber es bedarf zum Anderen auch Bestrebungen dabei eine gewisse Bedachtsamkeit und Geistigkeit zu zeigen, damit alles Besprochene mehr ist als nur Besprochenes, mehr ist als nur ein emotionales Ventil, sondern vielleicht der Grundstein für weiterführende Überlegungen. Die Herausgeber von Fassette wünschen sich eine inspirierende Wirkung auf die Leser, ähnlich wie bei einem guten Buch oder einem Film oder einem Theaterstück und laden zum Diskurs ein. Ein Kommentar auf Fassette ist kein Ventil und kein "Zuruf" aus dem Publikum, sondern er ist ein beachteter Diskussionsbeitrag.

Die Metamorphose, der heutige Inhalt

Entstanden aus einer ursprünglich vom Initiator geplanten Autoren-Plattform für den Austausch zwischen Autoren bezüglich brisanter und eventuell umsetzungsfähiger Kunst- und Kultur-Themen für Theater-, Buch-, oder Drehbuch-Stoffe, ist das heutige FASSETTE.NET Magazin durch unerwartet hohe Leserzahlen zu einem unabhängigen Online-Magazin mit folgenden Schwerpunkten gewachsen:

  • Rezensionen und Reflexionen
    • zu Allem was in der Welt geschieht oder im Pressespiegel oder den Medien wiedergegeben wird
    • zu Informationen und Hintergründen geopolitischer Zusammenhänge
    • zu Kunst und Kultur im Ganzen, dem Kontext, sowie ihre Verbindung zur Gesellschaft
    • sowie zu Kunst- und Kulturprojekten selbst (Kritiken)
  • Film-, Musik-, und Buchbesprechungen
  • Gesellschaftskritik, Sozialkritik
  • Panorama-Themen
  • kurze philosophische Abhandlungen, Eindrücke, Essays
  • Interviews
  • auch klassische Reiseberichte mit Fotoserien
  • oder Linksammlungen zu wichtigen Themen

Was als Autorenportal einmal anfing, ist heute eine Leselektüre, die eine Lücke zwischen Journalismus und Abhandlung, zwischen dem Feuilleton und einer Sammlung von Autoren-Texten, zwischen Publizistik und Autoren-Kommentar füllt. In allen Fassetten und mit so vielen Blickwinkeln wie möglich. Die ungeplant hohen Leserzahlen erforderten 2012 eine Pause und einen Relaunch des Projektes im Jahr 2015 mit entsprechend stärkerer Webapplikations-Programmierung und stärkeren Servern und nun, 3 Jahre später, konnte das im Jahr 2007 begründete Projekt wieder online gehen.

Das Ziel

Ziel ist es heute, mit freien Autoren ein diskurs-fähiges und unabhängig bleibendes Online Magazin im Stile eines Feuilleton abzubilden, welches auch mal unpopuläre Schwerpunkte setzt und aus eigenen Recherchen und Fragestellungen heraus sich Zeit für Nachbesprechung nimmt, also auch scheinbar unwichtig wirkende Randnachrichten ans Licht holt, interessante Hintergründe ans Tageslicht befördert, auf eine neue Art und Weise und in einer freieren Form von Autoren zur Diskussion stellt, um der Nachfrage vieler reflektierter Leser und geisteswissenschaftlich oder kulturell interessierter Beobachter der Zeit gerecht zu werden. Dabei werden auch Nachwuchs-Autoren aus dem Bereich Philosophie, Kulturkritik oder Literatur und auch deren von Fassette unabhängige Projekte gefördert und vorgestellt.

FASSETTE.NET ergänzt klassische Zeitungen und Magazine durch lebendige zeitunabhängige Eindrücke der Autoren und Redakteure und rezensiert Zeitgeschehen und auch dessen Darstellung in Kunst, Kultur und Medien. Dies soll reflektierte und sensible Abbildung bei freier Fragestellung, sowie den Gedankenaustausch in der heutigen Kommentar-Kultur gewährleisten. Texte sind oft im Stil von Recherchen, Kommentaren, Kritiken oder Kurzgeschichten geschrieben. Aber auch Kurzessays oder Ironie kann in Texten enthalten sein und lassen das Projekt zuweilen auch als eine Art provokative Kunst-Installation anmuten, in der die Fragestellungen weit über das banale Maß an Informationsverarbeitung hinaus geht.